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Rosa Luxemburg Stiftung entdeckt »Identitäres Europa«

Am 13. März 2013 debattiert die Rosa Luxemburg Stiftung in Heidelberg über ein »Identitäres Europa« und fragt, ob dies etwas »Neues von der Neuen Rechten« sei.

In der Beschreibung der Veranstaltung heißt es:

Die extreme Rechte sieht in Deutschland auf den ersten Blick häufig recht alt aus. Doch noch oft unbemerkt von einer kritischen Öffentlichkeit hat sich jenseits von NS-Wiedergänger*nnen, Hakenkreuzrittern und Scheitelträgern eine «Neue Rechte» herausgebildet. Nicht in Parteiform, sondern als Bewegung, Strömung und als Organisationsgeflecht im vorpolitischen Raum.  Seit dem knappen Scheitern der NPD bei der Bundestagswahl 1964 macht in Abgrenzung zur alten Rechten der Begriff «Neue Rechte» die Runde. Damit werden zum Teil relativ unterschiedliche Strömungen der extremen Rechten bezeichnet, die sich nicht direkt auf den historischen Nationalsozialismus beziehen.

Im Rahmen eines Vortrags sollen die verschiedenen ideologischen Bezugspunkte der Neuen Rechten («Konservative Revolution», «Nationalrevolutionäre», «Nouvelle Droite») betrachtet werden. Ebenso sollen ihre Strategien und Institutionen wie z.B. die Wochenzeitung «Junge Freiheit» vorgestellt werden.  Als neueste Erscheinungsform der «Neuen Rechten» soll auch gesondert auf die «Identitären» eingegangen werden. Im Anschluss wird es ausgiebig Raum für Diskussion und Fragen geben.

Vielleicht haben ja am 13. März einige Leute von uns aus Heidelberg Zeit, den Herren und Damen von der Gegenseite einmal zu erklären, daß all das, worüber sie sprechen möchten, kalter Kaffee ist.

Sie sollten viel eher mal unser Konzept eines »Identitären Europas« genau unter die Lupe nehmen. Das wäre mal was Neues.

Zu unseren Aufklebern »Identitäres Europa« geht es hier! 

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3 Kommentare zu “Rosa Luxemburg Stiftung entdeckt »Identitäres Europa«

  1. Kalter Kaffee in alten Mitropa-Tassen, da rülpsen noch nicht einmal die Mumien von Karl und Rosa. Es wäre doch gerade jetzt im Frühling schade um die Zeit, sich mit diesen Stasi-Rentnern und verknöcherten Stalinisten abzugeben; zeugt lieber Kinder, das macht weit mehr Freude!

  2. Wo bleibt eigentlich das Pendant zur Rosa-Lx-Stiftung? Weikersheim ist doch inzwischen aus den Köpfen verschwunden!

  3. Hartmut Wenger

    Vielleicht fahr ich mit meinem G-Blaster hin und beschalle die Rotsocken mal ordentlich mit Hardstyle!

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