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»Schulrebellen«: Seifhennersdorf hält durch

Wir hatten schon einmal über die »Schulrebellen« in Seifhennersdorf berichtet. Nun haben sich die Eltern darauf verständigt, daß der selbst organisierte »Protestunterricht« für ihre Kinder nach den Winterferien weitergeht, obwohl das Land Sachsen sich weiter querstellt und den Schülern eine Halbjahresinformation ohne Noten, dafür mit reichlich Fehltagen ausstellte.
Anfangs nahmen 20 Schüler an dem Unterricht für die 5. Klasse teil. Jetzt sind es immerhin noch 13, die durchhalten wollen. Am 6. März geht es in diesem Fall das nächste Mal vor Gericht.

Ganz egal, wie es dort ausgeht, haben die Eltern, Schüler, Lehrer und lobenswerterweise auch die Bürgermeisterin ein Zeichen gesetzt: Wenn der Staat versagt, muß der Bürger übernehmen dürfen!

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

1 Kommentar zu “»Schulrebellen«: Seifhennersdorf hält durch

  1. Grüß Gott

    Wir bitte um Einstellung ihrer Berichterstattung über Seifhennersdorf. Das bringt uns hier im Ort nur ein schlechtes Image!
    Lassen sie es sein!
    Wir haben schon genug Probleme mit den Neonazis in Seifhennersdorf.

    »Wir müssen uns um die jungen Leute kümmern. Sonst kriegen wir am Ende Komasäufer und Neonazis.«, sagt unsere Bürgermeisterin Berndt.

    Seit zehn Jahren bemüht sie sich die Bürgermeisterin, die Rechten zurückzudrängen und ihnen das Leben schwerzumachen, wie die Badische Zeitung berichtet. Es gibt die Kameradschaft Oberlausitz in Seifhennersdorf. »Das ist nicht einfach, wirklich nicht einfach.« Natürlich haben Rechtsextremisten versucht, den Schulstreit für sich zu nutzen. Die NPD ist auf die Rebellen zugegangen und »solidarisiert« sich mit ihnen. Neonazis standen vor der Schule, wollten CDs verteilen, Aufkleber verschenken. »So etwas lassen wir nicht zu. Mit denen wollen wir nichts zu schaffen haben«, sagt Berndt. Aber wie das so ist, wenn Dinge verfahren sind und beide Seiten nicht mehr miteinander reden können: In Dresden gewann man den Eindruck, die Rebellen würden mit Rechten gemeinsame Sache machen.

    Sie sehen also, wohin uns ihre Berichte auf diesen Seiten geführt haben.
    Für ihr Verständnis danken,
    E. R.

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