Gesichtet

Seht es ein! Die Integration ist gescheitert!

Der Kampfbegriff „Integration“ – ob von Türken, Arabern, Syrern oder Marokkanern: Die Integration von Menschen dieser Volkszugehörigkeiten ist mehrheitlich fehlgeschlagen. Dennoch wird in Deutschland immer wieder diskutiert, wie man Migranten in die Gesellschaft eingliedern könne und sie somit integriert.

Ich als wahrer deutscher Patriot mit einem Migrationshintergrund sage: Bemühen wir uns nicht darum, Menschen in dieses Land zu integrieren – es wird nicht klappen. Wieso ich hinter dieser Meinung stehe? Bitte gut zuhören!

Integration: Der Bestfall

Man stelle sich fernab der heutigen Gegebenheiten den ultimativen Bestfall der Integration vor: Ein junger Vietnamese, der in den 70ern durch seine Gastarbeiterfamilie nach Deutschland kam, wächst im Laufe seiner Lebenszeit in einem Dorf auf, in dem der Ausländeranteil sehr gering ist. Er hat somit ein mehrheitlich deutsches Umfeld.

Dabei liegt die Chance, dass er soziale Kontakte aus der deutschen Volksgruppe knüpft, sehr hoch. Dies führt im Umkehrschluss dazu, dass ihm die in Deutschland vorhandenen gesellschaftlichen Komponenten, die natürlich durch die Deutschen vertreten werden, nähergebracht werden und er sich im Laufe seiner Entwicklung in diese integriert.

… und die Realität?

Wir leben aber in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2018: Die Stadt Frankfurt besitzt erstmalig mehr Menschen mit Migrationshintergrund als ethnisch Deutsche. In den Großstädten dominieren Familien-Clans und Parallelgesellschaften und die Deutschen bekennen sich zur Selbstzersetzung und Verwahrlosung ihrer eigenen Kultur. Da fragt man sich berechtigt: Wie kann eine Integration unter solchen Umständen überhaupt gelingen?

Die Antwort: Gar nicht. Menschen können sich nicht in eine Gesellschaft integrieren, wenn die gesellschaftlichen Komponenten in ihrer Umgebung gar nicht gegeben sind. Wer in beliebigen Stadtteilen in Frankfurt, Berlin, Köln oder Hamburg lebt, der weiß, dass das Deutschtum dort keine Dominanz mehr besitzt. Weder der Integrationsdruck, noch der Integrationswille ist gegeben.

Das beste Beispiel der fehlgeschlagenen Integration sind die Türken. In dem Buch Deutschland schafft sich ab präsentiert Thilo Sarrazin eine Umfrage, in der folgende Ergebnisse zustande kamen:

  • Rund 50 % hat seltener als einmal in der Woche Kontakt zu Deutschen.
  • 40 % von ihnen würden gerne zurück in ihre Heimat.
  • Nicht einmal die Hälfte von ihnen bezeichnet ihre Deutschkenntnisse als „gut“.

Ist dies das Ergebnis von erfolgreicher Integration?

Der Fall Özil: Die Politik bejubelt ihn

Wie eigentlich jedem von uns bekannt ist, gab Mesut Özil nach seinem Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdogan und der darauffolgenden Kritik seinen Rücktritt aus „Der Mannschaft“ bekannt. Özil zeigte einmal mehr seine Unvernunft. Er nannte Menschen, die ihn zurecht aus sportlichen Gründen kritisierten, Rassisten und warf ihnen Respektlosigkeit vor.

Da frage ich mich als Deutscher: Ist es nicht respektlos, dass ein junger Türke wie er, der die Nationalhymne unseres Landes nicht mitsingt, ein Foto mit einem ausländischen Präsidenten macht und ihn „seinen Präsidenten“ nennt, die deutschen Werte nicht vertritt und unser Land somit nicht repräsentieren kann, mit der Rassismuskeule schwingt und sich so weit aus dem Fenster lehnt?

Die Politiker legten natürlich noch einen drauf. Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) warnte vor einem „wachsenden Rassismus“ und griff damit Özils Kritiker an. Aber auch Bundeskanzlerin Merkel meldete sich und lobte Özil für sein Engagement – Kritik gegenüber seiner Haltung gab es von ihr gar nicht. Soviel zum Bekenntnis zu Deutschland.

(Bild: Pixabay)

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3 Kommentare zu “Seht es ein! Die Integration ist gescheitert!

  1. Ronald O.

    Kurz und knackig. So, wie es sich auch gehört. Muss schon sagen, dass Sie gerade als Deutscher mit einem migrationshintergrund da bestimmt einen besseren Überblick haben, als ich.

  2. Christlicher Reaktionär, mit Kierkegaard streitend

    »Bemühen wir uns nicht darum, Menschen in dieses Land zu integrieren – es wird nicht klappen«

    Natürlich nicht. »Integriert«, ja assimilierte man die Massen, die inzwischen im Westen leben, wäre das der von vielen ersehnte Volkstod. Nation is people, wie Vox Day zu sagen pflegt. Ändere die DNS der Nation, und du hast ’ne andere.

  3. Robert Wagner

    Ich habe selten so ein erstaunliches Maß an Ignoranz und Naivität gesehen. Ein Deutscher mit türkischem Migrationshintergrund, der das Glück hatte in gutbürgerlichen Verhältnissen aufzuwachsen, stimmt in den aktuell besonders lauten Chor völkisch-nationalistischer und rassistischer »Patrioten« ein, die mit Inbrunst das vermeintliche pauschale Scheitern sämtlicher Bemühungen zur Intergration von Menschen, die denselben Hintergrund haben wie er, verkünden.

    Can, ich vermute mal du bist noch sehr jung. Geh noch mal in dich und denk mal darüber nach, mit wem du dich hier eigentlich solidarisierst. Die meisten hier tolerieren dich allenfalls als Ausnahmefall, weil schon deine bloße Existenz im Prinzip eine Bedrohung des »gesunden Volkskörpers« darstellt. Für die kannst du dir noch so viel Mühe geben, ein »echter Deutscher« wirst du nie, weil das für die nicht nur eine Frage der Religion, sondern auch des Blutes ist. Der zweite Kommentar zu deinem Artikel hier geht ja schon deutlich in diese Richtung. Wenn du dir weitere Kommentarspalten auf diesen Seiten ansiehst (z. B. zum Artikel »Weshalb ein friedliches Zusammenleben mit dem Islam nicht möglich ist«) wirst du das auch erkennen.

    Und wann und mit welchen Worten hat Merkel eigentlich Özils Rassismusvorwürfe gelobt?

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