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Serkan Tören (FDP): Militante Salafisten ausbürgern!

Der integrationspolitische Sprecher der FDP, Serkan Tören (selbst Muslim), hat gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung einen härteren Umgang mit Salafisten gefordert. Seine Idee: »Salafisten, die gewaltsam gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung vorgehen, müssen ausgebürgert werden.«

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

2 Kommentare zu “Serkan Tören (FDP): Militante Salafisten ausbürgern!

  1. Wie soll das denn gehen ?

    http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_16.html

    Da hatte der Herr Tören selber wohl noch keine Lust dazu gehabt, das Grundgesetz richtg durchzulesen.
    _____________________

    Überhaupt wird es auch den sogenannten »hardlinern« unter den Innenpolitikern nicht gelingen, das Gewaltproblem in den Griff zu kriegen, solange sie sich, in vorauseilender Scheu vor dem Druck der Öffentlichkeit, weigern, die kulturellen Ursachen des zunehmenden Aggression als solche zu benennen.

    Wenn bereits das praktische Ausleben oder das bloße Propagieren einer radikalen Ausprägung eines Glaubens oder einer Weltanschauung sanktioniert würde, wie dies in Bezug auf jede im weitestens Sinne nazistische Ideologie in Form von verfassungsmäßig fragwürdigen Sondergesetzen bereits geschieht, dann könnte man, wie mit einem Laustärke-Schieberegler, auf einer willkürlich eingeteilten Skala den Anteil der mutmaßlich verbrecherisch gesinnten und deswegen »auszubürgernden« Deutschen beliebig hoch ansetzen, also soweit »in die Mitte der Gesellschaft« hineinwirken, bis nur noch ein kleiner verschworener Kreis von perfekten Gutmenschen übrig bleibt, die sich dann ihrer edlen Gesinnung jederzeit gegenseitig versichern können.

  2. Gardeleutnant

    »selbst Muslim«?
    Selbst MOSLEM.

    Der Begriff »muslimisch« usw. ist eine für die Medien der BRD typische gedankenlose Übernahme aus dem englischen Sprachgebrauch. Dort transkribiert man das arabische Wort, das sich im Deutschen am besten als »Moslem« aussprechen lässt, mit »Muslim«, was natürlich »(M-a/o-z-l-i/e-m)« gesprochen wird. Für Englischsprachige ist das »u« eben eher ein »a«. Es in Deutschland »Muhslihm« auszusprechen, grenzt an Schwachsinn. Europäische Moslems übernehmen diesen Sprachgebrauch gerne, um über die Besetzung des Begriffs Sprachmacht zu erwerben. Daß zunehmend auch Konservative diesen Unbegriff benutzen, spricht für Gedankenlosigkeit. Irgendwann wird dann »Moslem« in der Öffentlichkeit als diskriminierend gelten, mit den bekannten Folgen.

    Daher bitte ich um etwas mehr Sprachsensibilität (und nicht etwa »-sensitivität«…): Wehre den Anfängen, Neue Rechte!

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