Alter Blog

Sollen sich Ausländer wirklich integrieren?

Die Türken in Deutschland sind doch genauso wie die deutschen Mennoniten in Paraguay. So in etwa haben einige Leser auf den Beitrag von Sven Dirks über die erzkonservativen Einwanderer reagiert.

Erzkonservativ, nicht integrierbar, ihren eigenen religiösen Regeln folgend und auf Selbstverwaltung bestehend. Oha, an welche Bevölkerungsgruppe erinnert mich dies bloß?

Immerhin haben diese auch in die kulinarische deutsche Wüste den Döner gebracht. Also bräuchten sie nur noch ein wenig mehr Fleiß, Selbstausbeutung (= Dumpinglohn) und Schaffenskraft und schon bald wird ihr Erfolg honoriert?

Stimmt die Analogie? Oder gibt es hier einen blinden Fleck?

Verwandte Themen

Danke, Mesut Özil! Es ist nicht nur gut, daß Mesut Özil aus der Fußball-Nationalmannschaft zurückgetreten ist, sondern auch, wie er es getan hat. Denn seine auf Twitter ...
Anti-Integration: Die Videos der „Kanaken“ Dass Integration eine Lüge ist, dürfte mittlerweile bekannt sein. Allerdings ist nicht nur ihre Inexistenz besorgniserregend, sondern auch die Beobach...
Wer gehört zu Deutschland? Der Islam gehört zu Deutschland! Der Islam gehört zu Deutschland? Die einen sagen „Ja“, die anderen „Nein“, oder „ein bisschen“. Aber fragt man d...

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

13 Kommentare zu “Sollen sich Ausländer wirklich integrieren?

  1. Frau Maack

    Ich finde »kulinarische deutsche Wüste« ein bisschen unfair. Bloß weil die meisten außer Fertignudeln und McDonalds nichts mehr essen, heißt das noch lange nicht, dass die deutsche Küche karg und langweilig ist. Ist sie nämlich gar nicht.
    Und den Döner als das Sahnehäubchen der türkischen Küche verkaufen zu wollen, hieße ihr Licht unter den Scheffel zu stellen.

    Und damit fällt auch die Analogie, die ja scheinbar nur auf die Küche abhebt, während andere Faktoren, die in dem Artikel beschrieben wurden, völlig außer Acht gelassen werden, weil sie auch gar nicht passen.

  2. Petrus Urinus Minor

    OT:

    “Bürgerdialog” – Austritt Euro!

    Bringen wir die Petition an Platz 1 !

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/SiteGlobals/Forms/Vorschlaege/vorschlag_abstimmung_captcha-formular.html

  3. Frau Maack,
    dass »die meisten außer Fertignudeln und McDonalds nichts mehr essen« halte ich für ein Gerücht. Laut einer Studie gehen von den 14- bis 30-Jährigen etwa 25 % einmal in der Woche in ein Schnellrestaurant.

    Zur Sache:
    Es gibt zwei grundlegende Unterschiede zwischen den Mennoniten in Paraguay und den Ausländern in Deutschland:
    1. Qualität: Bringleistungen (Wirtschaft, Infrastruktur, Bildung) der Mennoniten für Paraguay vs. überdurchschnittlich hohe Sozialleistungsempfänger-, Kriminalitäts- und Unbildungsuote der Ausländer in Deutschland.
    2. Quantität: Der Anteil der Mennoniten an der Gesamtbevölkerung Paraguays beträgt etwa 0,5 %, der Anteil der Ausländer (inkl. Passdeutscher) an der Bevölkerung in Deutschland dagegen etwa 19,3 %.

  4. Come on….. !

  5. Türkische Küche! *todlach*

  6. Frau Maack

    @Alexander: Es war ja auch lediglich eine Zuspitzung, wie eigentlich deutlich geworden sein sollte.

    @Lars: Was ist bitte so komisch daran, dass auch in anderen Teilen der Welt gekocht wird und das anders geschieht als hier 0o?

  7. »Sollen sich Ausländer wircklich integrieren«? Naja, warum den nicht ?
    Nema Problema !

  8. Der blinde Fleck ist im Grunde ganz einfach zu bestimmen: Der deutsche Erz-Konservative und der türkische Erz-Konservative sind eben konkret QUALITATIV NICHT IDENTISCH. Wenn nicht schon objektiv, dann aber in Bezug auf unser Volk und unseren Standpunkt in der Welt.

    Nur weil das Wort konservativ in links-hegemonialer Deutung auf beide Gruppen in seiner Abstraktheit Anwendung findet, sind die konkreten Unterschiede doch nicht zu leugnen. Hier (ketzerisches) Christentum dort Islam, hier Deutschstämmige dort Turkvolk, dann das schon angesprochene Arbeitsethos,… Man könnte noch weitere Äußerlichkeiten aufführen, das Wesentliche ist aber eben, dass die Haltung zur Welt und zum Leben beider Gruppen insgesamt eine andere ist und wer hier Identität behauptet die Vorstellungen linker Menschheitsideologie inklusive der Gleichwertigkeit aller Kulturen reproduziert.

    Um meine Ketzerei gegenüber der herrschenden Untergangsphilosophie auf den Punkt zu bringen: Da sind Deutsche, die aus meiner partikularistischen Perspektive überall eine Bereicherung darstellen, – jedenfalls aber nicht erwarten, dass ihre Gastgeber ihnen den Lebensunterhalt erwirtschaften. Und auf der anderen Seite sind Türken, die mein Volk schwächen. Da sind die Wertigkeiten klar verteilt.

    Man merkt an Sven Dirks Artikel, dass er – woher sollte er es auch besser wissen – innerhalb der universalistischen Metaideologie, die Liberale und Linke teilen, denkt. Denn wer sind denn die richtigen, die Einwandern sollen? Fleißige Chinesen? Wäre ein Deutschland voller hochproduktiver, deutschsprechender Chinesen noch Deutschland? Es müssten, wenn schon, germanischstämmige Einwanderer sein!

  9. Druide,
    was ist denn mit Keltischstämmigen und Slawischstämmigen? Die Vorfahren der Deutschen sind mitnichten nur die Germanen.
    Und eine chinesiche Masseneinwanderung würde Deutschland natürlich genauso umvolken wie es die derzeitige im Begriff ist zu tun.

    Michael Paulwitz in der Sezession 46, S. 20:
    »Ein dynamisches Volk, zumal eines von der Kopfzahl und geopolitischen Lage der Deutschen, wird immer wieder an den Rändern Teile seiner ethnischen Substanz abgeben, die als Auswanderer oder als Bewohner verlorener Gebiete in anderen Völkern aufgehen, und es wird umgekehrt auch stets kleinere Völkerschaften auf seinem Territorium aufsaugen oder Einwanderer, auch solche aus anderen Kulturkreisen, aufnehmen und assimilieren können, ohne sich in seinem, ethnischen Kernbestand und Zusammengehörigkeitsgefühl wesentlich zu verändern.«

  10. Meiner Meinung nach sollten sich Ausländer weder integrieren- noch politisch einbringen. Sie sollten in einer Parallelgesellschaft getrennt vom deutschen Volk leben. Sie sollten auf gesonderten Schulen gehen, in denen sie von deutschen Lehrern in deren Sprachen unterrichtet werden. Selbstverständlich kann man sie nur auf ein paar Sprachgruppen beschränken, Deutsch als Fremdsprache und Volkskunde gehören als Unterrichtsfächer gelehrt. Sie sollten gezielt gebildet werden um auf eine Rückwanderung, eine Berufskarriere in Deutschland oder einer militärischen Laufbahn als Söldner vorbereitet werden. Kriminelle Ausländer müssten resozialisiert werden, sollte dies nicht funktionieren, müssten diese umgehend das Land verlassen, da diese für unsere Bevölkerung eine Gefahr darstellen. Für jeden Ausländer hat das deutsche Recht zu gelten. Sonderregelungen könnten nur dort geschaffen werden, wo es um Sachverhalte innerhalb einer Ausländergruppe geht, niemals jedoch dürfe ein ihnen eingeräumtes Recht einen Deutschen schaden. Soziale Transferleistungen dürfen diesen Volksgruppen nur bedingt einer kurzen Zeit zur Verfügung stehen. Sie sind halt keine Deutsche und sollten auch nicht wie Deutsche behandelt werden.

  11. Ähm..dieser Quark kommt jetzt aber nicht von Manfred (korrektheiten), oder ?

  12. wäre doch mal eine alternative^^

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo