Alter Blog

Sorgenkind Kultur: Über den Kafka-Preis

In den letzten Tagen sind drei Artikel zu Kafka bei uns erschienen:

Der Grund für diesen Schwerpunkt ist unser diesjähriger Kafka-Jugendkulturpreis. Nach 2010 fordern wir zum zweiten Mal junge Dichter und Kulturschaffende dazu auf, Lyrik, Prosa und Kunst zu einem ausgewählten Thema – diesmal: »Alternativlosigkeit« – einzureichen. Es geht um die Ehre und ein wenig Geld; vor allem aber darum, mehr über Kunst und Kultur nachzudenken.

Ich brauche wohl nicht zu betonen, daß der Jugendkulturpreis jedes Mal ein saftiges Minusgeschäft für unseren Förderverein ist. Die Leute spenden für alles Mögliche, aber für junge Kultur?

Mit dem Buch Erste Worte nach dem Gedankenstrich haben wir bewiesen, daß Kultur für uns eine Herzensangelegenheit ist. Deshalb (und aufgrund der rund 170 Einsendungen das letzte Mal) geht der Jugendkulturpreis dieses Jahr in die zweite Runde. Wer ihn unterstützen will, kann dies hier direkt tun (Sofort-Spende) oder in unseren Förderverein eintreten und sich so unsere Thesen-durch-Fakten-Anschläge kostenlos sichern.

Verwandte Themen

Aphorismen: Platzende Filterblasen (II) Die schlimmsten Zerstörer des Guten, Wahren und Schönen sind die notorischen Weltverbesserer. Gegen den abstrakten Universalismus und Humanitarismu...
Für einen aufgeklärten Kulturpessimismus Ist es klug, die gemeinhin als vergiftet geltende Position eines Kulturpessimisten einzunehmen? Spätestens seitdem die Pop-Art von Andy Warhol als ...
Vergessene Gesten „Was ist konservativ?“, fragen sich seit Jahrhunderten die Anhänger der Nichtideologie. Der Autor Alexander Pschera hat jetzt eher ungewollt eine Antw...

0 Kommentare zu “Sorgenkind Kultur: Über den Kafka-Preis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo