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»Sprachproblem« fast ausverkauft

Unser Aufkleber »Sprachproblem der deutschen Jugend« (siehe Bild) ist fast ausverkauft. Wir können noch ein bis zwei Bestellungen hierfür entgegennehmen. Wir drucken den Aufkleber auch nicht noch einmal nach.

Alle noch vorhandenen Aufkleber-Motive findet ihr hier. Bei den Postkarten gibt es noch einige Motive mehr. Hier ansehen!

Das bisher erfolgreichste Motiv ist »Identitäres Europa«. Von diesem Aufkleber haben wir ca. 30.000 Stück in Umlauf gebracht.

PS: Soll es 2014 wieder neue Aufkleber geben? Wer Ideen hat, kann diese an redaktion@blauenarzisse.de melden!

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

12 Kommentare zu “»Sprachproblem« fast ausverkauft

  1. Keiner der Verweise funktioniert.

  2. Robert Wagner

    Zumindest der von niekisch gesetzte Link funktioniert. Und gibt den Blick frei auf ein gruseliges Weltbild, das mit seinem Ahnenkult, der Propagierung einer »nationalen und sozialen Volkswirtschaft«, eines »volksgemäßen Wollens« und mit der Warnung vor »naturwidrigen Lehren« und einer »Weltdidaktur des Geldadel« an die unseligste Epoche deutsch(tümelnde)er Geschichte erinnert. Grundrechte also nur für »Mitglieder der Gemeinschaft«? Ein Schelm, wer dabei an die Volksgemeinschadt denkt…

    Ist dieses Pamphlet repräsentativ für die Identitäre Bewegung?

  3. Du hast schon gesehen, daß der Link fast 5 Jahre alt ist? Ich gehöre zwar nicht zur IB, kann aber sicher behaupten, daß niekisch kein Teil der IB ist. niekisch ist vor allem niekisch und das war wohl eher als Versuch zu werten, Einfluß auf die Entwicklung zu nehmen.

  4. Robert Wagner

    Dass der Text schon ein paar Jahre alt ist, macht ihn ja nicht gleich obsolet. Und da er an »alle Identitären« gerichtet ist, lag die Schlussfolgerung nahe, dass sein Urheber selbst ein Identitärer ist.

    Aber das ist ein grundsätzliches Problem mit der IB, die sich ja als metapolitische Organisation versteht: Ihre Vertreter sind sehr gut darin, in ihren konkreten politischen Vorstellungen sehr vage zu bleiben. Und wen jemand aus IB-nahen Kreisen etwas konkreter wird, weist man das Gesagte mit dem Argument von der Hand, dass dieser jemand kein Mitglied der IB ist.

  5. Ich kann auch einen Text verfassen, der sich an „alle Identitären“ richtet. Der würde denen nur nicht gefallen. Jeder kann das tun, jeder kann versuchen Einfluß auf politisch-gesellschaftliche Entwicklungen zu nehmen. So läuft das, in Deiner geliebten Demokratie. Kann gar nicht verstehen, daß Du damit so ein Problem hast?

    Verantwortung zu übernehmen, für jeden, der sich selbst als Sympathisant sieht, ist jetzt doch ein klein wenig viel verlangt, oder? Als ob man darauf aktiv Einfluß nehmen könnte, wer sich zu einem bekennt. Das mit der IB ging in Deutschland los, wenn ich mich richtig erinnere, so gegen 2012, niekisch ein Vertreter der old-rechts, hat dann 2013 versucht seine Ideen da rein zu bringen. Hat nicht geklappt, Ende der Geschichte.

  6. Robert Wagner

    Wie gesagt, es lag nahe, anzunehmen, dass dieser Nikisch Teil der IB ist; weil ich mir dessen nicht sicher sein konnte, habe ich ja auch gefragt, ob dieser Text repräsentativ für sie ist. Du, der du ihn anscheinend kennst, hast mir versichert, dass dem nicht so ist, woraufhin ich seine Worte nicht gegen die IB angeführt habe.

    Nichtsdestoweniger denke ich aber nicht, dass dieses biologistische Blut-und-Boden-Denken völlig konträr zum »offiziellen« Gedankengut der IB steht. Genau das ist das Problem, auf das ich angespielt habe: Gerade weil die IB sich (vorerst) auf die Metapolitik beschränkt und gar kein Interesse daran hat, im eigentlich Politischen besonders konkret zu werden, um propagandistisch erfolgreicher zu sein, um so wiederrum einer völkischen Machtübernahme den Boden zu bereiten (genau deswegen wechselten ja so viele ihrer Kader von der NPD und den Jungen Nationaldemokraten zur IB), ist es so schwierig, ihr antidemokratisches, rassistisch-völkisches Weltbild an konkreten Äußerungen festzumachen (aber es gibt sie). Deshalb sind Äußerungen ihrer Sympathisanten, die ihre Grundüberzeugungen teilen, sich aber zu konkret ausdrücken, um von der IB offiziell vertreten werden zu können (wie auch, sie hat ja kein »Parteiprogramm« oder etwas in der Art), an sich auch schon sehr interessant und geben einen Einblick zumindest in die politische Richtung, die der IB und deren Unterstützern nach einem grundlegenden Machtwechsel, den sie ja anstreben, vorschwebt.

    Damit ist zu diesem alten Pamphlet, das man tatsächlich nicht überbewerten sollte, aber auch genug gesagt.

  7. Witzigerweise war der Nationalbolschewist Ernst Niekisch kein echter Anhänger von Blut und Boden gewesen. Er hatte zwar einige interessante, politische Ideen ( im historischen Kontext betrachtet) aber sein antifaschismus macht ihn mir letztendlich ziemlich unsympathisch.

    Für mich sind Aussagen von selbsternannten Sympathisanten vollkommen wertlos. Vor allem wenn man die Spitzel, Spalter, Provokateure Strategie kennt. Da outet sich ein Mörder und Vergewaltiger als Fan und den soll ich dann am Bein hängen haben? Sicher nicht!
    Wie gesagt ich bin kein Teil der IB und habe es auch nicht vor zu werden. Dennoch kann man ihr kaum vorwerfen, ideologisch nicht so gleichgeschaltet zu sein, wie Du sie gerne hättest. Am besten mit verbindlichem Parteiprogramm und unumstößlichen (25?) Thesen. Sie ist bestimmt sogar politisch heterogener, als es einem M. Sellner lieb ist. In Zeiten, wo es praktisch egal ist, welche der Blockparteien man wählt, weil hinten sowieso immer das gleiche raus kommt, nur das Tempo ist ein Streitpunkt. Wo Kanzlerinnendarsteller auf Parteitagen stundenlange besinnungslose Klatschorgien erhalten, wie man sie sonst nur aus Nordkorea her kennt, mag diese Art von Binnenpluralismus anachronistisch wirken, ich finde es aber recht sympatisch.
    Das sie allerdings aktiv den Boden bereiten für eine völkische Machtübernahme, ist dann doch ein bisschen viel der Ehre. Das wäre dann ja fast ein Grund für mich, dort Mitglied zu werden.
    Wobei ich mich selbst nicht als »Völkischen« bezeichnen würde. Das klingt so nach Runengeraune und stumpfer Deutschtümelei. Doch was Revolution angeht, bin ich flexibel. 😀

  8. Robert Wagner

    Wenn ich von Sympathisanten spreche, dann meine ich nicht unbedingt irgendwelche Agents Provocateurs oder Spitzel und auch keine Schwerverbrecher, sondern die „normalen“ Leute, die sich von der Partei bzw. Bewegung angesprochen fühlen und diese wählen bzw. unterstützen würden. Deren Aussagen würde ich nicht als „vollkommen wertlos“ bezeichnen, wenn es darum geht, sich von den politischen Inhalten der jeweiligen Partei/Bewegung ein Bild zu machen.

    Ich ärgere mich übrigens nicht darüber, dass die IB nicht nach innen ideologisch „gleichgeschaltet“ ist, sondern darüber, dass sie ihre Ideologie, oder besser gesagt deren politischen Implikationen nicht konkret benennt. Noch mehr ärgere ich mich aber darüber, dass keiner unter den Journalisten und Medienschaffenden auf die Idee kommt, Vertretern der IB einfach mal konkrete Fragen zu stellen, um sie so dazu zu bringen, selbst diese Implikationen zu benennen, um sie also in der Diskussion zu stellen. Ich hatte das vergangenen Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vor und war auch kurz davor, ein paar präzise Fragen zu stellen, die sonst eben nicht gestellt werden – leider und zu Sellners Glück kam mir aber die dämliche Antifa dazwischen, die mit ihrer altbekannten Empörungs- und Gewaltspirale die Veranstaltung sprengte. Diese Unfähigkeit zum Diskurs regt mich am meisten auf. Gestern haben sie in England ja sogar den Martin Sellner verhaftet, damit er nicht seine Rede im Speakers Corner hält. Diesen Vorfall wird er natürlich für sich propagandistisch zu nutzen wissen und ich kann es ihm nicht mal verübeln, ich finde diese Verhaftung skandalös.

    Was den Begriff völkisch angeht: Damit ist nichts weiter als ein zentraler ideologischer Wesenskern (neu)rechten Denkens gemeint, nämlich dessen biologistisches Menschenbild, das den einzelnen Menschen vor dem Hintergrund des „gewachsenen Volkes“ und seiner Abstammung von seinen Ahnen beurteilt (also letztlich Blut und Boden-Denken) und Kultur im Wesentlichen von biologischen Grundlagen wie den Genen abhängig macht (s. meinen Kommentar zum Artikel von Georg I. Nagel, Gentest: Einhundert Prozent europäisch). Deutschtümelei geht nicht notwendigerweise, aber sehr oft damit einher. Neo-Germanentum mit Runen-Faszination etc. ist nur eine Spielart davon, es gibt schließlich genügend klerikal ausgerichtete Völkische, die vor einer solchen heidnischen Häresie angewidert zurückschrecken würden. Der oben beschriebene völkische Wesenskern ist eben der kleinste gemeinsame Nenner, den im Wesentlichen alle aus diesem sehr heterogenen Lager teilen, und ich denke auch du.

  9. Gut, ich orientiere mich, nahe liegend, bei der Definition von Völkisch, eher an Armin Mohler. Das bedeutet Thule Gesellschaft, Guido von List, Lanz von Liebenfels und der ganze germanische Kram aus der Eso Ecke.
    Mit Deinem zentralen Wesenskern, kann ich mich aber identifizieren. Am Ende hat die Biologie immer recht.

    Wer weiß, vielleicht hat der Sellner ja nicht immer so ein Glück und Du bekommst noch die Gelegenheit, ihn mal ganz konkret zu fragen? Hier:http://derfunke.info/ hättest Du das schon früher machen können. Als er noch kein Globetrotter war, hat er dort eigentlich immer geantwortet, wenn man vernünftig geschrieben hat. Jetzt ist er dort vermutlich nicht mehr all zu oft anzutreffen. Du kannst aber doch auch einmal die besonders engagierten Journalisten, auf diesem Gebiet fragen, warum Sie diese Fragen nicht stellen und gleich einige Beispiele mitliefern? Die neue Rechte, wird wohl auch noch in nächster Zeit, ein wichtiger Broterwerb für so einige Vertreter, unserer geliebten Qualitätsmedien, sein. Das Du damit gleichzeitig klar machst, daß Du sie für Idioten hältst, finde ich gar nicht so unsympathisch.

    Wer entscheidet, welcher Sympathisant echt ist und welcher bloß ein Spalter? Man kann ja keinerlei Sanktionen gegen diese Menschen aussprechen, um sich gleichzeitig von ihrem Tun und Reden zu distanzieren, wenn es nötig ist. Niemand ist für seine »Fans« verantwortlich, deshalb sind deren Aussagen, für mich wertlos. Bei Repräsentanten, aber auch bei echten Mitgliedern, sieht die Sache natürlich anders aus.
    Vielleicht wird man noch nicht ganz konkret, weil intern die Stoßrichtung noch gar nicht völlig geklärt ist? Mit dem Denken der französichen BI hätte ich z.B auch so meine Schwierigkeiten.

    Ja ich weiß, teilweise liefere ich hier eine grauselige Interpunktion. Der Kommentarbereich verführt zur Schludrigkeit.

  10. Robert Wagner

    Ganz ehrlich, wenn ich deine ganzen Beiträge hier und bei arcadi revue passieren lasse, erscheint mir vieles grauselig – aber sicherlich nicht deine Interpunktionsfehler…

  11. Robert Wagner

    Teil 2: Ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass ich keinesfalls auch nur annähernd alle Journalisten als Idioten charakterisiert habe. Ich werfe dem Medienbetrieb vor, dass es ein Fehler ist, sich nicht intellektuell mit den Völkischen bzw. der Neuen Rechten auseinanderzusetzen; dass sie also einem Irrtum unterliegen, wenn sie glauben, es genüge, sich über die „bösen Nazis“ zu echauffieren. Das allein macht sie aber noch nicht zu Idioten.

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