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Streß um Antifeminismus-Treffen

Am Wochenende soll in der Schweiz das erste internationale Antifeminismus-Treffen stattfinden. Ich kann mir zwar beim besten Willen nicht vorstellen, daß zu diesem Treffen tatsächlich richtige Männer kommen. Eher erwarte ich fette Computer-Nerds wie Nick. Aber egal.

Jedenfalls hat die Antifa massiv mobil gemacht gegen das Treffen. Der ursprünglich geplante Veranstaltungsort ist deshalb schon eingeknickt und das ganze muß als Geheimtreff über die Bühne gehen, der erst kurz zuvor bekanntgegeben wird.

Dabei wäre es eigentlich ziemlich schade, wenn es zu keinen Schlägereien kommt. So ein richtiger Antifeminist ist man(n) doch erst, wenn man(n) mit dem Knüppel in der Hand einige Antifanten mal so richtig schön verdroschen hat. Das sollte zu einem obligatorischen Initiationsritus bei den Kameraden Antifeministen werden. Erst, wer einen Antifanten krankenhausreif geschlagen hat, darf auch diskutieren und sein Maul aufreißen.

Ich muß bei Anti-Feminismus leider immer an Arne Hoffmann denken und dem traue ich es überhaupt nicht zu, den von mir geforderten Aufnahmetest zu bestehen.

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5 Kommentare zu “Streß um Antifeminismus-Treffen

  1. Also Cheforganisator und Ex-SVP Mitglied René Kuhn scheint mir ein Vollbluthengst zu sein:

    http://is.blick.ch/img/gen/Z/X/HBZX6CDr_Pxgen_r_520×454.jpg

    Und ein Buch über »Aktionsweiber« und »Vogelscheuchen« hat er auch geschrieben.

    http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/der-weiberlaesterer-knoepft-sich-kampf-emanzen-vor-137503

    Hut ab! Wenn da mal nicht die Schluchten-Girlies reihenweise seinem rosa Schlips hinterherrennen!

  2. Zitat:
    »Ich kann mir zwar beim besten Willen nicht vorstellen, daß zu diesem Treffen tatsächlich richtige Männer kommen. Eher erwarte ich fette Computer-Nerds wie Nick.«

    Warum kannst du dir das nicht vorstellen? Die Linken stellen sich BN-Autoren auch nur als Stahlhelm-tragende Glatzen mit Gartenzwerg-Serie auf der Terrasse vor. Man sollte eben nicht Alles glauben, was man liest. Anti-Kommunisten, die die MfS-Zentrale gestürmt haben, waren ja auch nicht alle nur fette Computer-Nerds. Und Feminismus ist ja etwa genauso schlimm wie Kommunismuis.

    Antifeministen sind in der Regel keine männlichen Kampflesben, denn Feminismus und Maskulismus sind etwas sich fundamental, antagonistisch Gegenüberstehendes: Feminismus steht für Sklaverei, Unterdrückung, Terror, Menschenverachtung und Gewalt, Maskulismus steht für Freiheit, Toleranz und Respekt. Maskulismus und Antifeminismus sind daher die wissenschaftliche Wahrheit und eine Meinung, Feminismus hingegen ist ein Verbrechen. Diesen Unterschied sollte man nicht verwischen.

  3. Zwar ist der Feminismus ein großes Übel, aber sein Seitenstück, der Antifeminismus ist nicht weniger bescheuert, weil auch ihm linke Thesen zugrunde liegen. Es geht nicht um die Gleichheit der Geschlechter, nicht um irgendwelche obskuren Rechte, sondern um die Betonung biologischer Unterschiede, die von dort in die kulturell-gesellschaftliche Sphäre der Menschen hineinwachsen und sich in unterschiedlichen Rollen niederschlagen. Wer daran herausschrauben will, und das wollen Feministen und ihre Widerparts gleichermaßen, der wird nur psychologische Krüppel erziehen, die ihre wahre Natur ein ganzes Leben verleugnen müssen.

    Das trifft auf beide Geschlechter zu und ist eine der wesentlichen Ursachen für sinkende Fertilitätsraten in industrialisierten Gesellschaften. Wer das dann noch als Fortschritt begreift und die Emanzipation als „westlichen Wert“, lediglich Ungleichgewichte beklagt, der steht nicht nur mit einem Bein im linken Lager.

  4. »Feminismus steht für Sklaverei, Unterdrückung, Terror, Menschenverachtung und Gewalt, Maskulismus steht für Freiheit, Toleranz und Respekt.«

    Selten so gelacht. Wie sehr Maskulisten für Toleranz und Respekt stehen, kann man auf jeder ihrer Plattformen bewundern. Häme und Beleidigungen gegen jeden, der Widerspruch wagt, sind noch das Netteste.

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