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Taten statt Worte: Dominique Venner erschießt sich

In Frankreich ist es heute in der vollen Kathedrale Notre-Dame in Paris zu einem spektakulären Selbstmord gekommen. Öffentlich erschossen hat sich der 78-jährige rechte Publizist Dominique Venner. Marine Le Pen, Chefin des Front National, bezeichnet die Tat als »höchst politisch«. Venner habe versucht, »das französische Volk aufzuwecken«.

Pierre-Guillaume de Roux, sein Verleger, vergleicht den Selbstmord schon mit Mishima. Venner hatte kurz vor seinem Suizid gegen die Homo-Ehe gewettert und fürchtete eine Islamisierung. Gegen diese Entwicklung müsse man mit spektakulären, symbolischen Aktionen vorgehen, betonte der Historiker. Es seien Taten statt Worte gefragt.

Wer ist dieser Venner? Hier geht es zu seiner Internetseite und hier findet sich auf Deutsch ein Interview mit ihm (geführt von Karlheinz Weißmann aus dem Jahr 2010), in dem er erklärt, daß er ein »europäischer Nationalist« sei. Zudem schätzt er in dem Gespräch unsere Zeit und die Chancen einer Veränderung von rechts ein:

Eine Wiederkehr des Faschismus wird es genausowenig geben wie eine neue Reformation. Die Geschichte der großen Bewegungen wiederholt sich nicht. Wir leben längst in einer anderen Zeit, nämlich jener des Zusammenpralls der Zivilisationen und ihres Wiederauflebens – und nicht zu vergessen: Europas.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

32 Kommentare zu “Taten statt Worte: Dominique Venner erschießt sich

  1. Verrückter alter Narr! Was soll dies bringen? Welche Symbolwirkung hat e, erv in Suizid? Naja er hats jetzt hinter sich!

  2. Benjamin Jahn Zschocke

    Ein Selbstmord ist keine Tat, sondern nur der Höhepunkt einer schwersten Depression. Das mit Idealen aufladen zu wollen, ist in höchstem Maße unredlich.

  3. Vielleicht wird das ja zum Trend bei diesen rechten Spinnern und Haßpredigern. Tolle Werte, die da »gelebt« werden, wenn jemand mit einer Waffe in die Kirche geht und sein Hirn auf dem Altar verteilt. Nach katholischem Verständnis (Kirchenschändung, Selbstmord) fährt der doch direkt in die Hölle. Wie krank muß man sein?
    Aber bitteschön, meinetwegen können diese rechten Spinner da gern einen Trend begründen.

  4. Mauretanier

    »Nach katholischem Verständnis (Kirchenschändung, Selbstmord) fährt der doch direkt in die Hölle. Wie krank muß man sein?«

    Sie verstehen das – natürlich – nicht. Es handelt sich hier um die höchste Form des Selbstopfers, das nicht nur das eigene Leben, sondern auch das eigene Seelenheil einschließt.

  5. Na dann: Venner Santo Subito!
    Dann kann der Hausherr von Notre Dame ja schon einmal die Seligsprechung in die Wege leiten, die Rechten bekommen ihren eigenen Seligen.
    Wunderbar!
    Man soll Seligen und Heiligen ja nacheifern! 🙂

  6. Thomas Kovacs

    Höchste Form des Selbstopfers inkl Sellenheit das ist
    1.) sicher nicht Abendländisch Christlich
    2.) Absolut Lächerlich

  7. S. Pella

    Die kleingeistigen Äußerungen einiger Kommentatoren (z.B. „Ein Selbstmord ist keine Tat, sondern nur der Höhepunkt einer schwersten Depression“) über Venners Märtyrertum widern mich an. Dieser Mann gab sein Leben, um auf den nihilistischen Tod Europas aufmerksam zu machen und ein Fanal zu setzen. Und hier beschweren sich Personen von ihren Bürostühlen aus, daß diese Akte des Widerstands nichts bringen. Pfui Teufel!

    Zum Verständnis Venners, sei ein Blick in dessen Ouevre erlaubt:

    „Und dann gab es noch die eigentlichen Freikorps, eine Art Einsatzreserve, Noskes force de frappe, eine stets einsatzbereite Truppte für Ernstfälle. Das waren die Härtesten, die Verwegensten, eine Truppe, die mehr als die anderen politisiert war. […] Diese verwegenen Kohorten, die in der Hölle des Bürgerkriegs entstanden waren, breiteten sich im ganzen Reich aus, unabhängig, gnadenlos und hochmütig, weder an eine Klasse noch an eine Partei gebunden. Es brannte eine Leidenschaft in ihnen, die noch keinen Namen besaß. Ihre Fahnen mit den Symbolen von Blut und Tod flatterten wie eine höhnische Herausforderung über den Trümmern der alten Welt. Für sie gab es nur das Gesetz, das sie sich selbst geschaffen, und sie folgten nur den Führern, die sie sich selbst gewählt hatten.“

    Dominique Venner: Söldner ohne Sold. Die deutschen Freikorps 1918-1923. Kiel 1984. S. 75.

    Dies war das Holz, aus dem Venner geschnitzt war! Ein flammernder und leidenschaftlicher Nationalismus, verbunden mit wahrem Europäertum.

  8. Zustimmung S. Pella

    Ruhe in Frieden, Dominique Venner. Möge es ein Fanal werden! Für eine freie Natio n und gegen die Islamisierung und staatliche Bevormundung!

  9. Der Freitod des Rechtsintellektuellen Dominique Venner in der Pariser Notre Dame ist ein Großereignis und steht im Zeichen des Kampfes gegen den gesellschaftlichen Verfall Europas.

    Venner hat fünf Kinder, in denen er nun weiterlebt. Er kämpfte Jahrzehnte mit seinen Schriften gegen die Islamisierung Europas und gegen die Homo-Ehe. Die Medien ignorierten oder bekämpften ihn medial.

    Nun hat er seinem Leben mit diesem ehrenvollen Protest-Suizid im Dienste Europas, d.h. der im aussterben und verfaulen begriffenen weißen Ethnie und abendländischen Kultur ein Ende gesetzt. Er starb lieber stehend, als kniend zu verfaulen. Venner wählte die Notre Dame als Schauplatz für seinen Suizid, weil er das Christentum (nach Jesus) als Ideologie erkannt hat, welche viele Menschen zu Schafen macht, die sich belügen, berauben und unterdrücken lassen.

    Es lohnt sich ein Blick in die Geschichte unserer Vorfahren und woran sie glaubten, bevor sie von der Kirche zwangsweise christianisiert wurden. Denn die Wahrheit wird euch frei machen.

  10. Hoffentlich folgen ihm noch viele hoffnungslos erzkonservative Gestalten nach.Sie sind sowieso nicht mehr lebendig sondern versteinert und gefangen im Schubladen-Denken.

  11. Mauretanier

    @Thomas Kovacs

    Ob etwas christlich ist, interessiert mich persönlich nicht. Was das Opfer seines Seelenheils angeht, so ist das eine Idee, von der ich erstmals im Umfeld der Eisernen Garde hörte. Auch das waren ja gute Männer.

    Was haben sie ihrem Vaterland geopfert?

    Wenn die Antwort so ausfällt, wie ich vermute, woher nehmen sie sich das Recht Herrn Venner so von oben herab zu beurteilen?

    @ S. Pella

    Vielen Dank für dieses hervorragende Excerpt.

  12. L.Edler

    Ich tendiere zur Meinung meines Vorredners Zschocke. Kann mir kaum vorstellen, dass sich wirklich jemand wegen der »Homo-Ehe« das Leben nimmt. Vielleicht war er krank oder hatte persönliche Probleme und wollte dann allenfalls bei der Gelegenheit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    Der berechtigten Kritik an der »Homo-Ehe« hat Venner damit sicher keinen Gefallen getan. Ich find die Aktion krank, und es zeigt m.E., in welch kranken Gedankenwelten sich viele Konservative und Rechte bewegen. Ist freilich wahrscheinlich das Ergebnis einer kranken linken Gesellschaft und des Klimas von linkem Gesinnungsterror und Gewalt gegen Rechte/Konservative. Wenn jemand es für erwägenswert hält, dass sich jemand wegen »Homo-Ehe« das Leben nehmen könnte, dann zeugt das doch von völligem Verlust eines Realitätsbezugs, und dies ist leider ein im konservativ-rechten »Lager« weit verbreitetes Problem.

  13. L.Edler

    Nachtrag:
    Zu meinem letzten Satz« Wenn jemand es für erwägenswert hält, dass sich jemand wegen »Homo-Ehe« das Leben nehmen könnte, dann zeugt das doch von völligem Verlust eines Realitätsbezugs, und dies ist leider ein im konservativ-rechten »Lager« weit verbreitetes Problem.«

    Damit meinte ich natürlich den Realitätsverlust von Venner.

  14. Mauretanier

    Ließ doch bitte auf SiN nach, warum er sich umgebracht hat. Danke.

  15. L.Edler

    @Mauretanier: Ich habe seine Venners Erklärungen dazu schon zur Kenntnis genommen, nicht nur in der SiN. Laut seiner Erklärung auf der Internetseite scheint ja die »Homo-Ehe« schon eine große Rolle gespielt zu haben, auch wenn es allgemein gegen den Nihilismus und den europäischen Realitäts-Verlust ging. Aber wie ich schon schrieb: ich glaube dennoch nicht, dass das die eigentlichen Gründe für den Selbstmord waren. Ein Verrückter kann viel erzählen, wenn der Tag lang ist.

  16. Mavrodaphne

    @ Hagen Ulrich

    ich habe mir die Mühe gemacht, auf Ihrer Website Ihren Artikel über den Tod von Dominique Venner zu lesen.

    Es ist darin sehr viel von »Hass« zu lesen, den wir Rechten- denn zu denen zähle ich mich- auf andere Gruppen wie Homosexuelle und Moslems verspüren.

    »Rechte« werden zu einer Gruppe von Geisteskranken und Monstern erklärt. Leute mit anderen Meinungen pauschal für dumm oder geistesgestört zu erklären macht die Sache natürlich sehr einfach. Ich will es mir nicht so einfach machen.

    Natürlich bin ich als Rechter geisteskrank und somit nicht in der Lage, über mich selbst ein klares Urteil zu fällen. Aber ich hasse, denke ich, weder Homosexuelle noch Moslems.

    Man kann über Dominique Venner sicher geteilter Meinung sein- ich messe dem Ganzen als »Rechter« sicher eine andere Bedeutung bei als Sie.

    Aber über einen frisch Verstorbenen dermaßen Gülle auszuschütten zeugt doch von sehr schlechtem Geschmack. Und sich dann auch noch mit kleinen Smiley-Faces noch mehr Tote zu wünschen, wohl auch.

    Vielleicht denken Sie mal an die Worte »Die Feindschaft endet mit dem Tod«, die der Stuttgarter OB Manfred Rommel anlässlich der Beerdigung von RAF Terroristen gesagt hat (übrigens auch Freitote).

  17. Hartmut Gernegros

    Ein Hobbypsychologe kann auch viel über die Gedankenwelt und den geistigen Zustand toter Persönlichkeiten fabulieren.
    Er soll wenigstens zugeben, daß er gerne 1950 geboren worden wäre, um einen wunderbaren Frankfurter Schüler abzugeben.

  18. Mauretanier

    »Ich habe seine Venners Erklärungen dazu schon zur Kenntnis genommen, nicht nur in der SiN. Laut seiner Erklärung auf der Internetseite scheint ja die »Homo-Ehe« schon eine große Rolle gespielt zu haben, auch wenn es allgemein gegen den Nihilismus und den europäischen Realitäts-Verlust ging. Aber wie ich schon schrieb: ich glaube dennoch nicht, dass das die eigentlichen Gründe für den Selbstmord waren. Ein Verrückter kann viel erzählen, wenn der Tag lang ist.«

    Eben, die Homo-Ehe war ein Teil des Ganzen, gegen das er mit seinem Selbstmord ein Fanal setzen wollte.

    Islamisierung, Kulturverfall, letzte Menschen wohin das Auge blickt, da kann ich seine Tat absolut nachvollziehen, ohne ihm eine Geisteskrankheit zu unterstellen.

    Sein Abschiedsbrief macht auf mich auch keinesfalls den Eindruck eines Verrückten.

    @Mavrodaphne

    »Aber über einen frisch Verstorbenen dermaßen Gülle auszuschütten zeugt doch von sehr schlechtem Geschmack. Und sich dann auch noch mit kleinen Smiley-Faces noch mehr Tote zu wünschen, wohl auch.«

    Man muss da wohl einiges an Hemmungen ablegen. Ich freue mich auch über jeden toten Linken, da endet die Feindschaft keineswegs im Tod.

    Man kann auch einem linken Feind Respekt zollen, wenn er sich wie Herr Venner in vorbildlicher Weise für seine Sache geopfert hat, aber ein solcher Vorfall scheint bei der (heutigen) Linken absurd.

    „Jede erfülte Pflicht besitzt die gleiche ethische Vollkommenheit, aber nicht alle besitzen sie den gleichen Rang. Selbst der Heldentod wird nach dem Gott bemessen, für den er gestorben wird.“

    N.G.D.

    @ Hagen Ulrich

    Ich diskutiere mit Ihresgleichen nur äußerst ungerne und habe auch nicht vor jetzt damit anzufangen, lediglich den Hinweis, dass die Rechte durchaus nicht geschloßen homophob ist, möchte ich mir gestatten.

    Lesen sie das Werk Hans Blühers.

    Oder das Werk Mishimas.

    Ernst Röhm dürfte auch Ihnen ein Begriff sein.

  19. Carabus violaceus

    Ich glaube ebenfalls, dass es nicht nur die Homo-Ehe war, welche Herrn Venner in den Tod getrieben hat, sondern diese ganze seelenlose Dekadenzgesellschaft.

    Ich ziehe meinen Hut davor! Punkt.

  20. Frau Maack

    Nun, dass das ein »Fanal« ist oder wird, ist doch stark zu bezweifeln.
    Ich glaube kaum, dass sich irgendwer davon abhalten lassen wird, die Homo-Ehe einzuführen, wenn er das als richtig erachtet.
    Ansonsten stimme im großen und ganzen den Beiträgen von Zschocke und Edler zu.

    - Ihn wegen seines Selbstmordes zu verurteilen steht uns sicher nicht zu – es gut zu heißen oder gar zu bewundern, wenn sich ein jemand das Leben nimmt, aber mit Sicherheit ebenso wenig.

  21. Arminius Arndt

    An die Venner- Apologeten:
    Soll so etwa die Zukunft des rechten Widerstands aussehen?

    https://www.youtube.com/watch?v=yRO0XcevFOs

  22. Mauretanier

    Ach, werter Herr Arndt, niemand hier verlangt doch, dass wir jetzt geschlossen Kollektivselbstmord begehen.

    Es ist auch müßig über Sinn oder Sinnlosigkeit dieser Aktion zu diskutieren, Fakt ist, dass Herr Venner sein Leben in dem Bewusstsein geopfert hat, damit seinen größtmöglichen Beitrag für unsere Sache zu leisten.

    Wer würde Venner überhaupt kennen, ohne diese Episode? Also ich nicht.

    Und zumindest ich fühle mich moralisch aufgebaut und angetrieben, diesen Tod nicht umsonst sein zu lassen. In diesem Sinne, Mission erfüllt, Herr Venner.

  23. Future Man

    Dominique Venner – RIP.

    Ein erfülltes, sinnvolles Leben mit einem würdigen Abschluß. Es war seine persönliche Entscheidung.
    Niemandem steht zu, dies zu kritisieren. Vor allem nicht jenen, die nichts über ihn wissen.

  24. Ich bin bisher zu keinem endgültigen Urteil gekommen und will mir auch keines über Venners persönliche/ politische Motivation erlauben. Seine innere Konsequenz verdient Respekt, aus Achtung vor dem Leben an sich wehre ich mich aber dagegen, Venners Freitod politisch zu instrumentalisieren. Es ist nur ein Zeichen einer im schlechtesten Sinne demokratischen Gesellschaft, die Entscheidung eines freien Mannes bis in alle Unerträglichkeit breit zu quasseln. Ruhe er in Frieden, Punkt.

  25. Fickt euch alle die diese alte Nazisau bewundern und das als göttliche Tat für die Herrenrasse hinstellen wollen. Man sollte euch alle lebendig verbrennen, Dreckspack.

  26. Theosébeios

    Meine Empfehlung wäre, solche Ereignisse nur darzustellen, evtl. von Ihnen, Herr Menzel, mit einem Kommentar zu versehen, nicht aber die allgemeine Kommentarfunktion freizugeben. Man sieht, wie unerfreuliche Gestalten mit schwer gestörter Psyche wie HAGEN U. angelockt und durch Kritik in ihrem destruktiven Treiben auch noch bestätigt werden.

    Es gibt einige respektable Kommentare, zumeist aber doch viel Verwirrung. Man fordert dann in einem Forum zum Meinen auf, wo eigentlich kaum jemand über Wissen verfügt. Auf SiN hat man die frz. Sprachkompetenz der meisten Kommentatoren überschätzt. Die nachgereichten Übersetzungen kamen dann fast schon zu spät. Auch geht es schließlich um gebotene Pietät, die man sich sowohl durch überzogenes Pathos wie auch die pathologischen Sprüche eines HAGEN leichtfertig zerstört.

  27. Brunhilde

    Die letzte Tat von Dominique Venner war männlich und stark.

    In seiner tiefen Trauer um den drohenden vollständigen Verlust unserer europäischen Identität hat er sich am Ende seines Lebens noch einmal aufgebäumt und mit seinem Freitod ein großes Zeichen gesetzt. Er hat mit seinem Blut diesen historischen, hochheiligen Ort seiner/unserer Ahnen mit kompromissloser Geste vereinnahmt und europäisch aufgeladen. Das ist sehr viel, sein letzter mit dem Leben bezahlter Triumph. Wem als geborenen Europäer dafür das mitempfindende Gefühl und Verständnis abgeht, der wird auch demnächst nach dem endgültigen Untergang des Abendlandes glücklich blinzelnd weiter existieren können, wenn nur der Job einigermaßen sicher ist und so viel abwirft, dass man wenigstens einmal im Jahr zum Relaxen oder Saufen in Urlaub fahren kann, oder Hartz IV pünktlich die Sozialhilfe überweist und später im Pflegeheim der Futtertrog gefüllt ist. Aber daran zweifle ich, dass Moslems, Inder, Afrikaner und Asiaten dann immer noch die weißen Dreckärsche putzen werden.

  28. Man kann nicht verstehen, was man nicht selbst zumindest potentiell (nach-)fühlen kann. Wer auf der anderen Seite dieser Bruchlinie steht, für den ist die Hingabe des Lebens für eine Idee natürlich nicht Motiv, sondern allenfalls ein Vorschub. Der war doch sicher krank! Depressiv!

    Jaja. Macht ihr mal schön weiter eure blutleere »Metapolitik« im medialen Nirgendwo.

  29. »Die letzte Tat von Dominique Venner war männlich und stark.«

    Ja, er wird in die Reihe großer geschichtlicher Helden eingehen, die sich kurz vor der Kapitulation das Leben genommen haben *Satire aus*

    Und dieses Bild ist wohl das Allerletzte:
    http://www.blog.blauenarzisse.de/wp-content/uploads/2013/05/venner2.jpg
    Eine Motivvorlage, unter welche gewitzte Defaitisten lediglich noch ein »Follow your Leader« drunterkleben müssen.

    Die Reaktionen der hier – dankenswerterweise! – freigeschalteten Kommentare der Spötter sollten auch dem einfältigsten Narren verdeutlichen, auf welche Reise man sich bei einer Heroisierung begibt, welche der Ausstrahlungskraft auf eine Heimatfront entspricht, wenn sich die Legionäre vor der entscheidenden Schlacht selbst entleiben.

    Kein Gespür für das eigene Marketing. Da drängeln sich Einige in die Ecke der »rechten Loser«. Zu denen möchte man nicht gehören!

  30. Flavius Claudius Julianus

    Venner hat weder Achtung noch Mitleid, sondern Verachtung verdient. Schuld an jener demographischen Katatstrophe, die bei gleichzeitiger afro-asiatischer Masseneinwanderung über kurz oder lang tatsächlich zum »Untergang des Abendlandes« führen dürfte, tragen doch nun einmal die 3 bis maximal 5 % der Gesamtbevölkerung ausmachenden Schwulen, die es zudem bekanntlich auch immer schon gab, fürwahr noch am wenigsten, sondern allen voran die Einwanderungslobby und das karrieregeile Abtreibungs-Feminat. Wer hier, um politische Allianzen zu schmieden, die wahren Ursachen verwischt und die Misere einem allseits unbeliebten Sündenbock auflädt, ist ein schäbiger Demagoge. Und als nicht mehr und nicht weniger starb Venner.

  31. Ernst Laub

    Dominique Venner war für mich kein »Rechtsextremer« sondern ein hervorragender Historiker, der in seiner »Nouvelle Revue de l‹Histoire« (NRH) die besten Autoren zu Worte kommen ließ. Dabei war er kein Zensor, wie sie die heutige »politisch korrekte« Gesellschaft beherrschen. Wer über ihn reden will, muss die NRH gelesen haben. Sein Tod in der Notre Dame in Paris war sicher auch ein Protest gegen die Kirche, die heute in Frankreich, der „Fille Aînée de l’Eglise“, zu einer NGO degeneriert ist. Seinen Angehörigen entbiete ich mein aufrichtiges Beileid.

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