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taz traut sich was mit Bolz

Die taz hat Norbert Bolz ein Podium geboten, damit er »Linke Lebenslügen« benennen kann. Er macht diese an drei Mythen fest:

  1. Ausländerfeindlichkeit
  2. Multikulturalismus
  3. Die Unmenschlichkeit des ökonomischen Arguments

Ich möchte hier nur kurz auf den dritten Punkt eingehen, weil hier sowohl die Linken als auch Bolz irren. Bolz schreibt:

Wer heute nicht sieht, dass Deutschland Einwanderer braucht, ist einfach ignorant. Die Frage ist nur: welche?

Nein, das ist einfach nur falsch. Es gibt in Deutschland keinen Fachkräftemangel, außer in Ansätzen bei Ärzten. Vielmehr gibt es einen Mythos vom Fachkräftemangel, den Linke genauso wenig wie Bürgerliche hinterfragen. Hier gilt es also weiterzudenken …

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

2 Kommentare zu “taz traut sich was mit Bolz

  1. Nils Wegner

    Ich sehe durchaus einen Fachkräftemangel, und zwar im Bereich sachlicher, kompetenter Soziologen…

  2. Ich sehe durchaus einen Fachkräftemangel, und zwar im Bereich sachlicher, kompetenter Soziologen…

    Dennoch rate ich dringend von einem neuen Experiment ab, das sich mir durch ihre Aussage anzukündigen scheint: Dem versuchsweisen Austausch der gesamten BRD-Soziologen-Kaste durch zahlenmäßig entsprechenden Import ausländischer – womöglich sogar ’südländischer‹ – Soziologen-Fachkräfte. Die Folgen eines Scheiterns dieses Experimentes wage ich mir nicht
    auszumalen. Die Folgen eines Gelingens übrigens auch nicht…

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