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Volkstrauertag vor dem Reichstag

Neben der identitären Aktion in Berlin am Sonntag hat es noch eine weitere Veranstaltung direkt vor dem Reichstag gegeben, über die ich berichten möchte. Die kleine Partei DIE FREIHEIT hatte dazu eingeladen, zu einer Gedenkveranstaltung für die deutschen Opfer ausländischer Gewalt zu kommen. Ich habe diese Veranstaltung moderiert und Manfred Kleine-Hartlage hat eine mitreißende Rede gehalten, in der er begründet, warum wir am Volkstrauertag an die Opfer von Ausländergewalt denken sollten.

Ausführlich und mit vielen Bildern hat bereits PI-News berichtet. Es ist deshalb lediglich notwendig, ein Fazit zu ziehen:

  • Wir brauchen eine solche Gedenkveranstaltung jedes Jahr, weil die deutschen Opfer fremder Gewalt keine Lobby haben. Sie haben niemand, der in einem offiziellen Rahmen an sie denkt.
  • Die Veranstalter haben begriffen, daß eine solche Gedenkveranstaltung überparteilich sein muß. Die Initiative ging zwar von der Basis der FREIHEIT aus, aber trotzdem war jegliche Parteiwerbung untersagt. Das ist ein ganz wichtiger Punkt: An einem Gedenktag müssen Partikularinteressen zurücktreten. Die Opfer müssen im Mittelpunkt stehen.
  • Sehr gefreut habe ich mich darüber, daß es sich Opfervertreter getraut haben, auf der Gedenkveranstaltung zu sprechen. Uwe Brandt, der Onkel des im Wachkoma liegenden Kevin Schwandt, schilderte, wie die Gewalttat seine ganze Familie kaputt gemacht hat.
  • Ich halte es für zweitrangig, wann und wo die Veranstaltung im nächsten Jahr stattfindet. Wichtig ist zunächst, daß sie wieder stattfindet! Es muß nicht am Volkstrauertag sein, es muß nicht vor dem Reichstag sein. Aber: Wir brauchen eine zentrale Gedenkveranstaltung für die deutschen Opfer ausländischer Gewalt.

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3 Kommentare zu “Volkstrauertag vor dem Reichstag

  1. Ich beuge mein Haupt, vor der Weisheit der Jugend. Ja, doch. Wir brauchen so etwas. Um uns unserer Identitäten, ich meine die Mehrzahl, bewusst zu werden. Wir sind sehr verschieden, haben aber jede Menge Schnittmengen, also soll Frieden herrschen. Bis das Fell des Bären geteilt ist.

  2. Future Man

    Identitäre, Die Freiheit, NPD und andere waren an jenem Tag unterwegs, um gegen die Überfremdung zu demonstrieren. Das Motto lautet: Getrennt marschieren und getrennt geschlagen werden.

  3. resistance2

    Warum woanders oder an einem anderen Ort? Ich finde beides gut gewählt und sehr symbolisch. Warum etwas ändern was passt?

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