Anstoß

Vom größeren Übel

Man mag manches anführen gegen Donald Trump – als lebenslanger Streiter für Selbstbestimmung und Souveränität Deutschlands neige ich so wenig zum blinden Anbeten wie zum blinden Verteufeln Amerikas und seiner Führer. Aber man vergleiche doch mal den weiß Gott fehlerhaften Kraft- und Machtmenschen Trump mit der saft- und zahnlosen Politmarionette Jo Biden.

Es war Trump, der keine Kriege begonnen hat, der nach langen Jahren des Lohnabbaus der arbeitenden Bevölkerung wieder die Reallöhne gesteigert hat, der gegen das lebens- und familienfeindliche Geschrei die Stimme der schweigenden Mehrheit wieder hat hörbar werden lassen.

Anders Biden: Er hat über Jahrzehnte den Staat Delaware, diese An-Land-Version der Cayman-Inseln, als ehrenamtlicher Finanzlobbyist vertreten und hat 1999 – ähnlich wie die glorreichen Reformer Schröder und Blair – für die Deregulierung der Banken durch Clinton agitiert. Die Aufhebung des Glass-Steagall-Acts von 1933 ebnete den Weg in die Weltfinanzkrise von 2007/2008. Ob bei der Kooperation mit Neofaschisten in der Ukraine oder mit syrischen wie türkischen Terroristen in Syrien – Biden war stets diskret und einträglich mit von der Partie. Und natürlich werden demnächst die Chefs der großen Tech-Unternehmen ihre Rechnungen auf seinen Tisch knallen.

Oder glaubt einer das Märchen, die Schützenhilfe beim Wahlbetrug oder die Millionenspenden wie in Georgia seien nur so ins Blaue und ohne mittelfristige Rückzahlung aufs Investierte geschehen? Die sogenannten „Demokraten“ sind derartig auf den Hund gekommen, daß sie mit dem Schwindel vom „Sturm auf das Capitol“ arbeiten müssen: Donald Trump ruft zu einem friedlichen Protestmarsch auf und das wird verdreht zum Gewaltaufruf.

Seine verständliche, ruhig-sachliche Absage einer Teilnahme an der Inauguration des Lukaschenko-Nachahmers wird von Twitter als „Verherrlichung von Gewalt“ eingestuft und gelöscht. Auf Order der Tech-Muftis gilt für den Präsidenten und viele andere das in der Verfassung verbürgte Recht auf Meinungsfreiheit nicht mehr. Dafür kommen dann in den Medien die Judasse der Republikaner ausgiebig zu Wort – etwa Lisa Murkskowski aus Alaska mit „Ich will ihn raus haben. Er hat genug Schaden angerichtet.“ Also Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzen?

Und der angebliche „Sturm“ in Washingtons Sumpf-Feuchtgebieten: Sensationshungrige Randalierer, Provokateure inklusive Black-Lies-Matter-Aktivisten werden nach Abzug der meisten Polizisten von dem kümmerlichen Rest der Bewacher meist durchgewinkt. So erreicht man das Gewünschte: Durch das inszenierte Chaos-Happening wird die öffentliche Debatte der begründeten Wahlbetrugsvorwürfe weiterhin verhindert.

Die Welt wird zum Irrenhaus: Ausgerechnet dem wie mumifiziert wirkenden Biden wird „Empathie“ bescheinigt. Was ihm fehlt, das besitzen deutsche Politiker überreichlich. Etwa der grüne Berliner Innensenator Dirk Behrendt zeigt diese Gefühlsqualität – nur leider gegenüber Islamist*innen. Er will, wie der Tagesspiegel berichtete, das Berliner Neutralitätsgesetz novellieren und „reformieren“, damit die muslimischen Lehrerinnen ungestört mit Kopftuch vor die Klasse treten können.

Zu Recht warnt Regina Kittler von der Linken, daß durch die Vorbildwirkung der Lehrer dann das Kopftuch in der Schule zum Regelfall würde. Aber auch in ihrer Partei gibt es wie bei der SPD Kopftuchbefürworter und Islamisierungsförderer. Soll man diese Leute als das kleinere Übel betrachten und ihnen zähneknirschend zujubeln? Zum Berliner Modell paßt, daß man dort kürzlich einen Gefährder aus dem Abschiebegefängnis Berlin-Lichtenrade freiließ, nachdem er einen Corona-Test verweigert hatte. Prompt ist er untergetaucht.

Einst wollte Lenin den Bourgeois den Strick verkaufen, an dem er sie später aufzuknüpfen gedachte. Einst mußte Stalin seine Gefangenen foltern und quälen, um ihnen Schuldgeständnisse abzupressen. Aber heutzutage sind wir weiter: Es gibt nach bunter Multikriminalität süchtige und von wollüstigem Schuldgenuß genährte Zeitgenossen, die bereitwillig niederknien und es nur historisch gerecht finden, wenn sie zu gegebener Zeit von den neuen Landesherr*innen gecancelt werden.


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