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Von Naika Foroutan lernen: Die neue Heymat der hybriden MenschInnen

Wer heute Abend die Talkshow »Maybritt Illner« ansehen sollte, der darf sich an Frau Dr. Naika Foroutan erfreuen. Daß sie einen Vollschaden hat, bewies sie schon am Montag, als sie kurz bei »Beckmann« zugeschaltet wurde und dabei einen hysterischen Anfall bekam. Der Schriftsteller Richard Wagner hat heute für die »Achse des Guten« bereits das absurde Forschungsgebiet dieser Schreckschraube angerissen. Ihr Projekt »Heymat« widmet sich den »Neuen Deutschen«, gemeint sind MenschInnen mit Migrationshintergrund, die eine hybride Identität besitzen.

Foroutan hat ihren Forschungsansatz schon vor längerer Zeit in »Aus Politik und Zeitgeschichte« vorgestellt. Ich habe trotzdem nicht kapiert, was sie will, und habe deshalb im Duden nachgeschlagen:

Iden|ti|tät, die; –, -en (völlige Gleichheit)

hy|b|rid <lat.> (von zweierlei Herkunft, zwitterhaft)

Ein hybrider Mensch ist demnach ein Zwitter, oder? Foroutan führt also tatsächlich eine sexuelle Diskriminierung für alle Migranten durch. Dabei sollte doch gerade der schlauen Sozialwissenschaftlerin klar sein, daß es gar keine biologischen Geschlechter und schon gar keine Gene gibt. Das alles sind doch nur Konstruktionen zur Verschleierung von asymmetrischen Machtverhältnissen.

Ich bin gespannt, wann uns der erste Sozialwissenschaftler erzählen will, daß es kein demographisches Problem gibt, weil schon der Gedanke an Geburten einem reaktionären, biologistischen Paradigma angehört. Wissenschaftlich modern und damit »wahr« ist es dagegen, den Menschen und damit jedes neue Kind als ein soziales Produkt spezifischer interkultureller Gesellschaftspraktiken zu begreifen. Wenn es so weit ist, sollten wir den menschenverachtenden Begriff »Mensch« aus unserem Wortschatz streichen und ihn durch »Hybrid« ersetzen. Dann sind wir alle alles und nichts und haben das »identitäre« Zeitalter endgültig überwunden.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

14 Kommentare zu “Von Naika Foroutan lernen: Die neue Heymat der hybriden MenschInnen

  1. »Wer heute Abend die Talkshow “Maybritt Illner” ansehen sollte, der darf sich an Frau Dr. Naika Foroutan erfreuen. «

    Meine Wohnung ist seit 6 Jahren fernsehfrei. Es war eine gute Entscheidung, die ich nie bereut habe. So ein Dreckskasten kommt mir nie wieder ins Haus. Ich laß nicht noch einmal zu, dass TV-Leute meinen Kopf als Müllkippe für deren Dreck benutzen.

  2. Alfons Rüttler

    Dummschwätzer

  3. he alfons,hör auf zu stänkern!

  4. Als Ziel wird genannt »unbequemes, innovatives Denken; kein Geschwätz!« Erster Teil völlig verfehlt, zweiter Teil voll getroffen; Geschwätz³!

    Man sollte sich von der Optik der Dame nicht täuschen lassen, die Frau hat tatsächlich was drauf und muss bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten nicht in den Duden gucken, um das Ergebnis dann auch noch falsch zu interpretieren. Es gibt halt Männer, die mit einer klugen Frau nicht klar kommen. Da hilft auch der Duden nicht wirklich weiter, gell Menzel?

    Leider nur Polemik und das auch noch ohne sachlichen Inhalt. Schade eigentlich für die Zeit, kann aber trotzdem nicht widerspruchslos hingenommen werden. Bessern Sie sich!

    Jede gegenteilige Antwort ist doof und völlig überflüssig!

  5. Weiß doch jeder was mit hybrider Identität gemeint ist. Stell dich nicht dümmer als du bist Felix. Zwitter? So ein Quark. Es sollte mehr Migranten wie Foroutan geben die Deutsch sein als etwas positives verstehen.

  6. Hat heute wieder der feminstische Flohzirkus Ausgang?

    Was Frau Foroutan propagiert, ist gewiss nicht meine Heymat. Es ist eine Spielart eines alten Huts, des Linguistic Turn. Deutsch sein heißt jetzt nicht mehr, was es heißt, sondern, was die Kolonialisten daraus machen. Damit wird die Integration zur Farce. Ich werde mich in meinem Land (richtig gehört, Land der Deutschen) nicht an neokommunistische Propaganda anpassen. Erst recht nicht von Ausländern, die sich weiter als Perser, Türke oder sonstwas sehen und GLEICHZEITIG zu ihrem eigenen Vorteil mir ihre normative Vorstellung von »deutsch« aufschwatzen wollen.

    Ihre Habilitation heißt „Hybride Identitätsmodelle: Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund als Transitionsakteure in Deutschland“

    Schöne Fremdwörter, nicht? Muss eine sehr, sehr kluge Frau sein. Fast so klug wie Prof. Laberhass der alten Fremdwortschleuder.
    Gut »hybrid« sei geschenkt.
    Aber schlagen wir mal Transition nach, um zu erfahren, was ein Transitionsakteur ist.

    Wikipedia teilt mit:
    # in der Politikwissenschaft den kompletten Wechsel der Organisationsform eines politischen Systems, siehe Transition (Politikwissenschaft)

    # in der Bevölkerungskunde den Verlauf der Bevölkerungsentwicklung, siehe demografischer Übergang

    Also ist ein Transitionsakteur entweder ein Vefassungsfeind, ein ethnologischer Verdränger.
    All das bedeutet intellektuell verquast die Entdeutschung Deutschlands. Ach nein, das ist ja dann das neue Deutschland, ich vergaß.

    Solche Arbeiten unterstützen die These, dass die Inkorporierung von endogamen Großgruppen in die europäischen Staaten von vornehrein als trojanisches Pferd gedacht waren und es nach wie vor sind.

    Und ob Foroutan schön ist, interessiert mich einen scheiß, weil ich sie nicht ficken will. Es findet sich aber bestimmt ein linker Parasit, der nur darauf wartet, mit dieser neuen Deutschen abgelichtet zu werden, damit etwas von ihrer wundersamen Schönheit, auf dessen Kümmerkörper abstrahlt.

  7. Gefundene Rechtschreibfehler dürfen innerhalb des Lese-Schädels korrigiert werden.

    Hier ist noch ein älterer Artikel von Madame F.:
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1214/feuilleton/0002/index.html

    Doch auch ein Marktforschungsinstitut ändert nichts an dem »Bauchgefühl«, denn in Deutschland steht das Bauchgefühl – besonders jenes von lauten Männern – weit über dem, was ursprünglich mal Wahrheit hieß.

    Wer antwortet endlich mal der Gesamtgesellschaft, dass zwar mittlerweile jeder fünfte Bundesbürger einen Migrationshintergrund hat, dass aber von diesen knapp fünfzehn Millionen nur vier Millionen Muslime sind. Wer sagt ihnen eigentlich, dass mehr als 60 Prozent der Zuwanderer aus den Ländern der Europäischen Union kommen und nicht, wie gefühlt, »bestimmt« Türken und Araber sind, die nämlich in Wahrheit nicht einmal fünf Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen?

    Hier versucht sie uns weis zu machen, dass die Warner und Mahner an einer irrational begründeten Wahrnehmungsstörung leiden. Dabei spielt das Zahlenverhältnis überhaupt keine Rolle, weil es nur die muslimischen Einwanderergruppen sind, die systeamtisch Territorialisierung auf deutschem Boden betreiben. Erst sind es Straßenzüge und dann ganze Stadtviertel, in denen der Staat de facto aufhört zu existieren, außer um staatliche Geldleistungen abzugreifen.
    Gleichzeitig entstehen Großmoscheen, um die herum auf die Einhaltung schariakonformer Lebensweisen geachtet wird. Auch die Orientalisierung der Jugendkultur (Shisha & Co.) im Westen ist ein wahrnehmbarer Fakt.
    Noch dazu zeigt gerade die permanente öffentlich Debatte schon bei nur 5% Mohammedanern, wie selbstzerstörerisch die Masseneinwanderung von Moslems ist. Wenn die erstmal 10%-20% im politikrelevanten Alter stellen, wird es richtig lustig.
    Strukturell, also wenn man Geburtenraten und Familiennachzug einbezieht, ist dieser Wert gesamtdeutsch schon erreicht. Lasst uns beten, dass sie sich nach wie vor weitgehend von Mitteldeutschland fernhalten.

    Aber so sind sie eben die Transitionsakteure: Das ist jetzt alles Deutsch. Islam ist deutsch, Shisha ist deutsch, Frauenbeschneidung deutsch, Tiere ohne Betäubung qualvoll tötröcheln lassen, alles deutsch. Alles deutsch, was mir beliebt. Genau, wenn das alles Deutsch ist, dann muss ich mich Entdeutschen. Zweifellos. qed

  8. Fräulein Fotze meint, dass alle Deutsche sein könnten. Dafür reiche es schon aus, dass man sich dazu bekennt. Wenn aber alle Deutsche sein können, ist es auch niemand mehr wirklich, und über diesen Umweg versucht man uns um unser Selbstbestimmungsrecht in unserem eigenen Land zu bringen.

  9. Ein Blick in die Primärliteratur ist immer wieder erhellend:

    In ihrem Projektantrag (5-Jahres-Stipendium der VW-Stiftung zur Förderung exzellenten wiss. Nachwuchses) schreibt Frau Prof. i.sp. Foroutan: »So ist immer häufiger festzustellen, dass Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund sich von der Mehrheitsgesellschaft abkapseln und eine von ihnen mitbetriebene Selbstethnisierung dazu benutzen, ihre jeweiligen Besonderheiten gegenüber der Mehrheitsgesellschaft teilweise in aggressiver Form zu betonen.«

    Weiter heißt es unter Verweis auf den Mikrozensus: »Mehr als 3 Mio. Menschen mit muslimischem Mihi leben allein in Deutschland [ … ], werden im Jahre 2035 ein Drittel der Bürger in Deutschland unter 25 Jahren einen muslimischen Mihi haben.«

    Dies wirft zwei Fragen auf.

    1. Worin unterscheidet sich diese realistische Faktenbeurteilung bzw. Hochrechnung von den Mitteilungen Sarrazins ?

    2. Warum sollten Muslime mit Mihi in Deutschland sich umständlich bemühen, erst noch eine »hybride Identität« anzunehmen und sich außerdem emanzipatorisch zu »Punkern und Bankern, Konservativen und Autonomen« weiterzuentwickeln (deren jeweilige »Identitätsmodelle« Frau F. ausdrücklich als Beispiel für die »deutsche/europäische Lebenskultur« nennt), wenn deren Kopfzahl in 25 Jahren bereits ein Drittel der Gesamtbevölkerung beträgt und sie getrost noch einmal 15 Jahre zuwarten können, bis sie selber die »Mehrheitsgesellschaft« bilden, der Frau F. derzeit (»policy-orientiert«) empfiehlt, »ihre Wahrnehmung« gegenüber dem muslimischen Teil der Bevölkerung »zu verändern.«

    Betrachtet man beides zusammen, erkennt man, dass sich Frau F. gegenüber S. hauptsächlich deshalb so echauffiert, weil sie – ausgehend von den absolut identischen Feststellungen und Befürchtungen – der kulturellen Entwicklung in Deutschland eine andere Richtung geben möchte als die, welche Sarrazin als wünschenswerte Perspektive anklingen lässt.

    Das ganze Gekeife um die angebliche Unrichtigkeit der von S. bemühten Statistik-Zahlen dient also in erster Linie dem Zweck, einen potenziellen Widersacher im Streit um den besten Vorschlag, wie man das sich abzeichnende gesellschaftliche Desaster proaktiv noch abwenden könne, aus dem Weg zu räumen.

  10. Menzel du »Gashti ma de khanzir putter«, jetzt kannst du dein duden aufschlagen, ich freue mich drauf du bastard.

  11. Habe mir mal die Web-Seite von Frau Foroutan angesehen auf der sie ihre Zahlen veröffentlicht.

    Da stellt sie doch tatsächlich fest das zehnmal mehr Türken und Araber in der zweiten Generation einen höheren Bildungsstand als die der ersten Generation haben.

    Die Sache ist einfach zu erklären, wenn Papa-Musel Analphabet ist und Söhnchen-Musel kann seinen Namen schreiben dann hat Söhnchen nen höheren Bildungsstand als Papa.

  12. Hmm, Druide, Reichert & Co.,

    sieht so aus, dass Ihr mit der Vorstellung einer Euch offensichtlich intellektuell überlegenen Frau nicht klarkommt. Auch wenn das nicht sonderlich schwer zu erreichen ist!

    Zumal sie sich ihres MiHis nicht schämt…
    Und das im ach so aufgeklärten Deutschland, tsk tsk tsk…

    Es ist aber eine Prof. Forouhan, die derzeit das Niveau Deutschlands hebt, und es sind Schlappschwänze wie Ihr die das Land abzuschaffen drohen.

    Tut mir Leid für Euch! Diese Runde hat eindeutig die Frau gewonnen 🙂

  13. @ Musita

    Wo hat denn Frau Foroutan gewonnen?
    Richtig ist das sie sich, wegen ihrer nichtvorhandenen Rechenkünste, vollkommen blamiert hat.
    Sie wird deshalb auch nicht mehr zu Polittalks eingeladen.

    Man fragt sich wie sie es zum Dr. Titel geschafft hat?
    Gibt es da ne Muslimaquote oder hat sich Frau Foroutan einfach nur hochgebummst?

  14. Die Bezeichnung von Dr. Foroutan als »Fräulein Fotze«, Unterstellung von »hochgebumst« etc. etc. – das sagt wohl alles über die Qualität der Kritik an ihrer Arbeit. Wenn so der Sound des künftigen rassenreinen Deutschland ist, dann will ich als deutsche Frau nur noch auswandern.

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