Anstoß

Warum Grenzen Menschenleben retten und es ohne Grenzen keine Solidarität gibt

Wenn bestimmte Zeitgenossen von offenen Grenzen und im selben Atemzug von Solidarität sprechen, offenbart sich der Kardinalfehler in ihrer Ideologie. Quod erat expectandum.

Unabhängig von einer subjektiven Bewertung der Solidargemeinschaft in Deutschland, so beweist diese doch par excellence, dass Solidarität nur innerhalb eines von Grenzen klar abgesteckten sowie in einem ordnungsgebenden Rechtsgebilde eingebundenen Territoriums funktioniert. Andererseits würden Flüchtlinge deutschen Boden nicht betreten und Armutsmigranten zuhause bleiben, zumindest aber nicht in den deutschen Sozialstaat einwandern. 

So schön die große, weite Welt auch sein mag, gibt es weit, weit entfernt von Rhein und Oder kein GG, SGB und AsylbLG. Jenseits von good old Germany existiert in den meisten Teilen der Welt somit keine durch die Gesetzgebung erforderliche und sozialpolitisch auszuformende Solidarität, die wiederum auf ein definiertes Staatsgebiet begrenzt ist. Gleiches gilt notabene für die Gewaltenteilung, die Rechtsstaatlichkeit und die Pressefreiheit. 

Deutschland als Staat, Nation und Gesellschaft muss sich im wahrsten Sinne des Wortes nach allen Seiten abgrenzen, um seinen Bürgern, Immigranten und echten Flüchtlingen ein größtmöglich friedliches, gewaltfreies und würdevolles Leben zu ermöglichen. Ohne Grenzen wäre die Gesetzgebung a priori legitimationslos und der deutsche Sozialstaat nicht existent. Gesicherte Grenzen bewahren eben diese Solidarität, unsere Rechts- und Gesellschaftsordnung und nicht zuletzt unsere Sicherheit.

Errare humanum est. Dieser Irrtum in der rot-rot-grünen Weltanschauung darf jedoch unter keinen Umständen die körperliche und seelische Unversehrtheit der Menschen in unserer Heimat verletzen. 

Aufnahmekapazität unserer Sozialbudgets und des regulären Wohnungsmarktes, Menschen- und Drogenhandel, Zwangsprostitution und Clankriminalität, Vergewaltigung und Mord – all dem muss im Kontext von Migration zwingend Beachtung geschenkt werden. Wer wirklich redlich und anständig sein will, der hat diesen systemimmanenten Fehler umgehend zu korrigieren. 

Bewachte Grenzen schützen unsere Identität, unseren Wohlstand, unsere innere Sicherheit und erhalten unsere Solidargemeinschaft. Sie haben eine integrative, die Einigkeit stärkende Funktion. Und sie sind das erste Bollwerk gegen Terror und Gewalt von außen, gegen eine politisch-religiös motivierte Fragmentierung unserer rechtstreuen, christlich-jüdisch geprägten Gesellschaft.

Indes, bedingungslos offene Grenzen sind der rücksichtslose Kontrapunkt zu all dem Guten, für das wir stehen, für das die Bundesrepublik zu stehen hat und worauf alle Politiker von links bis rechts einen Eid leisten: Schaden vom Volk abzuwenden.

(Bild: Diese bewachte Brücke zu überqueren ist die einzige Möglichkeit, um von Usbekistan nach Afghanistan zu kommen. / ResoluteSupportMedia, flickr, CC BY 2.0)


2 Kommentare zu “Warum Grenzen Menschenleben retten und es ohne Grenzen keine Solidarität gibt

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