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Was lesen Abiturnazis?

… fragt sich die Jungle World und antwortet wahnsinnig originell mit Junge Freiheit, PAZ, Zuerst, Sezession und Blaue Narzisse.

Damit ihr mal wirklich einen Eindruck gewinnt, was ein »Rechter« liest, möchte ich eine kleine Auswahl belletristischer Werke vorstellen, die mich geprägt hat:

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

15 Kommentare zu “Was lesen Abiturnazis?

  1. Wenn wir dieses Thema als Handlungsaufforderung verstehen wollen, ist das hier meine Liste:

    - Ernst von Salomon: Der Fragebogen
    - Ernst Jünger: In Stahlgewittern
    - Das Nibelungenlied
    - Die Bibel
    - Gorch Fock: Seefahrt ist not
    - Hermann Löns: Der Wehrwolf
    - Joseph von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts
    - Robert A. Heinlein: Starship Troopers
    - Knut Hamsun: Pan
    - Ronald Reagan: The Reagan Diaries
    - Hans-Joachim Schoeps: Preußen
    - Hermann Mau & Helmut Krausnick: Deutsche Geschichte der jüngsten Vergangenheit
    - Joachim Fernau: Disteln für Hagen
    - C.S. Lewis: Christliches und Allzuchristliches
    - Tertullian: Vom prinzipiellen Einspruch gegen die Häretiker
    - Clausewitz: Vom Kriege

    Sind natürlich nicht alles belletristische Werke, dennoch wurde ich von jedem ein wenig geprägt.

  2. Um hier einige »Abitur-Dings« wieder auf den rech … äh… richtigen Pfad zu führen:

    - Spoerl: Feuerzangenbowle
    - Nolte: Der Europäische Bürgerkrieg 1917-1945
    - wenn Kracht, dann auch 1979
    - wenn Fragebogen, dann auch Charakaterwäsche (S-N)
    - alles, was Diwald geschrieben hat
    - alles, was Javier Marias geschrieben hat
    - alles, was Niall Ferguson geschrieben hat

    Vielleicht hilft auch das:
    - Gewinn und Vermögensverlagerungen in Niedrigsteuerländer und ihre steuerl. Überprüfung, G. Dreßler

  3. Bei Eichendorff, Kafka und Jünger schließe ich mich direkt an.

    Dazu:
    »So weit die Füße tragen« aus offensichtlichen Gründen, trotz stilistischer Schwierigkeiten.
    Hoffmanns »Sandmann«,

    Mal was unvorhergesehenes:
    Max Frischs »Homo Faber« als Modernismuskritik
    Sowie: Als Helmut Schmidts »Außer Dienst« erschien, habe ich selbiges geradezu verschlungen, vor ihm kannte ich keinen Autoren, der, wenn er Leute ernsthaft beleidigen will, sie als »keine wahren Patrioten« bezeichnet. Schön!

  4. Nils Wegner

    Bei Jünger möchte ich noch auf »Das Wäldchen 125″ verweisen – der Brückenschlag zwischen dem reinen Tagebuchstil der »Stahlgewitter« und seiner politischen Agitation in der Weimarer Republik. Auch in puncto Metapolitik sehr lesenswert.

    Außerdem sehr zu empfehlen: Curzio Malaparte – Die Haut

    … sowie natürlich alles von Bret Easton Ellis.

  5. Von Werner Bergengruen gibt es hier ein Gedicht:
    http://wp.me/pzNay-5w

    Als Ergänzung zur Literaturliste:

    Margret Boveri
    - Tage des Überlebens. Berlin 1945
    - Amerikafibel für erwachsene Deutsche
    - Der Verrat im XX. Jahrhundert

    Alexander Solschenizyn
    - Der Archipel Gulag
    - Zweihundert Jahre zusammen (Teil 1 + 2)

  6. Ich will noch hinzufügen:
    Platon – Politea
    Hölderlin – Hyperion
    Wolfram von Eschenbach – Parzival
    Gaarder – Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort
    Thoreau – Walden

  7. - Die Bibel (auch und gerade für Atheisten und Christenhasser wichtig)
    - Nietzsche: Diverse
    - Goethe: Faust, Jahrmarkt zu Plundersweilern, et al. (Hab die Münchner Ausgabe in 33 Bänden – dafür brauche ich noch Jahre)
    - Schiller: Wallenstein
    - Walter Flex: Der Wanderer zwischen beiden Welten
    - Rolf Schilling: Das Holde Reich
    - Davila: Scholien
    - O. Spengler: DUdA, Jahre der Entscheidung (logo)
    - Kuehnelt-Leddihn: Die falsch gestellten Weichen
    - Jünger: Erwähntes, Annäherungen. Drogen und Rausch.
    - Hans Blüher: Secessio Judaica, Die Erhebung Israels gegen die christlichen Güter, Die Achse der Natur
    - E. J. Jung: Die Herrschaft der Minderwertigen
    - Solschenizyn: Archipel Gulag
    - Robert Anton Wilson: Illuminatus Trilogie, Schrödingers Katze
    - Julius Evola: Diverse
    - Hermetischer Okkultismus (Crowley, Golden Dawn, etc.)
    - Tao te King

    Lyrik:
    - Deutsche Gedichte (Anthologie, Inselverlag)
    - Benn
    - George

    Echte Nazis:
    - Der Mythus des 20 Jhd.
    - Mein Kampf

    Bereits in meinem Regal aber bislang leider ungelesen:
    - Die Odyssee
    - Die Ilias
    - Aristoteles` Metaphysik, Nikomachische Ethik
    - Hobbes: Leviathan

    Es wird noch viel viel mehr.

  8. Heh, vielleicht sollten wir ein eigenes Versandhaus aufmachen, Edition BN oder so…

  9. Ich empfehle noch:

    Alles von Thomas Bernhard.

  10. Ich habe mich mehrheitlich mit linker Literatur auseinandergesetzt, da wird man erst recht rechts.

    Probeabo Roter Morgen, mit dabei: Über den Zionismus. Und so weiter. Zum Kotzen.

  11. Nils Wegner

    @ Penner:

    Solange es kuriert, ist es doch gut.

    Passiert scheints nur leider viel zu selten.

  12. L'ancien régime

    Homer: Ilias (wenngleich das im Original wirklich einige Schwierigkeiten macht, aber Hineinschauen lohnt sich)

    Augustinus von Hippo (354-430): De civitate Dei

    Joseph de Maistre: Abende von St. Petersburg

  13. Mich haben speziell die Werke von Adolf Joseph Lanz, Theodor Fritsch, Julius Streicher und Hermann Esser geprägt. Bei Interesse kann ich gerne konkrete Leseempfehlungen geben.

  14. Orion von Kämpfer

    Die Bibel

    Erik Maria Ritter von Kuehnelt-Leddihn – Moskau 1997
    Alexander Issajewitsch Solschenizyn – Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch
    Joachim Fernau – Deutschland, Deutschland über alles…
    Kurt Ziesel – Und was bleibt ist der Mensch
    Georg Friedrich Jünger – Zwei Schwestern
    Rainer Maria Rilke – Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke

    Roland Baader – Kreide für den Wolf
    Friedrich Merz – Mehr Kapitalismus wagen
    Carl J. Burckhardt, Golo Mann, Ernst Nolte, etc… – Geschichte zwischen Gestern und Morgen

  15. Christian Kracht – Faserland? Du bist witzig.

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