Alter Blog

Welche Institution kann etwas Positives für Deutschland bewegen?

So lautet unsere neue Umfrage. Als Antwortmöglichkeiten stehen zur Auswahl: Katholische Kirche, NGOs, Parteien, Evangelische Kirche, Medien, Kulturschaffende und »Andere Verbände, Vereine etc.«. Im Kommentarbereich kann auch gerne über diese Frage diskutiert werden.

Verwandte Themen

Diese Frage treibt mich um Egal ob Politiker, Unternehmen oder wir selbst. Wenn man wissen will, wie die Leute "ticken", wird eine kleine oder größere Umfrage gestartet. Die ...

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

2 Kommentare zu “Welche Institution kann etwas Positives für Deutschland bewegen?

  1. Ausschließlich weder das eine noch das andere, es muss ein Zusammenspiel aus verschieden Institutionen stattfinden. So z.B. zwischen Partei und Verbänden, Vereinen oder Stiftungen. Sich auf einen Weg zu beschränken funktioniert nicht. Als Partei verliert man sich in undurchdinglichen parlamentaristischen Sackgassen, als kleine, abgeschottete Glaubensgemeinschaft wird man zum Sektierer ohne Außenwirkung.

  2. Voraussetzung wäre zunächst, überhaupt erst einmal festzuhalten, was der Zweck oder die Ziele sind, die angestrebt bzw. ihrer Realisation zugeführt werden sollen. Erst wenn der Inhalt der Idee festgelegt und konkretisiert und er zum Grundkonsens aller an ihrer Umsetzung Beteiligten geworden ist, beginnt die Idee über bestimmte Eigenschaften zu verfügen, so dass sie elementare Funktionen erfüllen kann: Orientierungsfunktion, Motivationsfunktion, Koordinationsfunktion, Selektionsfunktion, Vergleichsfunktion, Kontrollfunktion.

    Ehe man zu handeln beginnt, muß man wissen, was man eigentlich will.

    Nachdem Zweck und Ziel feststehen, müßte man sich dann daran machen, ein Sammelbecken für all jene zu schaffen, die sich diesem postulierten Ziel- und Ideengebäude innerlich verbunden fühlen. Das muß zunächst einmal keine Partei sein, sondern bloßer Verein. Idee, Zweck und Ziel müssen selbstverständlich beworben werden, so dass sich möglichst viele Sympathisanten aller beruflichen und gesellschaftlichen Schichten in diesem Sammelbecken einfinden. Ein Zugehörigkeitsgefühl, erzeugt durch (Propaganda-)Maßnahmen, die zum einen die Einsicht in die Richtigkeit der vertretenen Ideen und zum anderen ein Auserwähltheitsglauben innerhalb der Anhängerschaft fördern, muß die gesammelte Sympathisantenszene zusammenhalten. Schließlich müssen aus der Anhängerschaft diejenigen herausgesiebt werden, die über Schlüsselqualifikationen und -eigenschaften, nützliche Kontakte und Verbindungen zu hohen Kreisen, Parteien und staatlichen Stellen, Kapital und sonstige Ressourcen,etc. verfügen, um aus diesem Stamm das Personal für die höheren Grade zu rekrutieren, das schließlich notwenig ist, um die Bewegung, und letztlich die Idee hinter ihr, voran zu bringen. Eine solche Vereinigung muß nicht zu letzt auch Schutzmechanismen finden, die verhindern, dass fremdes Ideengut, fremde Einflüsse (Stichwort: VS, sonstige Geheimdienstaktivitäten) und die eigene Unabhängigkeit gefährdende Aktivitäten von außerhalb in die Vereinigung getragen werden. Sie muss andererseits selbst aber alle Anstrengungen unternehmen, andere Vereine, Parteien usw. zu unterwandern und zu beherrschen, die mit ihren Aktivitäten geeignet wären unsere Ziele verwirklichen zu helfen.

    Hört sich alles ein bißchen nach Freimaurerei an. Parteigründungen sind jedenfalls aussichtslos. Die von den etablierten Parteien gesteuerten Geheimdienste und Medien würden ihre geballte destruktive Kraft daran setzen, dass keine neue Partei entsteht, die dem etablierten Parteienkartell den Machtanspruch streitig machen könnte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo