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Widerstand in Seifhennersdorf

Eben erreichte es sogar die Tagesthemen. Im sächsischen Seifhennersdorf passiert gerade etwas, das keinem Staat schmecken kann. Die Bürger nehmen die Probleme selbst in die Hand, die der Staat nicht mehr lösen will. Konkret geht es um eine Mittelschulklasse. Weil sich zwei Schüler zu wenig für die fünfte Klasse anmeldeten, sollten die restlichen Schüler eben in umliegende Schulen aufgeteilt werden. Die Eltern und Kinder sowie die Schulleiterin und Bürgermeisterin wollten sich damit jedoch nicht abfinden und organisieren seit diesem Schuljahr für die fünfte Klasse selbst den Unterricht mit pensionierten und freiberuflichen Lehrern.

Der Freistaat Sachsen hält dies für »illegal«. Im schlimmsten Fall droht den Kindern deshalb eine Ehrenrunde und die Eltern müssen empfindliche Geldstrafen befürchten. Mehr darüber hier.

Wir selbst haben das Thema »Schul- vs. Bildungspflicht« ausführlich in unserer Druckausgabe zu »Jugend und Revolte« behandelt und auf drei Seiten die zehn wichtigsten Gründe gegen die Schulpflicht zusammengetragen.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

1 Kommentar zu “Widerstand in Seifhennersdorf

  1. Wir alle sollten uns viel öfter wehren. Es ist nötig das wir alle aufstehen und diese Parteiendiktatur die Stirn bieten.

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