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ZDF über Identitäre Bewegung und rechten Narrensaum

Identitäre in BerlinEs ist immer wieder das gleiche Muster: Sobald eine konservative bzw. patriotische Bewegung in Deutschland entsteht, dauert es nicht lange, bis die Presse eine Verbindung zu den dumpfesten Glatzköpfen der Republik herstellt. Belege? Fehlanzeige.

Das ZDF liefert nun Anschauungsmaterial für diese halb-staatliche, halb-zivilgesellschaftliche Propaganda und nennt den Beitrag auch noch ganz dreist »Verdeckte Propaganda im Netz«. Ja, wer betreibt hier Propaganda?

Die Identitären, die trotz etlicher Distanzierungen, visuell in eine Reihe mit NPD und Neonazis gestellt werden? Oder vielleicht doch das öffentlich-rechtliche Fernsehen, für das wir monatlich kräftig zahlen sollen?

Entscheidet selbst!

Hier ist die Stellungnahme der Identitären zu dem Beitrag:

»ZDF« hat uns heute einen Bericht gewidmet, auf den selbst Baron von Münchhausen neidisch wäre! Mit den größten Tricks wird dabei versucht, uns mit anderen Organisationen in Verbindung zu bringen und uns in ein rechtsextremes Lager zu stellen. Der ZDF ist scheinbar der Meinung, dass jeder der Deutschland nicht durch Multikulti ausgetauscht sehen möchte, automatisch »rechtsextrem« sei.

 

Aber wir sagen euch eines, lieber ZDF: Wir sind nicht rechtsextrem und daran werden auch eure Märchen nichts ändern! Und wir sind der Überzeugung, dass die Bürger eure billige Polemik durchschauen werden!

 

Heimatliebe ist kein Verbrechen! Wir sind Patrioten und wir werden auch weiterhin dazu stehen, dass wir unsere Traditionen, unsere Kultur und unsere Heimat lieben und diese auch für unsere Kinder erhalten wollen!

 

Aber von den Multikultis erwarten wir ohnehin keine Sympathie, wollen sie doch Deutschland abschaffen. Wahrscheinlich ist dass so, weil der ZDF selbst ein Extremismusproblem hat. Denn dass eine ehemalige Stasi-Informantin als Expertin angepriesen wird, wirkt schon etwas befremdlich: (http://de.wikipedia.org/wiki/Anetta_Kahane).

 

Wer ebenfalls genug davon hat, dass seine Heimatliebe zum Verbrechen verklärt wird, der kann ja einen Kommentar hinterlassen: https://www.facebook.com/ZDFheute/posts/503653536346989

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

6 Kommentare zu “ZDF über Identitäre Bewegung und rechten Narrensaum

  1. Guter Text.
    Propaganda betreibt eher das ZDF, als wir.

  2. Interessantes Statement vom ZDF in der Facebook-Diskussion:

    ZDF heute: Wir versuchen, die Identitären so gut es geht zu bannen. Aufgrund der Fülle kann es jedoch passieren, dass uns manche durch die Lappen gehen. Sollte das passieren, freuen wir uns über Hinweise, dass wir die betreffenden Beiträge löschen können. Gruß, Redaktion heute.de

  3. Das ZDF ist auch nur ein Sender, der Populismus für die Gutmenschen-Linke betreibt. Seit den »Killerspiel«-Beiträgen weiß ich wie sehr der Sender sich um qualitativen Journalismus bemüht. Kaum hat man von einem Thema etwas mehr Ahnung, fallen die Ungereimtheiten und auch Lügen auf.

  4. Ein wenig größenwahnsinnig von einer »Bewegung« zu sprechen, meint ihr nicht? Ein paar
    »Likes« bei Facebook und zwanzig Leute mit Fahnen vor dem Brandenburger Tor und ein paar verklebte Sticker sind sicherlich noch keine Bewegung. Sondern eher lächerlich.

  5. eddy edmund

    Ganz hervorragend die identitaere (Ursprungs) Variante France;muessen hervorragende »Werbefachleute« hinter stecken-gutes Emblem, hochwertige Videoclips und »Pre« auf
    Bewegung und nicht Organisation gelegt!Eine Organisation repraesentiert sich ueber »angreifbare Koepfe«- ein leichtes fuer eine gleichgeschaltete abendlaendische Medialmacht »schwarze Flecken auf weissen Westen zu finden«…eine Bewegung stylistisch »von einer Werbefirma« gefuehrt und ein markantes vielschichtig nutzbares Emblem ist schwierig(er)zu
    diskreditieren…Schwachpunkt in allen Bewegungen die zu Organisationen werden ist das Personal – selbst die beste (sauberste) Fuehrung wird die Anhaengerzahl im besten Fall nur halbieren…ein Eintritt »ins System« als wie auch immer geartete Organisation waere fatal…! Einfach das Emblem als Zeichen der Identitaet fuer sich sprechen lassen…Die identitaere Idee ist gut…personifiziert »ich bin ein Identitaerer«
    absolut nicht zielfuehrend…! Ich wuerde mich freuen »ueberall« das Emblem zu sehen…Koepfe & individuelle Statements eher weniger…! Awaiting…worauf auch immer…

  6. @ eddy edmund) da muss ich Dir ehrlich gesagt zustimmen, gut gesprochen….

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