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Zündende Ideen gegen Deutschland

Die Jugendfilmwerkstatt St. Pauli hat vor zwei Jahren einen Film namens »Eine zündende Idee« produziert. Leider habe ich dieses zivilcouragierte Meisterwerk erst heute entdeckt. In dem Clip fakelt eine Ausländerin eine Ausgabe der Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) ab, nachdem ihr von einer übertrieben deutschen Frau auf die Frage, wo sie hier sei, mit »In Deutschland!« geantwortet wird. Man möchte darauf beinahe mit Heinrich Heine antworten:

Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Aber im Gegensatz zu anderen können wir auch ohne dieses Zitat leben und einfach nur herzhaft über die mit diesem Video transportierte Dummheit lachen.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

6 Kommentare zu “Zündende Ideen gegen Deutschland

  1. Unverschämtheit, da wird ein meisterhafter Leitartikel abgefackelt… 😉

  2. Christoph Rothämel

    Da schlottern wir jetzt aber vor Frau Schlotter. Oder schlottert sie?
    Die Kommentare auf Youtube zeugen aber von Bildung, was ungemein beruhigt.

  3. »Sie sind hier in Deutschland« war für dieses Fräulein aus dem Orient offenbar die falsche Antwort. Diese Beleidigung des Orientalentums mußte folgerichtig entsprechend sanktioniert werden.

    »Sie sind hier in einem Dhimmi-Land, das unter dem Schutz und der Herrschaft des Islams steht« wäre wohl die Antwort gewesen, die die Herrin von ihrem Sklaven gerne gehört hätte.

    Frech und provokant auch, dass der Sklave es wagt, blonde Haare, also Zeichen des Lichtes, zu tragen, während eigentlich sie, die Allahs auserwählter Gemeinschaft zugehörig ist, derartig ausgezeichnet gehört.

  4. Alexander

    Wenigstens haben sie die Verkaufszahlen der JF erhöht.

  5. Objektiv betrachtet ein ziemlich plumber Film, einfallslos, schlecht gemacht, kein Inhalt. Die staatliche Förderung gibts trotzdem.

  6. Es ist so unglaublich naiv, daß es schon wieder putzig ist… sie haben es übrigens eben vom Netz genommen, vielleicht war es ihnen nun selber peinlich.

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