Gesichtet

Israels radikale Rechte

Als Dieter Kunzelmann 1969 über den Jordan zur Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) ging, um sich und seine „Haschrebellen“ militärisch ausbilden zu lassen, war der Antisemitismus bei der Neuen Linken der 68er Jahre angekommen.

Zwar blieb er a) nie unwidersprochen und b) als Antizionismus getarnt, doch die Faszination für den Befreiungskampf der „Fatah“ ließ Hemmschwellen sinken, so z.B. bei den Anschlägen auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin am 9. November 1969 sowie auf ein jüdisches Altersheim in München 1970.

Israels Identitäre

Bis heute gibt es auch unter gemäßigten Linken eine gefühlte Wahlverwandtschaft mit dem Kampf der Palästinenser, die jüngst sogar zu peinlichen, diplomatischen Havarien etwa beim Besuch des Noch-Außenministers Gabriel in Israel, bei der Kranzniederlegung durch den Bundespräsidenten Steinmeier am Grab Arafats oder der versuchten Unterbindung einer kritischen Arte-Dokumentation geführt haben.

Für die deutsche Rechte ist es an der Zeit, den Blick auf Israels „Identitäre“ zu richten, ihren Kampf zu würdigen, vielleicht sogar Kontakte herzustellen und vor allem den Antisemitismus bei den Linken und ihren neuen „Freunden“ unter den arabischen Migranten zu belassen (und Soros in der Verschwörungs-Phantasie). Die Neue Rechte in Deutschland würde nicht nur strategischen Weitblick und taktische Raffinesse beweisen, sondern auch, dass sie wirklich neu ist.

„Ein Stück des Walls gegen Asien“: Eine Lesart des Zionismus

Die Führung der zionistischen Bewegung kam aus Europa und wollte sich der kulturellen Sendung europäischer Zivilisation trotz des leidvollen Exils der Juden in Europa nicht verschließen. In einer frühen Phase war der Proto-Zionismus sogar ausgesprochen säkular eingestellt. So gab Leon Pinsker 1882 der jüdischen Religion die Schuld an der langen Passivität im Exil, was von anderen wiederum bestritten wurde, da nur durch die Religion das Judentum überlebt habe.

Diese inner-zionistischen Diskussionen verdeckten die zukünftigen Probleme. Man glaubte, in ein leeres Land einzuwandern und hatte die dort lebenden Araber zunächst gar nicht im Blick. Warum auch? Gab es doch genügend arabische Länder ringsum, während die Juden in ihr von der Bibel zugesprochenes Land zurückkehren wollten. In den Zionismus flossen aber nicht nur die anvisierte Wiedererrichtung der angestammten jüdischen Heimstatt, sondern auch Prinzipien der Französischen Revolution sowie später Ideen sozialistischer Arbeiterbewegungen zusammen. Dies alles sollte gewissermaßen die „Mitgift“ der alt-neuen Bewohner für den Nahen Osten sein, der damals noch osmanisch dominiert war.

Doch als hätte er etwas geahnt, schrieb die große Leitfigur des Zionismus, Theodor Herzl, in seinem werbenden Grundlagenwerk Der Judenstaat: „Für Europa würden wir dort ein Stück des Walls gegen Asien bilden; wir würden den Vorpostendienst der Kultur gegen die Barbarei besorgen.“ Die Anwesenheit der Araber auf dem Territorium des zu errichtenden Staatswesens drang langsam, aber mit zunehmender Besorgnis in das Bewusstsein der Zionisten ein.

Beschäftigungsverbot für Araber

Es begannen sich Fraktionen in der Bewegung zu bilden, die unterschiedliche Standpunkte zur „Araber-Frage“ einnahmen. Der V. zionistische Kongress beschloss 1901 sogar, dass in bereits bestehenden jüdischen Unternehmen im Land keine Araber beschäftigt werden sollten. Selbst die damals überaus national gesinnte jüdische Arbeiterbewegung befürwortete 1905 unter dem Motto „Avoda Ivrit“ („Jüdische Arbeit“) diesen Beschluss und reihte sich ein in den Chor derjenigen, die forderten, das Land müsse unbedingt jüdisches Eigentum werden, etwa durch den Kauf bei arabischen Grundbesitzern.

Bei all dieser Rhetorik darf nicht übersehen werden, dass den Arabern grundsätzliche Minderheitenrechte in einem zukünftigen jüdischen Staat zugesichert wurden. Die Intellektuellen-Vereinigung „Brith Shalom“ warf sogar das Modell eines bi-nationalen Staates mit zwei gleichberechtigten Volksgruppen in die Debatte. Der Ausgang des Ersten Weltkriegs ließ die zionistischen Pläne in greifbare Nähe rücken, doch mit dem Sieg der Entente-Mächte, vor allem Großbritanniens, im Orient, traten neue Komplikationen auf und mit ihnen eine zionistische Untergruppe, die bald von sich reden machen sollte.

„Vladimir Hitler“? Der zionistische Revisionismus

Mit Großbritannien als Mandatsmacht, das vom Völkerbund ausdrücklich mit der Anweisung zum jüdischen nation building ausgestattet worden war und der Balfour Deklaration von 1917 über den politischen Willen, die jüdische Heimstatt tatsächlich zu errichten, wachten auch die Araber im Land auf. Beide Seiten, Juden wie Araber, hatten Beiträge für den Sieg des Empire gegen die Osmanen geleistet und beiden waren im Gegenzug Versprechungen gemacht worden.

Dass es ohne Kampf nicht gehen würde, wusste da bereits ein Mann, der wie kein anderer von den schweren antijüdischen Pogromen des russischen Zarenreichs geprägt war: Vladimir Ze’ev Jabotinsky. Geboren in einem der Zentren jüdischen Lebens, in Odessa, war der Journalist und Übersetzer (z. B. Edgar Allan Poe und Dante ins Hebräische), zudem einer der besten Redner seiner Zeit, davon überzeugt, dass es mit den Arabern niemals ein gedeihliches Miteinander geben werde.

Keine Abhängigkeit von Nicht-Juden

Nie wieder durften in seinen Augen Juden von der Gnade von Nichtjuden abhängig sein. Der Minderheitenstatus während der Exil-Epochen sei verantwortlich für alle Übel, die das Judentum heimgesucht hätten. Für Jabotinsky war die Welt keineswegs von friedlichen Triebkräften durchpulst – ganz im Gegenteil. Dazu passt auch seine bemerkenswerte Einsicht, dass Kolonisierung zu den Grundphänomenen historischen Handelns gehöre und regelmäßig in den Kampf um Leben und Tod einmünde.

Ze’ev Jabotinsky war einer der lautesten Trommler für jüdische Selbstverteidigungsstrukturen. Er war Pate und Offizier der Jüdischen Legion, die 1917 aufgestellt und an der Seite Englands in den Kämpfen am Jordan eingesetzt wurde. Diese Legion sollte nach seinem Willen den Keim einer militanten jüdischen Untergrundbewegung bilden, wie sie später unter dem Kürzel IZL (Irgun Zvi Leumi, kurz: Irgun) entstehen würde.

Später sollten weitere Gruppierungen hinzukommen, die gegen Araber wie Briten gleichermaßen zum Angriff übergehen würden. Einer seiner eifrigsten Schüler, Abba Ahimeir, der in Wien über Oswald Spengler promoviert hatte und als Bewunderer Mussolinis galt, schlitterte dann folgerichtig in den innerzionistischen Terrorismus, der sich gegen eine zu nachgiebige Haltung des zionistischen Establishments gegenüber den Arabern auflehnte.

Dass Jabotinksy vom linken Flügel um Ben Gurion in den 30er Jahren böswillig als „Vladimir Hitler“ diffamiert wurde, tut der Tatsache Abbruch, dass er nach 1933 für einen Boykott Nazi-Deutschlands warb und die illegale jüdische Einwanderung massiv vorantrieb. Gegenüber solch einer Welt stellte sich für ihn nicht länger die Frage, was wäre besser, sondern nur noch, was wäre schlimmer.

Der Messias kommt auf dem Landweg: Der Bund der Treuen

Als zweiter mächtiger Seitenarm des Zionismus stellte sich in der Folgezeit immer mehr die Religion heraus, vor allem der jüdische Messianismus. Er feierte in den 60er und 70er Jahren in der Siedlerbewegung „Gusch Emunim“ („Bund der Treuen bzw. „Bund der Zuverlässigen“) eine ungeahnte, späte Wiederauferstehung. Ultra-orthodoxe Juden forderten die bislang gepflegte Schtetl– bzw. Ghetto-Mentalität ihrer Glaubensgenossen heraus, in dem sie die zionistische Grundidee mit messianischer Erwartung religiös aufluden und in Dynamit verwandelten. Gusch Emunim war sozusagen das jüdische „1968“, allerdings von rechts.

Als Initiator fungierte ein heiligmäßiger Mann aus Litauen, der die Grenzen der traditionellen Talmudisten-Scholastik in Richtung Kabbala, westliche Philosophie und Nationalismus verschob. Rabbi Abraham Isaak Kook stand in der strengen Tradition eines Gaon von Wilna, kannte sich aber ebenso bei Nietzsche, Spinoza und Buddha aus. Sein Gottesbild war dynamisch und dialektisch, keinesfalls abgesondert vom profanen Lauf der Dinge und sei dieser auch noch so schmerzhaft.

Für ihn war das Judentum (und später Israel) der Geist, die anderen Völker der Körper der Welt, beides müsse zusammenwirken. Als Theodor Herzl 1904 starb, hielt Rabbi Kook in seinem Tagebuch fest, dass der Zionismus die materielle Basis für das Erscheinen des Messias darstellte. Die Endzeit sei nunmehr eingeläutet und die Erlösung der Menschheit dank des Zionismus näher gerückt.

Rabbi Kooks Idealismus wurde auf härteste Proben gestellt, vor allem in der Zeit der arabischen Unruhen und Pogrome. Er wurde zum ersten aschkenasischen Großrabbiner in Palästina und bemühte sich wie Gandhi durch Aufrufe zum demonstrativen Fasten, die Gewalt zu überwinden. Vor allem der Mufti al-Husseini (ein späterer Nazi-Sympathisant) rief die Araber immer wieder zu Unruhen auf, die in den Massakern von 1929 gipfelten.

Dass Juden die Jurisdiktion über die Klagemauer in Jerusalem erlangen sollten, war ihm ein Dorn im Auge und so lancierte er Gerüchte, die Juden wollten den gesamten Tempelberg zurückerobern. Die Lage war verfahren und Rabbi Kook überfordert, ebenso wie die britische Mandatsverwaltung. Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust trieben die Dinge von der anderen Seite her auf die Spitze. Doch da war der Großrabbiner Kook nicht mehr am Leben, er starb 1935 in Jerusalem. Was folgte, war der UN-Teilungsplan 1947, der von der arabischen Welt einhellig abgelehnt wurde und die Proklamation des Staates Israel 1948.

Der Prophet der israelischen Rechten

Der Sohn des Großrabbiners, Rabbi Zvi Yehuda Kook, war in vielen Belangen radikaler und kompromissloser als sein Vater. Rund 20 Jahre später hielt er eine Rede vor seinen Thora-Studenten, die in die Geschichte von Israels radikaler Rechten eingehen sollte. In ihr schwor er seine Zuhörer darauf ein, dass kein Fußbreit des Heiligen Landes preisgegeben werden dürfe: Hebron, Jericho, Samaria sowie der Tempelberg in Jerusalem dürften niemals vergessen werden. Dieses Land zu besetzen und zu besiedeln sei ein Gebot (Mitzvah) Gottes und diene der Erlösung Israels und der Welt.

Der kurz darauf ausbrechende Sechs-Tage-Blitzkrieg machte Yehuda Kook in den Augen der Rechten vollends zum Propheten. Nach seiner Weisung entstanden in den besetzten Gebieten erste Siedlungen, die sich 1974 in der Bewegung Gusch Emunim eine außerparlamentarische Plattform gaben. Zwar standen alle israelische Regierungen, auch die links geführten, nicht ohne Sympathien den Siedlern gegenüber, doch zwang die Staatsräson zu Maßnahmen gegen die messianischen Schwärmer.

Es wird berichtet, noch der hochbetagte Rabbi Yehuda Kook habe sich den Polizeikräften entgegengestellt. Die Gusch Emunim argumentierte immer damit, für den Staat Sicherheitsdienste in vorgeschobenen Bastionen zu leisten, während Israel gerade dies anzweifelte und Provokationen fürchtete. Der inner-israelische Kulturkampf war vorprogrammiert. Heute ziehen die Siedlungen immer mehr junge Israelis an, die sich dem identitären Kampf an vorderster Front verschrieben haben. Auch junge Frauen üben sich dort in Krav Maga und im Schießen der Uzi.

Meir Kahane und die Jewish Defence League

Der „Messias“ kam tatsächlich, allerdings aus Queens in New York City, von wo der obskure Selfmade-Rabbi und charismatische Demagoge Martin Meir Kahane („Meir“= „Erleuchteter“) nach Israel einwanderte. Abkömmling eines unorthodoxen ultra-orthodoxen Rabbiners, der gern Vater des Messias geworden wäre und seinem Sohn von früh auf die entsprechenden Anwandlungen mitgab, wird er zum politischen „Führer“ der radikalen Rechten im Land.

1946 hatte ihn der Vater in Jabotinskys „Betar“-Jugendformation gesteckt. In den Häfen New Yorks half er als Teenager mit, den Waffenschmuggel für den israelischen Untergrund zu organisieren. Hilfe kam (neben der Mafia) oftmals von den aus Europa heimkehrenden US-GIs jüdischen Glaubens. Meir Kahane war einige Zeit „Arbeiter-Rabbi“ in der Nähe der Schwarzen Blocks in New York und somit hinlänglich vertraut mit Straßenkriminalität, militanten Bürgerrechtlern und dem Verfall öffentlicher Räume.

1968 gründete er die „Jewish Defence League“ (JDL), die im Bundestaat New York sogar ein Trainingscamp unterhielt, in dem ehemalige Irgun-Kämpfer und (so sagte man) Mossad-Angehörige junge amerikanische Juden in Selbstverteidigung (so sagte man) ausbildeten. In Israel gründete Meir Kahane 1971 die „Kach“-Partei („Kach“= „So ist das!“ oder „Nur so!“), die auf der politischen Bühne durch schrille Töne und maximalen Extremismus auffiel.

Die Grenzen zu den Siedlern waren und sind dabei äußerst permeabel. Viele der neu einwandernden Siedler kommen, wie Meir Kahane aus den USA, wo sie sich zum orthodoxen Judentum bekehrt hatten. Einer von ihnen ist auch Dr. Baruch Goldstein gewesen, Sanitätsoffizier, Arzt und ehemaliges Mitglied der Jewish Defence League, der 1994 das Massaker auf betende Palästinenser in Hebron verübte und dessen Grab zur Pilgerstätte wurde.

Die Araber warten, bekommen Kinder und hassen uns

In seiner Schrift Ideology of Kach, die Meir Kahane 1990 kurz vor seiner Ermordung fertigstellte, findet man Sätze, die für deutsche Ohren wie aktuelle Zustandsbeschreibungen deutscher Verhältnisse klingen. Es lohnt sich, einige von ihnen, im Wortlaut wiederzugeben:

„There is no area in the land, no part of Israel that Arabs avoid. They fear going nowhere – at any time, day or night. Arab kiosks and stalls are to be found in every Jewish market place. There are no Jewish market places in Gaza or any other Arab town or city … The Arabs would never allow it.“

Die gesamte Virulenz der arabischen Frage ist an die demographische Entwicklung geknüpft, die Meir Kahane schonungslos wie lapidar beschreibt: „The Arabs of Israel wait, give birth, and hate“. Gleichzeitig wendet er sich mit überraschenden Aussagen auch gegen das jüdische Establishment, deren Fixierung auf den Holocaust in seinen Augen zur „Ersatzreligion“ geworden sei und den vorurteilsfreien Blick auf die aktuellen wie zukünftigen Gefahren für das Judentum verstellt. „Germans were not and are no different from others“, so sein Statement für die Lösung von tradierten Schuldkomplexen.

Die Lösungsansätze, die er und seine Partei anbieten, sind indes radikal: Es gibt 22 Staaten, die sich arabisch nennen, dahin mögen die Palästinenser gehen. Um dies in die Tat umzusetzen, empfiehlt er eine israelische Notstandsregierung, welche besonders die israelische Armee mit umfassenden Sondervollmachten ausstattet, um im Fall arabischer Unruhen hart durchgreifen zu können. Es versteht sich von selbst, dass die besetzten Gebiete annektiert werden und zu israelischem Staatsgebiet werden.

Den Arabern werden allenfalls die Menschenrechte als Minderheit zugestanden, keinesfalls die Bürgerrechte. Im Falle der Renitenz sollen Anreize zur freiwilligen Ausreise (bei Entschädigung!) geschaffen werden und falls dies nicht die Wirkung zeigt, soll die Zwangsausweisung erfolgen. Am 5. November 1990 wird Meir Kahane im New Yorker Marriott Hotel in Manhatten von einem radikalen Araber erschossen. Auch sein Sohn Binyamin Ze’ev Kahane wird 2000 in Israel Opfer eines Mordanschlags.

Identitäre Bündnisse und Netzwerke

Der Parcours durch die Geschichte der radikalen Rechten in Israel hat gezeigt, wie weit man dort angesichts der jahrzehntelangen Dauer-Bedrohung mit der Ernüchterung über die Gegenseite ist. Ganz unabhängig davon, ob ein Bündnis mit den Israelis tatsächlich zustande kommt, unabhängig auch, ob es von der israelischen Seite überhaupt gewünscht bzw. als lohnend empfunden würde, so wäre eine Solidarität im inter-identitären Sinne allemal wünschenswert.

Der Feind ist derselbe, doch der Erfahrungsschatz höchst unterschiedlich. Von den Israelis ließen sich der Wille zum Überleben, die Weigerung eines nationalen Ausverkaufs und die Professionalität der Militanz erlernen. Gibt es nicht schon Verbindungen, etwa des Rabbi Nahum Shifren zur „English Defence League“ oder Kontakte der FPÖ zum Eichmann-Jäger Rafael Eitan?

Weitere Netze ließen sich knüpfen, so zu den Serben im Kosovo, zu den Buren in Orania, zu den Deutschen in Südamerika oder den Russen im Donezk, so dass eine Art identitärer Internationale entstünde. Mit jedem Jahr, das taten- und willenlos vergeht, rücken die Horrorszenarien auch bei uns näher und damit auch die Militanz als letztes Mittel der Wahl. Wo werden ihre Protagonisten ihr Handwerk gelernt haben, wer werden sie sein, wer wird zu dieser Elite gehören?

(Bild: Abraham Isaak Kook)

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3 Kommentare

  1. Kahane inzidierte auch einen Kulturkampf in Israel! Seine Hinwendung zu der
    sephardischen Klientel und nicht zu den aschkenazische Eliten war für die
    israelischen Gesellschaft etwas neues.
    Aber Klartext… Kahane geht eben nicht, bei dem “ In Kauf nehmen“ von ethnischen
    Säuberungen hört es auf.

  2. Hier soll die längst existierenden globale Achse der Judäo-Rechten ideengeschichtlich untermauert werden. Daß hier eine apokalyptische Sekte, auf welche ein blutiges Attentat in einem muslimischen College zurückgeht, als rechtes „68“ oder identitäres Projekt besungen wird, spricht für sich. Die von Augstein jüngst im Spiegel angesprochene „Israelisierung der Welt“ vollzieht sich auch als Korrumpierung des europäischen Konservativismus durch die Bürgerkriegspartei des radikalen Zionismus.

  3. Manuel Ionas

    Antisemitismus ist überholt, in allen seinen Verkleidungen und darf auch nicht als völkische „Folklore“ geduldet werden. Der Weg ins Abseits (oder in die offenen Arme des Islam) wäre vorgezeichnet. Man braucht dabei kein Freund Israels sein, aber von diesem Staat, seinen Bürgern und seiner Armee kann man lernen.

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