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Dark Metal Night

SAMSUNGWas machen BN-Redakteure und Autoren eigentlich am Wochenende, wenn sie nicht an irgendwelchen Artikeln sitzen? An diesem haben Sie es mal so richtig krachen lassen: bei der 1. Dark Metal Night im Dresdner Club Puschkin.

Die Viking Metaller von RIGER waren die Hauptattraktion des Abends und heizten mit ihren Riffs den rund 200 Metalfans ein. Diese waren nach dem Auftritt von Bifröst (Pagan Metal) aus Österreich bereits allerbester Stimmung. Weitere Bands des Abends waren STRYDEGOR (Death Metal), die Black Metaller von TRAUMEN – die mit ihrer Show vor allem bei Jan auf große Begeisterung stießen – und die Metaller von AGONIZE.

Die relativ geringe Anzahl von langhaarigen Metallern bei dem Konzert war jedoch etwas überraschend. In Dresden scheinen die Metalfans anscheinend mehr zu langen Bärten zu neigen. Positiv angemerkt werden kann zu dem feucht-fröhlichen Abend auch die hohe Frauenquote. Von wegen, Metal ist nur etwas für Männer!

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11 Kommentare zu “Dark Metal Night

  1. Metal ist nur etwas für Männer!!! Frauen sind nur die Deko, auch wenn sie sich im Rahmen einer Band ein Instrument umhängen und ihren Kollegen gleich den Asi raushängen lassen. Der Unterschied: Bei Männern ist das hart und naturgemäß – bei Frauen unnatürlich und nuttig. Nur wegen Letzterem sind Frauen im Metal auch gerne gesehen in den Männerrunden. Das war immer so im Metal und wird immer so bleiben. Und jetzt: Buxe-Bashen im BN-Blog durch die Weiberfront und Weiberversteherfront…. Sport frei, ähem: Heil und töte!

  2. Schüller wirkt ein wenig deplatziert. ^^

  3. Buxe: »Metal ist nur etwas für Männer!!!«

    Meinst Du etwa AC/DC (was für ein bescheuerter und einfältiger Bandname!) die trotz neuer Konzerttour aus dem letztem Loch röcheln? Oder Kurt Cobain aus dem Club der 27er? Das sind Loser denen die Rockmusik und die »harten« Gitarrenriffs den Anstand, das Stilbewußtsein und den Verstand weggehauen haben. Und das in den Kurzeitjahrzehnten moderner »Kultur«. Die Erfindung der E-Gitarre (die übrigens gerade gefeiert wird; da gibts irgendeinen Jahrestag der Urhersteller, frage die grauen »Profis« und »Klugscheißer« vom Guitar-Magazin) war ein epochaler Fehler den mir kein Althippie oder Protometaller mehr als kulturrevolutionären Akt verkaufen kann. Mal eine Frage an die Gitarristen an der Stelle: Tut es auf Dauer nicht nur an den Händen weh, wenn man an solch einem stahlbesaiteten »Eierschneider« wie ein Blödsinniger rumzerrt? Das sieht zudem auch noch dämlich aus. Vor allem wenn massenhaft Leute das bis heute leider noch angesagte Luftgitarre – was für schönes, fast utopisches Wort – spielen für sich »entdecken«. Man hat den Eindruck völlig Wahnsinnigen beizuwohnen. Anregung: die Knuddelmetaller von Wacken sollten vielleicht gemeinschaftlich erwägen, aus dem inzwischen legendären Festivalgelände nachhaltig einen Gemeinschaftsfriedhof für verstorbene Anhänger und Protagonisten zu machen. Bürokratisch sicherlich nicht einfach so umzusetzen. Aber TRUE. »True«, davon reden doch Metaller ständig, genauso wie die blöden Rapper und die nochmehr verblödeten Altrocker und Blueser.

    Unterbrechung: Kein Techno Macher käme auf die Idee sein Technics MK2 oder seine Roland 303 zu zerdreschen oder anzuzünden, wie es Hendrix zu Hippiezeiten publikumswirksam zelebrierte.

    Zum Thema Frauen verstehen: Das Nachtleben ist ein archaisches und nüchtern ökonomisches Geschäft. Wo sich Frauen wohlfühlen folgen die Männer und das gilt genauso umgekehrt: Wo sich Männer bündeln sind die hübschesten Frauen oft nicht weit.

    Lang lebe die leise Folk-Musik aller Dekaden und – Anna Calvi!

  4. Wo sich Männer bündeln sind die hübschesten Frauen oft nicht weit.

    Kommt auf die Männer drauf an, die sich da bündeln. Es gibt nämlich genügend Orte, wo das nicht zutrifft. Und natürlich zerdeppert kein Produzent oder DJ seinen 303 oder seine Technics, die werden ja auch nicht mehr hergestellt.

    Den Musikgeschmack von anderen schlecht machen, ist allerdings tiefste Pubertät.

  5. »Den Musikgeschmack von anderen schlecht machen, ist allerdings tiefste Pubertät.«

    Metaller sind doch hart im Hinnehmen. Das suggerieren sie. Frech sind sie zudem noch. Frech, brav und anpassungsfähig. Das hat die Crossover-Metal-Schiene hörbar aufgezeigt. Zwei Welten die nicht zusammen gehören wurden unter der dem Rock/Metal Dictum zusammengeführt. Da gibt es eine Zielrichtung: Nine Inch Nails -> Coil -> Prodigy ->Rammstein. Die Metal-Szene wurde soweit in Richtung Popkultur gepampert, daß man heute nur nur noch über sie albern kann. Zum Glück gibts Doom und Scott Walker, und – Dyscarnate.

  6. Die meiste Musik ist und bleibt bei allen Vermarktungskniffen geschmacklich ungeniesbar. Ein angepriesenes Ekelpaket. Abgeworfen aus dem GEMA-Güterzug. Die Abgeworfenen schreien nach medialer Hilfe.Oh bitte bezahlt mich! Hui jui jui. Hhmm. Ist das wirklich so? Mieze von MIA würde ich einen Zehner für eine CD rüberreichen. Zuletzt hatte ich das Vergnügen mit einer slowenischen Nationalrockband, die mich überzeugten und mich mal wieder Tonträger und Begleitkrempel zu kaufen verleiteten. Nein, nicht Laibach. Ratet mal wer.

  7. Es geht nicht um andere, es geht darum, daß einem das normalerweise, ab einem bestimmten Alter, einfach völlig egal ist. Sollen die Kids doch Skrillex hören, ist doch nicht mein Problem. Nur Teenager schreien ständig Kommerz und labbern vom »Underground«. Irgendwann hört man einfach das, was einem gefällt und das andere juckt einen nicht mehr. Das nennt man Reifeprozess.

  8. Wir laden Musiker ein, die niemand kennt. Leute auf die keiner gewartet hat. Mit denen man vernüglich feiern kann jenseits von Bambi und Bimbo.- Tja, GEMA an der Stelle, an diesem Platz ist es dunkel. Und das ist gut, sehr wohltuend. Lasst den Gröneschreier im eigenen Haus rumkreischen. Ihr könnt mich. Bei dieser institutionellen Borniertheit helfen nicht mal mehr zynische Worte, nur noch Taten. Keine Gefühle nevermore. Leider. Das Sediertsein der Konsumenten läuft als gutgeschmiertes Zahnrad. Wäre ich nicht anständig, könnte ich von euch (den »Verwertungsgesellschaften«) noch was lernen und ein schäbiges Beispiel nehmen. Aber soweit kommt es nicht. Ihr seid ein ausgeleierter Popanz. Nicht mal der Weihnachtsmann kann euch noch retten – auch kein Bob Geldof und Campino. Lasst uns endlich zufrieden mit eurem weltverbessernden Singsang!!! Doom!

  9. Duke«

    Diesen Skrillex und wie die ganzen neuen Bassprogrammierer aus UK-Übersee alle heißen ist äußerste Vorsicht angebracht. Das klingt alles rund und schön. Wer wissen möchte sollte ein Ausflug nach London machen, fernab der Touristenziele. Huhh.. ich hatte meine permante Flugangst überwunden. Kurz danach befand ich mich in einer Polizeikontrolle, da das gebuchte Hotel in einem »Problemkreis« lag. Na das ging ja »gut« los. Angekommen: die Grassreste aus den Taschen vorgekramt, endlich was zum rauchen. Nächsten Tag los; erst nach Kingston danach ins legendäre »Blue Note« zur METALHEADZ-Nacht. Auf dem Weg aus der Bahn: zwei Schweizer, die dasselbe Ziel hatten. Völlig verpeilt die beiden. Die haben mir noch ihre 0,3 Biere geschenkt, weil sie wussten, daß sie damit nicht in den Club kommen. Ich blieb nur kurz und wollte die letzte U-Bahn nehmen. Auf dem halbem Nachtweg hält mich schon wieder die Polizei an. Ausweis her, Taschen leermachen. Völlig ohne Grund. Nach der Kontrolle schaffte ich geradso die letzte Bahn. Auf den letzten Metern zum Hotel fragt mich ein fette schwarze Nutte: »Do You interrested in Buissness?« – No Thanks. Ich habe die Schnauze voll von London. Das ist fast zwanzig Jahre her.

  10. Wo sind die alten Zeiten hin, Leute, wo man mit so etwas wie »Black Rose« (Source Direct) https://www.youtube.com/watch?v=VYZ0Q3_JMkc die Veranstaltung wieder ins Lot bringen konnte? Dieser d‹nb‹ nStil-kommt nicht wieder, The Crane ist eine Blaupause und eine Platte, die man nicht wieder hergibt: The Crane: https://www.youtube.com/watch?v=JhDWvjq8txw . Metal?? Pfeiff drauf. Das haben mir sogar eingefleischte Black Metaller gesagt, die davon ganz entzückt waren. Wenn auch irritiert zurückblieben.

    Metallica? Wer ist das?… Diese (D+B) Musik ist nicht radiotauglich. Sondern höchst radikal und unhandlich im mixttechnischen Sinn. Uralt im Vergleich zu »Disclosure«, Skrillex oder Burial. Was wollt ihr eigentlich? R‹n'R-Soul-Singsang? Industrial? Zurück dahin? Ich kanns kaum glauben. Aber ihr wolltet es so. Tja.. dann seid zufrieden mit der neuesten Wu-Tang-Clan oder Beatsteaks Platte.

  11. Weiß jemand, daß das OMNIO TRIO (ein ein-Mann-Projekt, später auf Moving Schadow) ehemals auf United Dairies veröfflichte? Das ist das das Label von Nurse With Wound, auf dem auch viel Current 93-Zeugs veröffentlicht wurde. Jenseits von hippiesken Warp-Records Nerderei, gibt es tatsächlich noch musiklisch-geschmackliche Alternativen.

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