Gesichtet

Das Ende der liberalen Islamkritik?

Der Islam wurde bisher oft nur deshalb kritisiert, weil er sich nicht an den Westen angepasst hat. Das scheint jetzt vorbei zu sein, denn das Hauptproblem Einwanderung rückt vermehrt in den Fokus.

Seit dem 11. September 2001 war sie jahrelang das Hauptthema im politischen Diskurs: die liberale Islamkritik. Man beschwerte sich darüber, dass der Islam überwiegend nicht den Weg des Christentums gegangen sei. Das heißt nicht weichgespült und verwässert wurde, um sich dem modernen Materialismus zu unterwerfen. Man forderte eine „Aufklärung“ für den Islam, ganz so, als ob die sogenannte Aufklärung für die Europäer ausschließlich positiv gewesen wäre und man diese geistesgeschichtliche Entwicklung, die einzigartig für den Westen ist, komplett fremden Kulturen ganz einfach zwangsverordnen könnte. Man hoffte den Islam zu „reformieren“ und die Mohammedaner umprogrammieren zu können.

Man diskutierte endlos über etwaige Maßnahmen zur baldigen „Integration“ der Fremden und sinnierte über die rhetorische Frage, inwiefern der Islam denn zu Europa gehöre und ob er denn „mit dem Grundgesetz“ vereinbar sei, wobei hierbei das „Grundgesetz“ für das Establishment etwa das Gleiche ist, was der Koran für den Islamischen Staat und die Moslems darstellt. Im Wesentlichen versuchte man also den Islam im Rahmen einer imaginierten „multikulturellen Gesellschaft“ irgendwie in den westlichen Liberalismus einzubauen. All diese Diskurse und Bemühungen hatten eines gemein, nämlich, dass sie großteils an den islamischen Parallelgesellschaften vorbei gingen und nur von den Einheimischen geführt wurden, bzw. mit einigen Taqiyya-Marionetten oder seltener auch mit manchen durchaus wohlmeinenden Angepassten, die jedoch niemals für die Mehrheit ihrer Glaubensbrüder sprechen konnten.

Es ist nicht wichtig, was der „wahre Islam“ ist

Lange Zeit wurde in den Systemmedien auch ausführlich erörtert, was denn der „wahre Islam“ sei. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob etwaige islamische Terroristen und andere Gewalttäter sich bei ihren Verbrechen wirklich auf den Islam berufen können oder ob diese den Islam, der eigentlich eine ganz andere Gestalt habe, bloß „missbrauchen“ würden. Einige Autoren und Aktivisten haben es hier durchaus zu einer beachtlichen Gelehrigkeit gebracht, was die Kenntnis der islamischen Schriften und Gebräuche anbelangt. Eine solche detaillierte Auseinandersetzung ist jedoch gar nicht notwendig, denn um das Eindringen des absolut Fremden in die eigene Lebenswelt abzulehnen ist keine sonderliche Vertiefung in Lehren und Vorstellungen notwendig, die mit unserem europäischen Denken und Fühlen eben nur sehr wenig zu tun haben.

Solch Diskussionen sind sinnlos und man verschwendet mit ihnen nur seine Zeit, denn es reicht vollkommen aus die Realität zu betrachten, um eine sinnvolle Einschätzung der Gefährdungslage zu bekommen. Es gibt nun einmal mehr als genug radikale Moslems, die den „heiligen Krieg“ führen wollen. Inwiefern dies mit diversen Lehrmeinungen oder den Überzeugungen anderer Moslems übereinstimmt, ändert rein gar nichts am Problem an sich.

Es braucht uns wirklich nicht zu quälen, ob eine pauschale Ablehnung der Islamisierung oder eine bestimmte Charakterisierung des Islams irgendwelche braven und anständigen Leute aus dem mohammedanischen Kulturkreis womöglich „beleidigt“ oder sonstwie pikiert. Wir haben ausschließlich an uns zu denken und da haben solche weichgespülten Rücksichtnahmen einfach keinen Platz. Es steht doch sowieso ohne weiteres jedem frei wieder dahin zu gehen, wo er hergekommen ist, wenn seine ach so zarten Gefühle derart leicht gekränkt werden.

Demographie ist Schicksal

Die Bevölkerung in der Dritten Welt explodiert und der Einmarsch nach Europa ist ungebrochen. Würden wir z.B. jedes Jahr statt Millionen Moslems Millionen formal christliche Afrikaner aufnehmen, wäre dies genauso das Ende unserer Kultur. Wir werden durch Fremde systematisch verdrängt. Welche Religion sie haben, ist dabei vollkommen egal. Wenngleich der Islam wohl die problematischste Fremd-Religion ist, so ist sie nicht das Problem an sich. Der Islam ist passend, dort wo er herkommt, denn die Völker, die ihn hervorgebracht haben, scheinen ihm eben von ihrer gemütsmäßigen und mentalen Ausrichtung zu entsprechen. Die europäische Kultur basiert aber auf dem europäischen Menschentum, das heißt auf unseren ererbten Anlagen. Wer hier nicht dazugehört, kann daran leider nichts ändern, ganz egal, ob er Atheist ist oder den sogenannten „gemäßigten Muslimen“ angehört.

Interessanterweise sind bei den letzten größeren Terroranschlägen die üblichen Stimmen der Beschwichtiger, die sonst sofort bereit stehen, um zu behaupten, dass all dies „nichts mit dem Islam zu tun“ habe, sehr leise gewesen. Auch die Versuche islamische Anschläge als Akte von „psychisch verwirrten Einzeltätern“ abzutun, fruchten nicht mehr. Der Islam-Terror ist zum Alltag geworden und wird als solcher quasi akzeptiert. Wir erleben den Anfang einer metapolitischen Verschiebung in der Debatte. Man wird zwar hinterrücks weiter machen wie bisher, die liberale Islamkritik und die Integrations-Ideologie scheinen jedoch ihrem Ende zuzugehen.

Über die Organisation des „Großen Austauschs“ müssen wir erst gar nicht sprechen

Die politische Trennlinie wird jetzt immer mehr zwischen der simplen Frage, ob Einwanderung gewünscht ist oder nicht verlaufen und nicht mehr entlang der Scheindebatte über die beste Regelung und Organisation des Bevölkerungsaustausches. Damit wird auch ein weiterer Schritt in Richtung der Zuspitzung der gesellschaftlichen Konfrontation getan. Als Erdogan im Rahmen gewisser türkisch-europäischer Konfrontationen seine Landsleute in Europa dazu aufrief „nicht drei, sondern fünf Kinder“ zu machen, hat er offen das ausgesprochen, was vielen Fremden sehr klar ist: Wir befinden uns in einem demographischen Krieg, in dem sich die Europäer gegenwärtig auf dem absteigenden Ast befinden.

Ob es in Zukunft noch ein Europa, eine westliche Welt geben wird, bestimmt sich alleine durch das Vorhandensein einer weißen Mehrheitsbevölkerung, welche die politische Stärke hat den Ton anzugeben. Werden jedoch vermehrt afro-orientalische Massen das Abendland dominieren, dann ist Europa tot, völlig unabhängig vom Grad ihrer islamischen Religiosität.

(Bild: r2hox, flickr, CC BY-SA 2.0)

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Jahrgang 1986, aus Wien, Studium der Philosophie, begreift sich als Vertreter der deutschen Alt-Right (Alternative Rechte) und ist seit 2014 als Journalist bei diversen Medien tätig und veröffentlichte mehrere Bücher. Maßgeblich war er beteiligt an PEGIDA in Österreich. Zudem ist er Gründer und Obmann von "OKZIDENT - Verein zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit". - www.georgimmanuelnagel.at

4 Kommentare zu “Das Ende der liberalen Islamkritik?

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