Gesichtet

Erinnerungen an Günter Schabowski

Es war ganz zu Beginn der neunziger Jahre, als ich irgendwie, denn genau weiß ich es nicht, als Dissident und freigekaufter politischer Häftling unter die Bürgerrechtler geriet, mit denen ich mich anfangs gar nicht gut verstand, weil sie ja die „DDR“ retten und einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ herstellen wollten.

Ich hingegen verstand mich mittlerweile als unversöhnlicher Antikommunist und hatte seit 1988 als Chefredakteur der Zeitschrift „DDR heute“ unter dem Motto „Die Mauer muss weg!“ veröffentlicht. Im Oktober 1989 hatten wir mit Unterstützung der ebenso als rechts verschrienen Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) noch einen gut besuchten Kongress in Frankfurt/Main unter dem Motto „Deutschland, einig Vaterland?“ veranstaltet.

Einheit war nur für wenige eine Herzensangelegenheit

Damit galt ich selbst im Westen als Entspannungsstörer und Rechtsaußen, so dass sich auch der Verfassungsschutz für mich interessierte. Selbst Altbundeskanzler Helmut Kohl gab zu: „Schon in den siebziger Jahren war die Einheit nur noch für wenige in unserem Land eine Herzensangelegenheit. Wer damals für die Einheit eintrat, galt als Ewiggestriger oder Kriegstreiber.“

Nun saß ich also mit Bürgerrechtlern und Günter Schabowski in einem Vorraum der Ost-Berliner Akademie der Künste. Schon im Vorgespräch zu der anschließenden Podiumsdiskussion gerieten Schabowski und ich dermaßen aggressiv und lautstark aneinander, dass ich in ihm den typischen Brutalo-Funktionär der SED-Diktatur zu erkennen glaubte. Aber mich konnte nach insgesamt 17 Monaten Stasi-Untersuchungshaft nichts mehr einschüchtern.

Doch als die Veranstaltung eine Stunde danach auf einer Art Rundbühne begann und wir von der Bühnenbeleuchtung geblendet kaum das Publikum erkennen konnten, erschütterte mich Schabowski auf überraschende Weise. Denn auf einmal gab er sich ganz milde und bedauerte, dass „solche wertvollen Menschen“, und er wies mit beiden Händen auf die beiderseits um ihn sitzenden Bürgerrechtler wie Bärbel Bohley, Wolfgang Templin und andere, „die in unserem Staat nicht anerkannt, sondern drangsaliert worden“ waren. Er kam wohl gar nicht bis zum Ende seines Satzes, weil aus der Dunkelheit des Publikums Buh-Rufe und Schmähworte wie „Heuchler!“ erschallten. Plötzlich tat er mir trotz eines Anflugs von Schadenfreude etwas leid.

Anschließend nach dieser mir als unerquicklich in Erinnerung haftender Veranstaltung lud uns der Veranstalter zu einem Abendessen ein. Doch es waren nirgendwo Tische reserviert worden, so dass wir wie zu besten „DDR“-Zeiten von einem Restaurant zum anderen zogen, bis endlich der mittlerweile dezimierte Haufen kurz hinter dem ehemaligen Grenzübergang Checkpoint Charlie in einer griechischen Gaststätte Platz fand. Ausgerechnet an einem der Tischenden dieser langen Tafel saß mir Schabowski gegenüber. Mir verging fast der Appetit.

Doch wie es im richtigen Leben manchmal so sein kann, entwickelte sich zwischen uns nach anfänglichem Zögern ein so lebhafter Dialog, dass wir alles um uns herum vergaßen und gegen halb drei in aller Frühe als Letzte die Lokalität verließen. Draußen lag erster Schnee. Bevor wir auseinandergingen, wies ich über die Straßenseite auf das private Mauermuseum und sagte, dass ich dort schon einige Male zusammen mit meinem väterlichen Freund Dr. Rainer Hildebrandt Opfer-Täter-Gespräche moderiert hatte.

„Würden Sie sich dort ebenfalls zu einem solchen Gespräch zur Verfügung stellen?“

Spontan erwiderte er:

„Nee, Herr Faust, das können Sie von mir nicht verlangen. Das war ja eine Feindzentrale Nummer 1, äh…“

„Nun, dann glaube ich Ihnen kein Wort von dem, was Sie mir gerade berichtet hatten!“

Er rang um Worte, kniff die Lippen zusammen, bevor er trotzig hervorbrachte:

„Na gut… äh, dann mache ich das!“

Er hielt sein Wort, und so kam es endlich im März 1992 unter großer Medienpräsenz zu einem öffentlichen von mir moderierten Streitgespräch zwischen ihm und dem drei Monate älteren Journalisten, Historiker und Schriftsteller Dieter Borkowski (1928-2000). Beide hatten als Jugendliche an den versprochenen Sieg des Führers geglaubt und als 17-jährige in den Trümmern Berlins gestanden und sich gefragt:

„Wer war schuld, wem haben wir das zu verdanken?“

Und so gerieten beide an alte Kommunisten, die ja immer einfache und damit für Jugendliche plausible Antworten parat hatten. Beide machten fortan als Journalisten Karriere, doch Borkowski wurde schon abtrünnig, nachdem er die Ereignisse am 16. und 17. Juni 1953 in Berlin genau beobachtet hatte. Man schloss ihn bald aus der SED aus. Zudem erhielt er Berufsverbot. 1960 verhaftete man ihn zum ersten Mal und hielt ihn für zwei Jahre hinter Gittern. Fünf Jahre schrieb er anschließend anonym für die Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“, was ihm erneut Gefängnis einbrachte. 1972 wurde er gegen eine Stasi-Agentin aus dem Vorzimmer des damaligen Bundesinnenministers Genscher ausgetauscht und freigekauft.

Ausbildung an Moskauer Parteihochschule

Schabowskis Karriere ging hingegen ungebremst weiter, vor allem nachdem er 1967 bis 1968 eine Ausbildung an der Moskauer Parteihochschule beendet hatte. So brachte er es nicht nur zum Chefredakteur der Parteizeitung „Neues Deutschland“, sondern stieg 1985 zum Ersten Sekretär der Bezirksleitung der SED von Ost-Berlin auf, 1986 zum Sekretär des ZK und unterstand somit direkt dem Generalsekretär Erich Honecker. Aufgrund dieser Position galt er zeitweise sogar als sein Nachfolger.

Die SED-Schriftstellerin Christa Wolf erinnerte sich „an einige der wenigen Auftritte Schabowskis im Schriftstellerverband. Vor dem hatte man Angst“, er sei „wirklich einer der Schlimmsten vor der Wende“ gewesen. Und dann kam das, was Kommunisten „die Wende“ nennen, also das, was sie trotz des größten Überwachungsapparates der Welt nicht mehr aufhalten konnten: die gewaltlose Revolution, also den sanften Zusammenbruch nicht nur der „DDR“, sondern des gesamten Ostblocks.

In dieser Zeit, als die führenden SED-Bonzen sich schon vor Angst verkrochen hatten, weil Gorbatschow nicht mehr die Panzer zur Macht-Rettung der deutschen Genossen zur Verfügung stellte, trat Schabowski ziemlich mutig agitierend den Massen entgegen, auch wenn er kräftig ausgepfiffen wurde.

Dialogbereitschaft mit Dissidenten?

Mit seinem Konkurrenten Egon Krenz, dem er geistig überlegen war, tüftelte er mit weiteren SED-Treuen hektisch einen Plan zur Rettung der „DDR“ aus. Kurz nach dem Sturz Honeckers und der Inthronisierung von Krenz war Schabowski so eine Art Regierungssprecher geworden. Um eine politische Explosion in der deutschen Sowjetkolonie zu verhindern, versuchte man die Luft herauszulassen, indem man die „DDR“-Bewohner endlich auch in den Westen ausreisen lassen wollte. Man war überzeugt, dass die Mehrheit, wenn sie ohnehin ein- und ausreisen dürfe, auch wieder zurückkäme, weil eine Massenflucht zu Freunden und Verwandten in der Bundesrepublik Deutschland nach einer Weile zu viele Unannehmlichkeiten mit sich brächte.

Seit Mitte 1989 kamen einige Vertreter des SED-Regimes zu der Erkenntnis, dass ihr System nur überleben könne, wenn man der wachsenden Opposition etwas entgegenkomme. Zu diesem Zweck wurde „Dialogbereitschaft“ kreiert. Schabowski gehörte zu denjenigen, die sich hier besonders einsetzten.

Am 9. November 1989 gab die neue „DDR“-Regierung eine erste öffentliche Pressekonferenz, an der auch der Klassenfeind mit seinen Journalisten teilnehmen durfte. Auf den verschiedenen Ebenen des Zentralkomitees, des Politbüros, den Ministerien und jenen, die Texte auszuarbeiten hatten, ging es ziemlich drunter und drüber. Der Druck von der Straße mit dem Ruf „Wir sind das Volk“, der überging zu dem bedrohlichen Ruf „Wir sind ein Volk“, machte nicht nur nervös, sondern Angst. Noch waren einige Bonzen überzeugt: „Wir schaffen das!“

Auf dem Weg zur Pressekonferenz hatte ihm sein Vorgesetzter Egon Krenz noch dringlich gebeten: „Du musst unbedingt über den Reisebeschluss informieren. Das ist die Weltnachricht!“ Doch Schabowski hätte dieses Thema bald verschlafen. Erst kurz vor Schluss fragte ein italienischer Journalist in etwas gebrochenem Deutsch: „Herr Schabowski, Sie haben von Fehlern gesprochen. Glauben Sie nicht, dass es war eine große Fehler, diese Reisegesetzentwurf, das Sie haben vorgestellt vor wenigen Tagen?“

Maueröffnung war ein Fauxpas

Schabowski drückte zunächst sein Erstaunen aus, die neue Regelung sei nach seiner Kenntnis doch schon veröffentlicht worden – was nicht stimmte. Dann suchte er aus den mitgebrachten Unterlagen den Text des Regelungsentwurfs heraus und las daraus vor.

Auf die Nachfrage eines Bild-Zeitungsreporters „Wann tritt das in Kraft?“ antwortete Schabowski verunsichert: „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“

Er wusste weder, ob das mit den sowjetischen Besatzern abgesprochen, noch dass dieser Termin erst für den nächsten Tag festgelegt worden war. Der Nachrichtensprecher sollte diese Nachricht der freien Aus- und Einreise eigentlich erst am nächsten Morgen früh um vier Uhr in den Nachrichten melden, wenn das Volk noch schliefe, um bis dahin auch die Passkontroll-Offiziere informieren zu können.

Zum Glück hielt sich kein Grenzoffizier, die allesamt der Stasi angehörten, an den Schießbefehl, als die Massen immer dichter an die Grenzschranken drückten. Und als sie endlich ohne direkten Befehl von oben geöffnet wurden, wussten vorerst wohl nur die Wenigsten, dass damit das Ende der „DDR“ eingeläutet worden war.

Der größte Schock für Günter Schabowski war, als er neben den meisten anderen Politbüro-Mitgliedern von der Zentralen Schiedskommission aus der SED-PDS, quasi aus seiner ureigenen Familie ausgeschlossen wurde. Später gab er jedoch zu, diese Vorwürfe und den Ausschluss zunächst mit Enttäuschung und Wut über die Heuchelei, später allerdings als Beginn seiner geistigen Freiheit empfunden zu haben. Nun nahm er sich auch die Freiheit, Bücher von Renegaten und Dissidenten zu lesen, die er zuvor nie eines Blickes gewürdigt hatte:

„Wir hatten doch gar keine Zeit, uns mit denen zu beschäftigen, die uns verraten haben, die von uns abgefallen waren. Das war für uns Abfall. Damit konnte sich die Staatssicherheit beschäftigen, doch nicht wir. Wir hatten nach vorn zu blicken, da gab es genug Probleme, denn das kommunistische Paradies, das Marx gesetzmäßig kommen sah, war doch nicht so schnell zu ergreifen, wie wir es gehofft hatten, denn noch immer funkten die Klassenfeinde dazwischen.“

Anklage wegen Totschlags

Aber dann nahm er sich endlich die Zeit, zusammen mit seiner russischen Frau Irina das berühmteste Werk eines Ketzers in die Hand zu nehmen: Arthur Koestlers Roman Sonnenfinsternis. Die Hauptfigur dieses Romans war inspiriert von so alten Bolschewiki wie Nikolai Bucharin und Karl Radek, die neben anderen Unschuldigen zu Opfern der berüchtigten Moskauer Prozesse gemacht worden waren. Anschaulich und atemberaubend wurde hier die willenlose Unterwerfung des Individuums unter Stalins mörderische Machtmaschinerie dargestellt.

In den 1992 eröffneten Politbüro-Prozessen wurde Schabowski im Januar 1995 zusammen mit anderen auf Grund des Todes von „DDR“-Flüchtlingen wegen mehrfachen Totschlags angeklagt. Nach langer Verhandlung machte das Berliner Landgericht Schabowski zusammen mit Egon Krenz und Günther Kleiber für den Schießbefehl an der Mauer mitverantwortlich und verurteilte Schabowski erst im August 1997 wegen Totschlags zu einer Strafe in Höhe von drei Jahren.

Seine Anwälte gingen zwar gegen die rechtliche Würdigung des Urteils beim Bundesgerichtshof in Revision, doch Schabowski erkannte zuvor seine moralische Schuld an den Todesschüssen an und bat die Angehörigen der Opfer um Verzeihung. Ende 1999 trat er die Haftstrafe in Berlin-Hakenfelde an, wurde jedoch schon nach einem knappen Jahr Haft entlassen, nachdem er vom damaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin begnadigt worden war.

Schabowski war einer der wenigen von den ehemaligen SED-Bonzen, die sich nicht nur im Politbüroprozess, sondern auch weiterhin öffentlich zu ihrer Mitverantwortung an dem „DDR“-Unrechtssystem bekannten und anschließend aktiv an deren Aufarbeitung mitwirkten. Dass er dafür von den Wendehälsen und davongekommenen Stasi- und Politoffizieren, die sich in verschiedenen Verbänden zusammenschlossen, regelrecht gehasst und als „Verräter“ beschuldigt wurde, kann nicht verwundern.

Ich halte ihm zugute, dass er, obwohl er von seiner Natur her ein Machtmensch war, nie wieder Machtfunktionen annahm, die ihn bald wieder angeboten wurden. Beruflich musste Schabowski nach dem Zusammenbruch der „DDR“ neu anfangen, und zwar von ganz unten als kleiner Redakteur einer lokalen Wochenzeitung im hessischen Rotenburg an der Fulda.

Es war ja bekannt geworden, dass die oberen Funktionäre in ihrer Wandlitz-Siedlung ziemlich geprasst hatten auf Kosten des Volkes. Auch das gab Schabowski zu, obwohl es ihm peinlich war. Nun war er jedoch durch die Prozesse und die Anwaltskosten total verschuldet.

Und so kam es, dass wir uns fast 15 Jahre nach unserer ersten persönlichen Begegnung in der Akademie der Künste, also im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends, wieder trafen und gemeinsam mehr als ein Dutzend Einladungen an Gymnasien zwischen München und Hamburg annahmen für die üblichen Honorarsätze zwischen 150 bis 200 Euro, die zumeist von der Hanns-Seidel- oder Konrad-Adenauer-Stiftung gesponsert wurden. Berufslose rot-grüne Barrikadenkämpfer wie Joschka Fischer, die für eine gerechte Gesellschaftsordnung den langen Marsch durch die Institutionen bis zum Außenminister schafften und „wegen Auschwitz“ stets gegen die deutsche Einheit hetzten, ließen sich hingegen Vorträge mit über 25.000 € vergüten.

Vom Saulus zum Paulus

Doch in Notzeiten lernt man sich viel besser kennen. Schabowski übernachtete zweimal in unserem damaligen Mietshaus in einem Dorf bei Würzburg. Sogar meine beiden jüngsten Söhne, damals noch Vorschulkinder, konnten sich, als von Schabowskis Tod in den Nachrichten berichtet wurde, noch an ihn erinnern, denn er hatte sie mit Fotos beeindruckt. Denn wenn ich mit „Schabbi“ telefonierte, quatschte immer jemand dazwischen. Es war aber nicht seine kluge Frau, sondern sein Papagei. An diesen Papagei, auf dem Foto auf einer seiner Schulter sitzend, konnten sie sich noch erinnern.

Einige „DDR“-Dissidenten und Haftkameraden nahmen es mir anfangs noch übel, dass ich mit diesem angeblichen Politbonzen durch die Gegend zog. Sie waren schwer davon zu überzeugen, dass dieser Mann, wenn auch erst nach dem Zusammenbruch seines Staatssystems, eine gründliche Wandlung durchmachte und so von einem Saulus zum Paulus geworden war. Meine engsten Freunde und Glaubensbrüder einer evangelischen Bruderschaft wurden neugierig, und so luden wir Günter Schabowski einmal zu einem unserer Konvente ein. Er war in seiner Kindheit auch evangelisch getauft worden, so dass er in unserem Kreise nicht nur mit uns diskutierte, sondern in Neudietendorf sogar an einem Gottesdienst mit Abendmahl teilnahm.

In seinem letzten Buch „Wir haben fast alles falsch gemacht – die letzten Tage der DDR“ von 2009 gibt er in einem Interview zu: „Mit Siegmar Faust entwickelte sich danach sogar eine Art Freundschaft. Zu Beginn war er natürlich skeptisch, aber ich habe den Kontakt mit ihm gehalten.“

Wenn wir dann vor Schülern auftraten, oft war die ganze Aula voll, dann versuchte ich immer eine Brücke zu meinem Nachredner zu bauen, indem ich nicht nur als Dissident und Regimegegner auftrat, sondern berichtete, dass ich in meiner Jugend selbst ein begeisterter Marxist sein wollte. Günter Schabowski fasste unsere Auftritte vor Schülern später sehr treffend zusammen: „Ich wollte von ihnen wissen, wie sie es finden würden, dass Täter und Opfer heute beisammensitzen können und miteinander diskutieren, zudem zwei Ossis im Westen. Sie waren begeistert davon, dass dies so unkompliziert möglich war. Das ist nur möglich, erwidere ich, wenn der Täter seine Schuld begreift und diese Schuld beschreiben kann, und das Opfer verzeihen kann, ohne dass beide eine heuchlerische Masche daraus machen.“

(Bild: Pressekonferenz am 9. November 1989 mit Schabowski, Bundesarchiv, Bild 183-1989-1109-030 / Lehmann, Thomas / CC-BY-SA 3.0)


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