Rezension

Corona und das Beben an den Finanzmärkten

Der Ausbruch der Corona-Pandemie war der Auslöser eines Börsencrashs, der bereits jetzt mit der Weltwirtschaftskrise von 1929 konkurrieren kann. Woran liegt das? Und wie geht es jetzt weiter?

Die nächste Ausgabe des patriotischen Wirtschaftsmagazins Recherche D gibt darauf Antworten und kann ab sofort hier vorbestellt werden. Sie befindet sich seit gestern in Druck.

Aus dem Inhalt:

  • Seit Ende Februar protokollieren wir mit einem ausführlichen Tagebuch den CORONA-SCHOCK. Was geschieht an den Finanzmärkten? Welche Meinungen vertreten renommierte, konservative Ökonomen? Warum kommt es zu Hamsterkäufen?
  • Johannes K. Poensgen zeigt in einer Studie auf, welchen Anteil schlechte Finanztheorien an Finanzkrisen haben.
  • Noch kurz bevor die Wirtschaft zusammenbrach, setzte die Europäische Union alles daran, sie mit Unsummen auf Klimaneutralität zu trimmen. Der AfD-Europaabgeordnete Markus Buchheit analysiert diesen GREEN DEAL für uns.

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(Bildhintergrund: Bundesarchiv, Bild 183-T0706-503 / CC-BY-SA 3.0)


2 Kommentare zu “Corona und das Beben an den Finanzmärkten

  1. ErnieJul

    Ein interessanter Beitrag zu den auf uns als Bürger einer bisher erfolgreichen Wirtschafts-Nation zu kommenden wirtschafts-, währungs- und finanzpolitischen Problemen im Gefolge der Corona-Krise, zitiert in Teilen von einem profund erfahrenen Wirtschafts-und Ökonomiefachmann, der auf der »Freien Welt.NET« interviewt wurde:

    »Freie Welt: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau soll jetzt die Unternehmen mit zusätzlichen Krediten versorgen, um durch die Krise zu kommen. Eine sinnvolle Lösung?

    Claus Vogt: Der Staat hat den Stillstand großer Teile der Wirtschaft verordnet, er hat diese Krise also willentlich ausgelöst, um vielleicht größeres Unheil zu verhindern. Die Existenzen, die durch diese Entscheidung vernichtet werden, sollten irgendwie gerettet werden. Aber wie soll das funktionieren? Wer trifft anhand welcher Kriterien die Entscheidung, welches Unternehmen ohnehin in der nächsten Rezession Pleite gegangenen wäre, und welches nicht? Die Mitarbeiter der Staatsbank KfW? Wir haben es hier ja auch mit einer Vielzahl von Klein- und Kleinstunternehmen zu tun, die Spanne reicht von Selbständigen und Freiberuflern über Künstler bis hin zu Prostituierten und Menschen in der Schattenwirtschaft. Ich halte es für ausgeschlossen, dass der hier angerichtete Schaden wieder gutgemacht werden kann.

    Freie Welt: Können Sie ein Alternativprogramm zu den Rettungshilfen der Bundesregierung skizzieren. Was wäre in dieser Situation die richtige Wirtschaftspolitik?

    Claus Vogt: Ich weise seit Ende der 1990er Jahre, seit der damaligen Spekulationsblase also darauf hin, dass die Zentralbanken eine Krisenspirale angestoßen haben. Je länger auf diesem falschen Weg fortgeschritten wird, desto größer werden die in Form von Krisen stattfindenden Bereinigungsprozesse der Spekulationsblasen und desto schmerzhafter wird die Rückkehr zu einer seriösen und verantwortungsvollen Geld- und Fiskalpolitik. Das ändert aber nichts daran, dass der richtige Weg die Rückkehr zu dem wäre, was Deutschland nach dem 2. Weltkrieg erfolgreich gemacht hat, also die Rückkehr zu einer marktwirtschaftlichen Ordnungspolitik. Das heißt konkret weniger Staat, sichere Eigentumsrechte, Primat der Eigenverantwortung, freier Wettbewerb und stabiles Geld. Daraus folgen auch ein klares Bekenntnis zur Europäischen Union als Freihandelszone und ein Nein zum Euro.«

  2. Gute Frage oder falsche Frage?: »Wer trifft anhand welcher Kriterien die Entscheidung, welches Unternehmen ohnehin in der nächsten Rezession Pleite gegangenen wäre, und welches nicht?« Plan- oder Marktwirtschaft? Sind (solche) Fehler der Politik überhaupt im Nachhinein reparabel?

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