Anstoß

Grenzbeseitiger und Asylbegehrer

Ein Bergsteiger versteigt sich, stürzt in eine Gletscherspalte, droht zu erfrieren – ein Skitourengeher wagt sich in ein unbekanntes Gebiet und gerät in Nebel und Nacht … Man hätte ein Herz aus Stein, wenn man nicht mitlitte und nicht zu helfen versuchte. Stürzt ein gescheiterter Einbrecher vom glatten Dach und bricht sich den Hals, sieht es schon ein wenig anders aus.

Auch die, die an Polens Grenze in den Wäldern biwakieren, sind von Hunger, Regen, Kälte zermürbt. Man kann sie bemitleiden. Aber wie ist ihnen zu helfen? Und wie sind sie dorthin gekommen? Für viel Geld – sie gehörten in aller Regel daheim zur vermögenden Mittelschicht – und mit der Hoffnung auf noch mehr Geld im Goldenen Westen: Zuerst aus den staatlichen Alimenten, dann zum Teil auch durch Arbeit, oft in der steuerbefreiten Ghetto-Ökonomie, und durch Geschäfte aller Art.

Niemand, der dazu befugt wäre, hat sie eingeladen – kein Staat, keine mehrheitliche Volksabstimmung. Sie haben sich selbst eingeladen – ähnlich, wie eine Invasionsarmee ohne zu klingeln und anzuklopfen unangemeldet eintritt. Sie sind nicht vertrieben worden wie einst die Deutschen aus dem östlichen Europa, deren Überlebende nach Genozid und Konzentrationslagern von den Verbrecherregimen Stalins, Bieruts, Benes und Titos gezwungen wurden, in Trecks und in Güterwagen ihre Heimat zu verlassen.

Die, die jetzt kommen, kommen aus eigenem Antrieb. Sie verlassen und verraten ihr Vaterland, obwohl vom Irak bis Afghanistan nirgendwo Krieg herrscht. Obwohl ihnen in den kulturell ähnlichen muslimischen Nachbarstaaten die Flüchtlingslager der Vereinten Nationen offengestanden hätten, wollen sie an die Fleischtöpfe Europas. Obwohl es im kurdischen Nordirak eine funktionierende staatliche Ordnung mit beispielhaften Rechten für Frauen und für die Minderheiten gibt, treiben sich sogar Kurden in Belarus herum.

Repatriierung per Flugzeug

Angesichts dieser Konstellation ist die einzig sinnvolle Hilfe die, die die irakische Regierung angekündigt hat: die Repatriierung per Flugzeug. Statt den Schleppern und dubiosen Fluglinien weiterhin Profite zu ermöglichen, sollte die Lufthansa verpflichtet werden, auf Kosten des deutschen Staates all die heimzufliegen, die an den Grenzbefestigungen gescheitert sind.

Meine Mutter, die in Polen geboren wurde, dort zur Schule ging, als Volksdeutsche gut Polnisch sprach und zeitlebens gut von den anständigen Polen sprach, verabscheute den polnischen Chauvinismus, der von den großen Siegen und Eroberungen des Jahres 1920 direkt in die Katastrophe 1939 führte. Ich habe keinen Grund gefunden, für mich diese Dinge anders zu sehen.

Aber zur historischen Wahrheit gehört auch, daß Polen unter großen Opfern dafür gesorgt hat, daß 1683 vor Wien die türkische Invasion zurückgeschlagen werden konnte – also in jenem Jahr, mit dem die Befreiung des Balkans und Griechenlands von der Fremdherrschaft beginnt. Erneut ist es Polen, das – diesmal an seiner Ostgrenze – die Kultur und die Freiheit Europas verteidigt. Auch gegen jene verkommene innerpolnische Opposition aus all den umlackierten KP-Anhängern, die immer noch von ihrer erneuten Machtergreifung träumen und die Kettenhunde Brüssels mit der Rechtsverdreher-Zentrale des „Europäischen Gerichtshofs“ auf ihr Land hetzen wollen.

Und die Merkelianer und Merkel-Erben? Die (chloro)formierte und chloroformierende Maschinerie der das Volk linkenden Medienfuzzis heult Krokodilstränen über Menschen, die sich selbst in die Misere gebracht haben und begeifert die bösen Polen. Denn die sollen, statt das Recht durchzusetzen, den illegalen Eindringlingen den roten Teppich ausrollen.

Ja, für 5.000 Menschen ist in Kleineuropa im Prinzip Platz. Deren Aufnahme wäre dann akzeptabel, wenn jeder Willkommensschreier und Grenzenbeseitiger ab sofort rechtsverbindlich ein oder zwei Asylbegehrer zehn Jahre lang komplett aufkäme. Aber da hört bekanntlich der Enthusiasmus der angeblichen Menschenrechtler und Verbalsamariter auf.

Vor allem aber hat Europa und haben Deutschland nur dann eine Überlebenschance in politischer und kultureller Integrität, wenn es gelingt, einen großen Teil der bisher Zugewanderten zu assimilieren und einzuschmelzen und wenn mit einem Asylmoratorium die Zuwanderung reduziert wird auf die, die gesucht und gebraucht werden und sich tatsächlich bewähren.

Jede Grenzöffnung ist ein fatales Signal. Die Wegzeichen müssen genau in die andere Richtung weisen: Den Menschen der Dritten Welt kann und darf die Einsicht nicht erspart werden, daß ihre Perspektiven nur in ihrem eigenen Land liegen. Europa kann und sollte geistig-wissenschaftliche Starthilfen geben, aber sich politisch zurück- und heraushalten aus den Angelegenheiten anderer Weltregionen. Aus eigener Kraft kommt die Rettung und die Zukunft.


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