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Hamburg-Wahl: Sarrazin als Zugpferd?

Über die CDU will ich gar nicht reden. Erstens, weil das andere schon tun, und zweitens, weil die Ursachen für den Abstieg ganz klar auf der Hand liegen: Ahlhaus selbst sagt im Grunde schon alles aus. Und auch die anderen Übel sind bekannt.

Aber dennoch: Fast die Hälfte der Wähler hat nun SPD gewählt. Warum? Auch noch den Scholz, »den Erfinder der unerträglichen Langeweile« (O-Ton Spiegel TV). Unfassbar! Oder doch nicht? Kennt sich jemand in Hamburg aus und kann Stellung nehmen, ob vielleicht Sarrazin als SPD-Zugpferd gewirkt hat? Das würde mich echt interessieren. Es wäre ja wirklich ein perfekter Schachzug gewesen, das allgemeine Erschrecken über das Einwanderungsdesaster über eine etablierte Partei abzufangen. Dieser Gedanke ist bis jetzt jedenfalls noch gar nicht aufgegriffen worden.

Was meint Ihr? Spinne ich mir da was zusammen?


2 Kommentare zu “Hamburg-Wahl: Sarrazin als Zugpferd?

  1. Schanzwurst

    Ich bin zwar nicht aus Hamburg, bin aber trotzdem versucht, deine letzte Frage mit »ja« zu beantworten.

  2. Sarrazin ist zwar noch SPD-Mitglied, wird in der Öffentlichkeit aber nicht als solches wahrgenommen.

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