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Hey Faz! Merkste selber, ne?

In die Rubrik »Sarrazin hat Recht – Die Deutschen werden immer dümmer« reiht sich heute Frau Katharina Spieß, Familienökonomin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, mit ihrer (leider unselten gewordenen) dämlichen Dämlichkeit ein.

Faz-Autor Philip Plickert weiß von Frau Spieß zu berichten:

In ihrem Vortrag konzentrierte sich Spieß auf die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Diesen Schwerpunkt setzt die deutsche Familienpolitik seit einigen Jahren. Vor allem die jungen, gut ausgebildeten Frauen sollen auf den Arbeitsmarkt. In dieser Weise hat die auf zwölf bis vierzehn Monate begrenzte Auszahlungszeit des Elterngelds gewirkt: Die verkürzte Transferzahlung lässt Frauen schneller auf den Arbeitsmarkt zurückkehren. Aussagen, ob die neue Familienpolitik nicht nur die Arbeitsmarktpartizipation erhöhe, sondern auch eine höhere Geburtenrate ermögliche, könnten noch nicht getroffen werden, gab Spieß zu. Sie befürwortete den breiten Ausbau der frühkindlichen Betreuung in Krippen, weil damit Bildungschancen erhöht und gleicher würden. »Es würde zu mehr Ungleichheit kommen, wenn die gut ausgebildeten Mütter mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen«, sagte sie.

Was ihre Aussage zu bedeuten hat, hat sie vermutlich selber nicht verstanden.  Jedenfalls gehe ich zu ihren Gunsten davon aus, weil sie andernfalls vermutlich ihren Schnabel gehalten hätte. Naja, nun isses raus. Ich brauche das auch an dieser Stelle gar nicht selbst umfänglich zu kommentieren, weil es ein treuer Stammleser der Faz bereits getan hat:

»Bryan Hayes« fasste präzise zusammen:

Betreuung in Krippen, weil damit Bildungschancen erhöht und gleicher würden. »Es würde zu mehr Ungleichheit kommen, wenn die gut ausgebildeten Mütter mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen«, sagte sie.‹
Lese ich da richtig?
Soll das heißen, das größte Deutsche Wirtschaftsforschungsinstitut, das weitgehend aus Steuermitteln finanziert wird, befürwortet eine vorsätzliche Verdummung von Kindern gut ausgebildeter Mütter, indem sie gezwungen werden sollen, diese in Krippen zu geben?!

Wär Frau Spieß Hausfrau geblieben, hätte sie wenigstens nicht die Öffentlichkeit mit ihrem Irrsinn oder ihrer intellektuellen Würdelosigkeit geplagt. Jenachdem oder beides.

Doch den eigentlichen Gag hat das DIW selbst parat, die Vita von Frau Spieß:

Es erfolgten zahlreiche Forschungsaufenthalte im In- und Ausland, wie z.B. am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, am Niederländischen Interdisziplinären Institut (NIDI), Den Haag, an der Freien Universität Amsterdam, am Center for Policy Research, Syracuse University, Syracuse (USA) sowie an der Cornell University, Ithaca (USA).

Sie war u.a. Mitglied der Sachverständigenkommission für den Siebten Familienbericht der Bundesregierung. Derzeit ist sie u.a. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Mitglied der Sachverständigenkommission für den 14. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung.

Hahahahahaha! Ich habe Tränen gelacht. Unsere Vorfahren lachen uns aus, ganz sicher.

Schon wieder einen Nachtrag, halb Zwölf:

Musste feststellen, dass Frau Prof. Katharina Spieß sich mit ihrer Aussage lediglich als Anhängerin der APPD (Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands) geoutet hatte.

So sieht ihr Weltbild aus:

Damit ist es ja quasi als Weltanschauung geschützt.

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