Anstoß

Klofrauen, Schlächter und Kartoffeln

Haben Sie auch den Eindruck, daß Ihnen auf öffentlichen Toiletten schon lange keine deutsche Klofrau begegnet ist? Häufig sind es Afrikanerinnen, die diese wenig begeisternde Arbeit machen – meist mit einem Miniatureinkommen, das nur aus dem Trinkgeld stammt.

Wollen Sie dieser meist freundlichen, oft füllig-mütterlichen Schwarzen den Vorwurf machen, sie sei mitschuldig an der durch Merkels Willkommenswahn geschaffenen Misere? Wollen Sie sie angiften, sie solle ab nach Afrika? Ich nicht – ich gebe ihr das Trinkgeld, das ihr für ihre Arbeit zusteht und ein wenig oben drauf. Mit ihr können wir leben – erst recht mit Andrew Onuegbu, dem schlagfertigen und standhaften Inhaber des Restaurants „Zum Mohrenkopf“ in Kiel, oder mit einem aus Afrika stammenden Herzchirurgen, auch wenn der abstrakt und dogmatisch betrachtet gebraucht würde in seinem Geburtsland.

Aber es gibt immer auch jenseits der Staatsraison und der gesellschaftlichen Bedürfnisse die Seele, die Vernunft, den Willen des Einzelmenschen. Wer mit uns leben und arbeiten will, der soll das tun.

„Der Islamismus hat uns den Krieg erklärt.“ (Marine Le Pen)

Es gibt andere, mit denen können wir nicht leben. Was den tschetschenischen Killer des Lehrers Samuel Paty betrifft, so müssen die Franzosen nicht mehr mit ihm leben, aber mit seinem Clan und seinen Gesinnungsgenossen. Marine Le Pen sprach nach dem Anschlag eine einfache Wahrheit aus: „Der Islamismus hat uns den Krieg erklärt. Wir müssen ihn mit Gewalt aus unserem Land vertreiben.“ Alles andere wäre in der Tat Selbstmord auf Raten.

Völlig hilflos ist Macrons Appell an alle Franzosen – nicht nur weil es ein purer Appell ist, sondern weil inzwischen ganze Kohorten von Islamisten und anderen Frankreich-Feinden einen französischen Paß haben. Hilflos sind die empörten Demonstrationen. Erforderlich wären massive Schritte: für alle Schüler verpflichtende Diskussionen über die Mohammed-Karikaturen und über Meinungsfreiheit in jeder Schulklasse und sofortige harte Konsequenzen bei jedem verbalen oder physischen Angriff eines Schülers auf die Werte des Laizismus bzw. auf Lehrer, Verbot aller islamistischen Organisationen, Abschiebung aller verurteilten Islamisten und Gefährder und lebenslanges Verbot ihrer Wiedereinreise.

Man komme nicht damit, das sei unmöglich. Zur Not kennt Macron das eine oder andere Land in Afrika, das diese Goldstücke gegen ein paar Euro bis auf weiteres aufnimmt. Die heimischen Islamisten werden schreien, von Kairo bis Kapstadt, von Rabat bis Rawalpindi werden sie brandschatzend demonstrieren. Es gibt Schlimmeres und dabei sind die Randalierer die Hilf- und Aussichtslosen.

Vermischung bejahen!

Deutschland hat Hunderttausende ungeborene Kinder – durch Abtreibungen, durch eine familienfeindliche Politik, die den selbstsüchtigen Single prämiert, durch lebens-, volks- und zukunftsfeindliche Ideologien. Andererseits verschiebt die Demographie die Gewichte hin zu den Religiösen, den Muslimen, den Großsippen. Das alte Deutschland ist nur Erinnerung: In meiner Ruhrgebietsvolksschule (damals gab es noch ein Volk und keine „Bevölkerung“) war vier Jahre lang der einzige „Fremde“ ein Junge aus Bayern.

Das war mir gut und bunt genug – zusammen mit Arbeiterkindern und Millionärskindern, die wie wir alle angstfrei und allein zu Fuß zur Schule kamen. Der erste Ausländer, den ich als Jugendlicher näher kennenlernte, war der Freund und spätere Mann einer Kusine, ein sympathischer Italiener. Aber jetzt stehen wir vor neuen Tatsachen und neuen Herausforderungen. Es bringt nichts, der Abstammungsnation nachzuweinen. Die einzige Chance, die wir haben, ist, die Realität der Vermischung zu bejahen und zu versuchen, all die zu einer selbstbewußten Nation zu vereinigen, die Deutsche sein und Deutschland verteidigen wollen.

Wir können dabei darauf setzen, daß in aller Regel die Neubekehrten und Konvertiten besonders stark ihren Glauben vertreten und manchmal eher vor Übertreibungen bewahrt werden müssen. Gelingt diese Schaffung eines Blocks aus alten und neuen Deutschen, aus Bio- und Bewußtseinsdeutschen, dann werden sich die schwierigsten Problem lösen lassen: Wie kann man die kleine bösartige Minderheit der tatsächlichen Ausländerfeinde und Antisemiten zwingen, ihre fixen Ideen für sich zu behalten und nicht in Aktionen umzusetzen?

Wie soll man mit denen umgehen, die als Paß- und Papierdeutsche fremden Diktatoren wie Erdogan hörig sind? Wie kann man die antideutschen Selbsthasser heilen? Man wird am Ende niemals alle überzeugen, aber man kann gesellschaftliche Krebsgeschwüre soweit reduzieren und vernarben lassen, daß sie noch so bedeutsam sind wie die Viereinhalbte Internationale der Trotzkisten oder die Erdkugelleugner.

(Bild: Pixabay)


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