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Bolschewistische Heuchler

So sind sie. Unsere kommunistischen Weltverbesserer. Haben immer gute Ratschläge – für andere –, die diese dann auch noch von ihrem eigenen Geld finanzieren sollen.

Eigentümlich Frei hat recherchiert und rausgefunden:

„So schickt NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), die in NRW nur noch Einheitsschulen sehen will, die eigenen Kinder auf ein Gymnasium. Ebenso hält es Daniela Schneckenburger, bis zum Juni dieses Jahres NRW-Landesvorsitzende der Grünen und selber Gesamtschulehrerin. Unter den ersten zehn Plätzen der linken Landesliste sowie im Parteivorstand der Grünen gibt es kein einziges Mitglied, das Kinder auf der Gesamtschule hat oder früher hatte. Linkspartei-Vorstandssprecherin Katharina Schwabedissen schickt ihre Söhne gar auf eine Privatschule. Im grünen Fraktionsvorstand geben zwei der drei Eltern an, ihre Kinder auf dem Gymnasium lernen zu lassen, der dritte wollte keine Auskunft geben“

Marxisten=Lügner & Heuchler? Jedenfalls zum Wohle der Menschheit.

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4 Kommentare zu “Bolschewistische Heuchler

  1. L'ancien régime

    Wenn sie überhaupt Kinder haben – dann, was verständlch ist, wollen sie für diese freilich das Beste. Und da sie irgendwo doch wissen, daß das, was sie propagieren, nicht das Beste ist, geht es eben so. D.h. sie geben damit indirekt zu, mit den ihnen anvertrauten (klingt zu feudal für die Linke) Menschen Experimente durchzuführen; von denen sie die eigene Familie freilich ausnehmen.
    Dabei freilich besitzen sie häufig auch beachtliche Immobilien – was an sich kein Problem wäre, aber nicht so recht zum Propagierten passen will, wenngleich der praktische Materialismus sich gern zum theoretischen gesellt, mit dem man die Massen ködert, da der praktische leichter verständlich ist und angenehme Züge hat, so aber auch für die Propagierenden selbst. Das Schlimme ist nicht der Besitz, oder daß die Kinder das Gymnasium besuchen, sondern eben die Heuchelei, die Diskrepanz, aber auch die verantwortungsarme Art, diese Dinge zu gebrauchen, vor dem Hintergrund des Propagierten.

    So wie auch ihre Emanzipation das Gegenteil von Freiheit irgendeiner Art ist und gar Wahrheit.

    Es wäre ja auch zu fragen, wer von denen überhaupt das Propagierte für richtig halte und wer es nur zynisch zum Machterhalt gebrauche.

  2. Reinhard Lochmann

    Was bleibt »denen« , die mehr involviert sind in der Kritik
    am Bestehenden übrig, ihre Kinder dem nicht zu überlassen,
    was sich derzeit bietet. Schliesslich können sie ihre Kinder
    dem nicht »guten Herzens und mit Verstand dem anvertrauen, gegen was sie größtes Mißtrauen hegen und Veränderungen anstreben. Meine Kinder habe ich HEUTE, wenn ich warte, was
    der Staat zu leisten imstande ist in Zeit und Raum, dann
    werde ich ein Greis, meine Kinder aber auch alt sein, Ihren
    potentiellen Kindern könnten sie auch keine lebensnahen Direktiven vermitteln, so wählen die meisten Ehepaare
    den Weg o h n e Nachfahren,weil wir ja gelernt haben, – nein in einer Vorschrifendiktatur uns unbewußt angepaßt haben:
    wie sag‹ ich’s meinen Kindern, ich weiß nicht wie, so lass‹
    ich’s lieber sein mit den Kindern, vögeln macht auch so
    Spaß.
    Guten Morgen

  3. Kommunist

    Welch Enthüllung: Politiker sind Heuchler. Nur wer von denen ist denn Marxist?

  4. Nur weil der modus operandi der Weltrevolution von den Vorstellungen der Orthodoxie abweicht, heißt das nicht, dass die ProtagonistInnen nicht die Eschatologie Marxens verinnerlicht hätten.

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