Anstoß

„Was erlauben KLEIN“ …

… möchte man nach dem Vorbild des legendären Bayern-Trainers Giovanni Trapatoni fragen, „hat geredet wie Flasche leer“.

Unser armes Deutschland hat wirklich Besseres verdient als einen gewissen Felix Klein, seines Zeichens Antisemitismus-Beauftragter der Bundesregierung, der gewollt oder ungewollt sich als Antisemitismus-Förderer profiliert. Dieser große Geist fordert die Kirchenoberen einschließlich des Vatikans auf, sich vom Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller zu distanzieren, denn der habe „antisemitische Verschwörungsmythen“ verbreitet.

Müller hatte lediglich exakt beschrieben, wie die Globalisten die Corona-Krise als „Gelegenheit nutzen, die Menschen jetzt gleichzuschalten, einer totalen Kontrolle zu unterziehen, einen Überwachungsstaat zu etablieren“. Und genau das passiert. Ist die Wahrheit ein antisemitischer Mythos?

Es ist eine Gnade, daß Bischof Müller sich im Gegensatz zu zahllosen gottverlassenen Markt- und Modenklerikern auf die Seite des Volkes und gegen die Regenten stellt. Für Söder und Co. aber sind das „verantwortungslose Äußerungen“ und pure Erfindungen. Nebenbei: Die Schuster und die Friedmänner sind nicht das deutsche Judentum, auch wenn sie jede Kritik an ihnen als Antisemitismus hinstellen möchten. Sie repräsentieren nur sich und Ihresgleichen.

Am allerwenigsten sollten sich im übrigen diejenigen als Philosemiten aufblähen, die es ablehnen, im Nahostkonflikt das Lebensrecht Israels in gesicherten Grenzen und das ungeteilte Jerusalem als israelische Hauptstadt zu verteidigen und dem islamistischen Terror angemessen entgegenzutreten.

Nach einer großen Studie der Universität Cambridge sind immer weniger Menschen mit den Regierenden zufrieden, die Mehrheit der Jüngeren glaubt der Demokratiesimulation nicht mehr. Die Körber-Stiftung fand in einer anderen Studie heraus, daß ein Drittel der Bundesbürger wenig bis gar nicht vom politischen System überzeugt sind und lediglich ein Fünftel die Parteien für vertrauenswürdig halten. All das kommt heraus, wenn sich eine abgewirtschaftete SPD knapp vor einer abgrundtief abgesackten CDU/CSU ans Staatsruder rettet und dem Volk gemeinsam mit zwei noch kleineren Parteien als Weihnachtsgeschenk einen Sack Probleme vor die Füße schüttet:

  • Massive Preissteigerungen vor allem für Energie – bei gleichzeitiger Weigerung, Nordstream 2 in Betrieb zu nehmen;
  • Aufrufe eines Ministers, in Joseph Fischers blutige Balkan-Stiefel zu steigen – nur diesmal nicht gegen das kleine Serbien, sondern gegen das große Rußland;
  • nach jahrelangem Kaputtsparen des Gesundheitswesens eine Serie von Pannen bei der Bekämpfung einer in ihrer Verursachung und ihren Folgen weiterhin unklaren Pandemie;
  • Aufbau äußerer und innerer Feindbilder („die Russen“ einerseits, die „rechtsradikalen Querdenker“ andererseits).

Wen es wundert, daß dieses Land gespalten ist, dem ist nicht zu helfen. Nehmen wir die Ergebnisse einer Insa-Umfrage vom Sommer: Zwar sind immerhin 48 % der Grünen-Anhänger gegen das Gendern, aber 40 % dafür. Nur die Linkser tendieren ähnlich, während es selbst bei der SPD nur 22 % Pro-Voten sind und bei den anderen Parteien lediglich 10 bis 13 %. Jeweils ein rundes Viertel der Grünen- und Linken-Anhänger sind gegen eine Übernahme der Leitkultur durch die Zuwanderer und gegen einen Schulunterricht, der den Kindern ein positives Deutschland-Bild vermittelt.

Knappe Mehrheiten der Grünen- und Linken-Anhänger sind gegen die traditionelle Familie aus Eltern und Kindern. Mit anderen Worten: Der großen Mehrheit von Vernünftigen in unserem Volk stehen unter den Fans der Grünen und Linken in reichlicher Kopfzahl Verwirrte und Ideologen gegenüber, die sich selbst dort, wo sie nicht die Mehrheit sind, durch organisierte Lautstärke, Machtpolitik und Medienunterstützung durchsetzen.

Die logische Konsequenz für uns: Ebenso lautstark, aktionsorientiert, taktisch und strategisch überlegt und mit eigenen Medien müssen wir uns verteidigen und zum Gegenangriff übergehen. Daß dabei die nach Terror und Bürgerkrieg gierenden Idioten und Provokateure – egal ob Rechtsextreme oder Antifanten – geächtet und demaskiert werden müssen, sollte selbstverständlich sein. Sie sind objektiv Hilfstruppe und Fünfte Kolonne der Regierung. Andererseits muß man mit einem weiten Herzen die Unterschiede und Gegensätze unter denen ertragen, die die Stürme gemeinsam in einem Boot überleben könnten und dies bei einem sofortigen Austragen der Faustkämpfe zum Kentern bringen würden.

Ohne daß ich Corona leugne und ein Impfverweigerer bin: Mich empört zutiefst, daß der regierende Block medizinischen Experten, an deren Befähigung bis Anfang 2020 niemand gezweifelt hat, den Zugang zu den Massenmedien verwehrt. Was wäre, wenn sich deren schlimme Befürchtungen als wahr herausstellen würden? So etwas wie die Contergan-Katastrophe darf sich nicht wiederholen: 1957 als problemloses Schmerzmittel zugelassen, wurde es erst ab August 1961 rezeptpflichtig und im November 1961 vom Markt genommen.

Die ersten Fehlbildungen 1958 wurden zunächst mit Atomwaffentests erklärt. Eine unbekannte Zahl von Totgeburten und 5.000 bis 10.000 Körperbehinderte waren das traurige Ergebnis aus Unfähigkeit, Firmeninteressen und Vertuschung. Vorsicht, offene sachliche Debatte und ein schnelles Reagieren auf Warnzeichen sind jetzt das Gebot der Stunde.

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