Gesichtet

Was gibt mir der Staat? Er gibt mir zu denken!

Gibt es Landsleute, die wie ich das gegenwärtige Demokratur-System nicht mehr für reformierbar halten?

Wir haben landschaftlich gesehen ein hervorragendes Stück Erde als Heimat. Wir haben abgesehen von der wohl unberechtigten Kriegseinmischung in das Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens eine der längsten Friedensperioden in Europa. Wir haben ein Klima, in dem hervorragende Menschen heranwuchsen, die sowohl die Weltkultur als auch die Wissenschaften enorm bereichern konnten. Und wir haben – oder besser gesagt: hatten – mit Ludwig Erhard einen „Wohlstand für alle“ erreicht, den uns nach zwei verlorenen und bestialisch geführten Kriegen kaum jemand zugetraut hätte.

Wohlstand für alle

„Wohlstand für alle“ – hinter diesem Leitbild, das natürlich immer auch Ausnahmen einbezieht, versammelte sich jenes Rest-Deutschland unter den westlichen Besatzungszonen, und das nicht nur in politischen Sonntagsreden, sondern in der wahrnehmbaren Lebenswirklichkeit. Dafür blühte der Sozialismus als Vorstufe des ersehnten Kommunismus in der sowjetischen Besatzungszone und späteren „DDR“ auf, der millionenweise die nach Freiheit und Wohlstand strebenden Menschen davonliefen.

Als 1990 endlich das von Moskau aus dirigierte natur- und kulturzerstörende totalitäre Diktatursystem im Ostblock gewaltlos in sich zusammenbrach und der rotbeschalte linke SPD-Oberbürgermeister West-Berlins nach dem Fall der Mauer vor den begeisterten Kundgebungsteilnehmern vor dem Schöneberger Rathaus ausrief: „Wir Deutschen sind jetzt das glücklichste Volk der Welt“, war er dennoch wie die meisten führenden Sozialdemokraten gegen die Wiedervereinigung Deutschlands.

Das ist zwar ein Grund jener Spaltung, die sich heute in Deutschland quer durch Parteien, Vereine, Institutionen, Freundeskreise und sogar durch die Familien kundgibt, aber nicht der einzige und hauptsächliche. Freilich hat und wird es immer Polarisierungen geben, denn welcher Mensch kann sich immer in jeder Situation sofort richtig entscheiden? Wir kennen den Ausdruck des tragischen Dilemmas, in dem Goethes Faust ausruft: „Zwei Seelen wohnen, ach! In meiner Brust.“

Der Faustmythos

Die tragische Faust-Thematik, die sowohl Geister und Gemüter immer wieder aufs Neue bewegt, ist seit dem 16. Jh. unzählige Male literarisch-philosophisch verarbeitet worden. Die widerstrebenden Kräfte in unserer inneren, aber auch äußeren Welt gehören zu unserem Leben. Sie halten uns nicht nur in Bewegung, sondern auch am Leben. Der Faustmythos handelt von dem hintergründigen Sinn unserer Existenz, von einer immer wiederkehrenden Zerreißprobe zwischen hellen und dunklen Mächten. Doch unsere Persönlichkeit kann nur reifen und sich profilieren, „wenn wir aus dem Dilemma der inneren Zerrissenheit herauszukommen und beide Kräfte als einen integralen Bestandteil unserer Existenz verstehen und nutzen lernen“. (Wolfgang P. Olschewski)

Die europäisch-christliche Kultur sah der erste Bundespräsident Theodor Heuss (1884-1963) bekanntlich auf drei Hügeln gebaut: Golgatha in Jerusalem stand ihm für Frieden ein, die Akropolis in Athen für Demokratie und das Kapitol in Rom für eine Rechtsordnung. Diese Trias hat uns jahrhundertelang geprägt. Wir sind ein sprachlich, ethisch und von den Temperamenten her vielfältiger Kontinent und wurden durch das Neue Testament der Christen, das selbstverständlich die Hebräische Bibel einbezieht, trotz heftiger Kriege geeint. Den Griechen verdanken wir Europäer die Philosophie, aus deren neuzeitlichen Zweig die Aufklärung hervorging, die allen Erdenbürgern schließlich die Menschenrechte bescherte.

Kritik der Menschenrechte

Selbst Kritik an den Menschenrechten führt in einer offenen Gesellschaft keineswegs zu deren Bedeutungsverlust, sondern vielmehr zu Prozessen einer (selbst-)kritischen Transformation menschenrechtlicher Grundpositionen. Trotz verschiedener Qualitäten ist einem offenen Menschen letztlich alles willkommen, was da ist. Doch muss er alles lieben und ertragen?

Allein schon die Möglichkeit der Koexistenz von äußerlich unvereinbaren Gegensätzen zeigt uns die innere Welt in Wertimaginationen, wenn wir nach Werten fragen und in das Reich des Unbewussten gelangen, das sich rationalen Argumenten weitgehend verschließt. Nicht jede Vorliebe oder deren Gegenteil lässt sich immer begründen. Wer das Fremde liebt, darf gern in die Fremde gehen, selbstverständlich auch gesättigt wieder zurückkommen. Wer das Eigene und seine Nächsten hasst, wird nirgendwo glücklich.

Eine Gesellschaft in einer modernen Demokratie wurde uns von unseren Vorfahren überlassen und ist das Resultat einer jahrhundertelangen Evolution voller blutiger Opfer und Rückschläge hin zum gewünschten Menschenmöglichen. Doch die inneren wie äußeren, hellen und dunklen Einflüsse bleiben uns niemals erspart. Frieden ist nur in der Balance zwischen diesen Mächten möglich, hingegen der Krieg heutzutage immer ein Produkt einseitigen Starrsinns ist. Dieser wiederum ist das Merkmal jener, die sich für Gutmenschen halten und die im Sinne Goethes Teil jener Kraft sind, die stets das Gute will und doch das Böse schafft.

Wer also sind die 2015 mit dem Unwort des Jahres ausgezeichneten Gutmenschen? Es sind jene, die unsere Gesellschaft keinesfalls spalten, sondern vereinen wollen. Selbstverständlich nach deren Vorstellungen. Und da sie für alle Menschen alles Gute wollen, müssen diejenigen, die nicht gut sein wollen, um der großen guten Sache willen beseitigt werden. Und das wie zuvor schon: möglichst geräuschlos.

Vergasungen in der Sowjetunion

Donald Rayfield beschrieb nach seiner Einsicht in die Kreml-Akten, dass Stalins NKWD schon „im Jahr 1937, etliche Jahre vor Hitler, […] Vergasung als Mittel der Hinrichtung“ eingesetzt hatte, indem Auspuffgase von Lastwagen in die Laderäume gepumpt wurden, „wo nackte Häftlinge bündelweise zusammengebunden lagen, bis die Ladung bereit für die Sarggrube war“. „Nicht durch Zufall oder aus Versehen“, so die linke und durchaus kluge amerikanische Philosophin Susan Neiman, „kam es zum Holocaust“.

Auch die revolutionären, antibürgerlichen Nazis wollten gut sein, wenn Neimans Logik gefolgt werden darf: „Die Gaskammer wurden erfunden, um den Opfern schreckliche Arten des Sterbens zu ersparen – und den Mördern einen Anblick, der ihr Gewissen hätte beunruhigen können. Was die Todeslager so fürchterlich macht, ist für viele gerade dieses pervertierte Zusammenspiel von industrialisiertem Töten und einem Anspruch auf Menschlichkeit.“

Bis zu diesem oder einem ähnlichen Endstadium gibt es verschiedene Etappen, die zumeist mit Rufmord und Bedrohung beginnt, sich fortsetzt mit beruflicher und gesellschaftlicher Existenzvernichtung, wovon ich selber ein langes Lied anstimmen könnte, und mit Gewaltanwendung, Mord bis hin zum Massenmord enden kann, weil die von den Altparteien subventionierten rotgrünen Antifa-Banditen ohnehin in jedem Nichtlinken nur einen Nazi erblicken können oder wollen.

Schwierige Toleranz

Freilich werden dadurch auch rechtsextreme Mördertypen und Gewaltanwender hervorgekitzelt. Unkultivierte Potenziale lauern überall. Doch ein aufgeblähter Bundestag, der keine echte Opposition ertragen will, ist das übelste Vorbild und disqualifiziert sich dadurch nur selber. Ein bisschen davon hat sogar der selbst aus „Dunkeldeutschland“ stammende Ex-Priester, Ex-Behördenleiter und Ex-Bundespräsident Joachim Gauck (geb. 1940) in seinem letzten Buch begriffen: „Toleranz: einfach schwer“.

Es ist ja nicht nur die „DDR“-Überbleibsel-Zeitung Junge Welt, die von Debatten per se nichts hält, es sind alle Linken, die sich auf Marx berufen, auch wenn sie kaum etwas von ihm gelesen, geschweige denn verstanden haben, denn Marx ist tatsächlich nur Murks, wie schon Hermann von Berg (1933-2019), der ehemalige Marxismus-Professor an der Humboldt-Uni erkannte, als er sich genauer mit den Quellen des Marxismus beschäftigt hatte.

Das Ergebnis war schockierend, denn er kam zu der für ihn schmerzlichen Erkenntnis, dass Marx vor allem ein „Plagiator ohne jede selbständige wissenschaftliche Leistung“ war, weit „unter dem Niveau der historischen und ökonomischen Disziplinen des 19. Jahrhunderts“. Und diesem Hochstapler wird zugeschrieben, die Geschichtsgesetze erkannt zu haben. Das alles hatte zuvor schon akribisch der katholische Rechts- und Politikwissenschaftler Konrad Löw (geb. 1931) aufgedeckt.

Marx, der Hochstapler

Es ist deshalb eine peinliche Schande, dass diesem Hochstapler und Dilettanten in Deutschland so viele Straßen- und Plätzenamen und mindestens zehn öffentliche Denkmale gewidmet sind, dass mit Steuermitteln eine Gruppe von hoch bezahlten Marx-„Experten“ eine MEGA-Ausgabe seiner Werke in 114 Bänden herausgeben dürfen und Marx noch immer an Hochschulen unkritisch propagiert wird.

2017 hatte der Kinofilm Der junge Karl Marx bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin Premiere. Eine bessere Verherrlichung dieses Monsters hätte auch ein kommunistischer Staat nicht hinbekommen. Marx und sein Freund und Förderer Friedrich Engels waren keine Monster? Haben sie nie zum Klassenhass, zur blutigen Revolution und Gewalt aufgerufen? Marx war davon überzeugt, „dass es nur ein Mittel gibt, die mörderischen Todeswehen der alten Gesellschaft, die blutigen Geburtswehen der neuen Gesellschaft abzukürzen, zu vereinfachen, zu konzentrieren, nur ein Mittel – den revolutionären Terrorismus.

Na, wenn das kein Ansporn ist für unsere jungen Antifa-Revolutionäre in Hamburg, Leipzig und Berlin! Auch das Privatleben von Marx werden sie sich sicher zum Vorbild auserwählt haben. In erster Linie wollen sie wie er Retter der Menschheit sein. Kleiner geht es halt nicht, wenn man die ganze bürgerliche Scheiße samt dem Kapitalismus als das Übel der Welt besiegen will. Es sollten diese Sozialrevolutionäre und Närrinnen mal die Briefe von Marx gründlich lesen. Da kommen sie vielleicht wie der Schriftsteller Volker Elis Pilgrim (geb. 1942) zu der Einsicht, wie ihr Vorbild mit seiner adligen Ehefrau Jenny, seiner Mutter, der Haushälterin und der Magd umging. Nicht etwa sozialistisch, sondern großbürgerlich, autoritär, egozentrisch, feudal-kapitalistisch und regelrecht frauenfeindlich.

Er, der die Ausbeutung abschaffen wollte, beutete sie aber aus, benutzte alle und alles, indem er sich über die Interessen aller hinwegsetzte. In solch einem Klima starben seine drei Liebes- und Leibesgefährtinnen, sieben seiner Kinder, fünf seiner neun Enkel frühzeitig eines qualvollen oder gewaltsamen Todes. Zwei Selbstmorde und ein ungeklärter Todesfall kommen ebenfalls noch auf seine Rechnung. Von seinem eigennützig-fahrlässigen Umgang mit Geld, das er zumeist erbetteln musste, manchmal sogar reichlich von Erbschaften bekam, will ich hier gar nicht erst anfangen, doch mit der Frage enden: Ausgerechnet dieser Mann wollte uns das Wirtschaften beibringen?

100 Millionen Opfer des Sozialismus

Jeder Marxist bzw. jeder, der sich auf ihn berief und an die Macht kam, wurde ein Diktator und Massenmörder. Mir fällt keine Ausnahme ein. Nirgendwo auf der Welt haben sich die vorausgesagten Geschichtsgesetze hin zur klassenlosen Gesellschaft erfüllt. Mindestens 100 Millionen Tote gehen auf das Konto des Schreibtischtäters Karl Marx.

Was ist das für ein demokratischer Rechtsstaat, der es zulässt, dass ausgerechnet im Eingangsbereich der Humboldt-Universität der dümmliche Marx-Spruch prangt: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Verändern wir nicht mit jedem Atemzug automatisch die Welt? Aber jeder Atemzug schadet dem Weltklima, wie uns nicht nur eine emanzipierte Lehrerin belehren will.

Weltklima und Islam

Über diese Einstellung, die unsere Philosophen um Marxens Willen nicht mehr interpretieren sollen, können sich die Moslems nur freuen. Denn wir in Europa haben eine Fruchtbarkeitsrate unter 2,11 Prozent, so dass wir bevölkerungsmäßig zusammenschmelzen, was manche Klimahysteriker bekanntlich begrüßen. Aber sie werden sich noch wundern, denn in 30 Jahren gibt es dieses Europa, wie wir es gerade noch kennen, nicht mehr. Die Moslemfrauen bekommen in der Regel zwischen fünf und acht Kindern, die nicht nur unser Weltklima, sondern schon in naher Zukunft unsere Kultur, unsere Heimat, unser ganzes Leben in die Knechtschaft führen werden.

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“ Diese Worte aus einem Gedicht rezitierte der heutige türkische Staatspräsident und Nato-Partner Recep Tayyip Erdogan (geb. 1954) bei einer Rede im Jahr 1998. Damals war er noch Bürgermeister von Istanbul. Weiter heißt es in dem religiösen Gedicht: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“.

Das Ziel ist, diesbezüglich ganz der marxistischen Ideologie ähnlich, die Weltbeherrschung. Europa befindet sich also in einem Zangengriff. Jede Reformation in diesem kulturmarxistisch verseuchten Europa ist vergebens, gleich ob wir uns anschicken, eine Begrenzung der Amtszeit wie in den USA, ein britisches Mehrheitswahlrecht oder einen direkt gewählten Präsidenten wie in Frankreich einführen zu wollen – es ist zu spät.

Atomausstieg, Dieselverbot, Frauenquoten, Zwangsgebühren für einen untertänigen Staatsrundfunk und viele solcher idiotischen Dinge fördern und beschleunigen nur unseren weiteren Zerfall. Die Warm- und Eiszeiten auf der Erde hingegen kommen und gehen, auch ohne uns.

Das rasche Vordringen des totalitären Islam, das Auseinandertriften der Gesellschaften in den meisten demokratischen Staaten, die durchaus Bürgerkriege auslösen können, ist durch keine noch so kultivierte Streitkultur zu lösen – es sei denn, Gott greift noch einmal ein und beschert uns eine weitere friedliche Revolution.

Der Linkstrend

Ich kann nur dem Juristen Titus Gebel (geb. 1967) zustimmen: „In praktisch allen demokratischen Staaten gibt es die Tendenz, das größere Organisationen mit der Zeit nach links abdriften. Das gilt gleichermaßen für Fernsehsender, Parteien, staatliche Behörden, Universitäten und sonstige Verbände. Die Erklärung dafür ist, dass Rechte im Sinne unserer Definition gegenüber Andersdenkenden toleranter sind und in gewissem Maße bereit, diese in ihren Vereinigungen zu dulden. Umgekehrt gilt das nicht.“

Linke sind von ihrer Natur und Statur aus nicht lernfähig, so lange sie Linke bleiben und sich auf ihr Wunschdenken und ihre utopischen Hoffnungen verlassen, die sich stets als Wahnvorstellungen in der Praxis erweisen. Aus den bisher 84 vergeblichen Versuchen seit dem Oktoberputsch in Russland, ein sozialistisches Gesellschaftsmodell zum Blühen zu bringen, wollen sie nichts lernen. Deshalb verkriechen sie sich zumeist in Berufe, die eigentlich niemand braucht, weil dort keine wirtschaftlich messbaren Ergebnisse zu erreichen sind.

Und jene „Proletarier“, die das Bruttosozialprodukt schaffen, müssen diese uns erziehen wollenden linken Ideologen samt dem abgehobenen Bonzenapparat mit hohen Steuern alimentieren.  Was kann ich von diesem merkel… äh …merkwürdigen Staat noch erwarten? Dass er sich seine eigene Grube gräbt? Selbst das wäre zu schön, um wahr zu werden …

(Bild: Faust im Studierzimmer, Gemälde von Georg Friedrich Kersting, 1829)


11 Kommentare zu “Was gibt mir der Staat? Er gibt mir zu denken!

  1. Carlos Wefers Verástegui

    »Das Ergebnis war schockierend, denn er kam zu der für ihn schmerzlichen Erkenntnis, dass Marx vor allem ein „Plagiator ohne jede selbständige wissenschaftliche Leistung“ war, weit „unter dem Niveau der historischen und ökonomischen Disziplinen des 19. Jahrhunderts“. Und diesem Hochstapler wird zugeschrieben, die Geschichtsgesetze erkannt zu haben. Das alles hatte zuvor schon akribisch der katholische Rechts- und Politikwissenschaftler Konrad Löw (geb. 1931) aufgedeckt.« Ja nun, die Lebensarbeit Werner Sombarts, die Marxkritik Georg von Belows, die zeigten, mit welcher Gemeinheit Marx seine Gegner bzw. Konkurrenten (Max Stirner, Lorenz von Stein, Rodbertus, Heinrich Leo, »historische Schule«…) ausplünderte…, Marx überaus starke Abhängigkeit von Ricardo, Constantin Frantz´ Marxkritik von 1879 – das alles war schon vor 1931 bekannt.

  2. Solche Artikel zu veröffentlichen sollte verboten werden.
    Was will der Autor sagen? »Alles verloren«?

    Das hätte man auch in zwei Worten ausdrücken können.
    Ist natürlich nicht so. Geschichte ist nie linear, die Wahrscheinlichkeit eines für uns günstigen Ausganges aus der »Geschichte« ist exakt 50%.

    Wenn die Blaue Narzisse noch mehr solcher Artikel veröffentlicht, bin ich weg. Hemmschuhe brauchen wir nicht.

  3. Sehr geehrter Herr Walter. Was wollen Sie eigentlich mitteilen? Sie teilen mit, daß »solche Artikel« verboten werden sollten? Welche »solche«? Können Sie das genauer bestimmen? Ich bin auch nicht mit allem (z.B. nicht mir »Marx ist Murks«, weil es mir zu einseitg ist) einverstanden, was in dem Artikel steht, aber dieses Nicht-Einverständnis ist mir in diesem Falle nicht wichtig genug, um zu widersprechen. Sie fordern gleich Verbote, weil Sie »ein bißchen« – oder wie? – nicht einverstanden sind. Wie groß muß die Übereinstimming mit Ihrer Meinung sein, daß Sie kein Verbot fordern würden? Und wie halten Sie es damit?: „Ich missbillige, was du sagst, aber würde bis auf den Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen“ (Evelyn Beatrice Hall > Voltaire)

  4. Lothar W. Pawliczak
    Mit verboten meine ich nicht in dem Sinne von gesetzlich verboten, sondern wir sollten es uns selbst verbieten, solche Artikel zu veröffentlichen.
    Welchen Sinn hat der Artikel?
    Er bietet keinerlei Lösung an.
    Er zeigt ein Problem auf, dass wir seit Jahren kennen.
    Er verbreitet Defätismus.
    Er sagt quasi, der einzige Ausweg sei ein dem Zerfall folgender Bürgerkrieg, verstehe ich das richtig?

    Worin liegt also der Sinn, diesen Artikel 1. zu schreiben und 2. zu veröffentlichen? Die einzige Wirkung ist wohl, dass er eine handvoll Leute mutlos gemacht hat.

  5. Meinungsfreiheit (auch für Pessimisten)!

    „Solche Artikel zu veröffentlichen sollte verboten werden.“ (Walter, 18. Januar 2020)

    Wir schließen uns hier der Entgegnung des Herrn Lothar W. Pawliczak (BN – 19. Januar 2020) an und solidarisieren uns dahingehend mit Siegmar Faust! – Michel W.

  6. Andreas Stadtmüller

    Eine Bestandsaufnahme ist niemals verkehrt. Und sie muß auch veröffentlicht werden. Denn nur so können wir erkennen was hier gespielt wird. Okay, die Chancen das Ruder nochmal rumzureißen können 50/50 sein, aber wie so oft gibt es den »Point of no Reteurn« wo einfach das Ruderrumreißen nicht mehr hilft. Und ich bin ebenfalls der Ansicht wir müssen uns mit so einer Thematik auseinander setzen. Pessimismus hilft nicht, sondern wir sollten den Mut haben uns vernünftig den Ist-Zustand zu betrachten und versuchen so gut es geht uns nicht in die Probaganda der linksgerichteten Idiologie verstricken. Wir müssen die Zeichen der Zeit erkennen, was das Böse der Welt mit uns vor hat und uns zusammenschließen. Nur Gemeinsam können wir was bewegen!

  7. Carlos Wefers Verástegui

    @Lothar W. Pawliczak

    »Ich missbillige, was du sagst, aber würde bis auf den Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen“ (Evelyn Beatrice Hall > Voltaire)« – Nein, Unsinn, Schwachsinn, Dummheit, Gemeinheit gehören platt gemacht. Es gibt kein Recht auf sie, geschweige denn sie zu sagen. Das von Herrn Pawliczak wieder gegebene dumme Sprüchlein ist eine Plattheit mit der sich platte Menschen selbst zu rechtfertigen trachten.

  8. Das Zeitfenster schließt sich tatsächlich irgendwann. Wäre das ein Fußballspiel stünde gerade 2 zu 1 (gegen »uns«) und wir haben (wegen Afd und ec.) noch 9 Minuten Nachspielzeit . . .

  9. Wir müssen kein Ruder mehr rumreissen sondern den Meinungsmachern die Deutungshoheit aus den Händen reissen. Das geht nur wenn wir genauso offensiv, ja und manchmal auch irrational, unseren Standpunkt verteidigen. Die schlafenden Michels müssen wachgebrüllt werden. Einem »Nazis Raus« müssen wir etwas gleichwertiges entgegensetzen. Und das ist bereits ein hybrider Krieg. Manchmal gewinnt die eine Seite eine Schlacht (siehe Thüringen Wahl und ihre Konsequenzen) mal die andere Seite. Wir müssen schlauer und verschlafenen sein als unsere ideologischen Feinde. Ich schreibe nicht Rivalen sondern »Feinde«, totfeinde tráfego es wohl noch besser denn Fairness würde von denen schon lange über Bord geworfen und es geht denen (notfalls unter der Zuhilfenahme von Gewalt) um die Zerstörung rechter oder konservativer Strukturen also der wahren Opposition.

  10. NACHTRAG
    Es solte »verschlagen« heißen und nicht verschlafen ….

  11. Oh mann, der Troll Verástegui schon wieder: Wer bestimmt, was Dummheitten sind und was man mit dummen Menschen tun soll? Die »Plattmachen« bedeutet: Konzentrationslager …
    Zur Sache: Man kann Steuern als finanziellen Beitrag des Staatsbürgers zu seiner (!) Staatsgemeinschaft verstehen. Die Frage, an wen und wieviel aus der so gebildeten Gemeinschaftskasse an Geschenken verteilt wird, ist wohl wichtig genug, um sie nicht allein den Politikern zu überlassen.

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