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Was hat Dresden mit der Judentötung zu tun?

Die Polizei hat nun die Durchführung des Trauermarsches untersagt, mit dem Hinweis darauf, dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden könne. Damit ist es links-militanten Gruppen erneut gelungen rechtsstaatliche Regeln, die Versammliungsfreiheit, außer Kraft zu setzen.

Nunmehr ist auch klar, dass die Hälfte der erwarteten Teilnehmer auf rechter Seite nicht anreisen konnte, weil Reisebusse angegriffen, teilweise entglast wurden.

Björn Clemens bestätigte nun eigenmächtig die Theorie Martin Lichtmesz‹, dass im allgemeinen politischen Trubel, das Gedenken an die zivilen Bombentoten in den Hintergrund und politische Grabenkämpfe in den Vordergrund rücken würden.

Er entblödete sich nicht nur eine Verteidigungsreplik zu veröffentlichen, in der er Lichtmesz

mit Kraft- und Gossenausdrücken gespickte Hetze gegen die Organisatoren und Teilnehmer der bundesweit größten Kundgebung des Selbstbehauptungswillens der deutschen Nation

vorwarf, sondern ließ zudem verlauten

Wer jemals in Dresden dabei war, weiß, daß die JLO und ihre Anhänger friedlich, diszipliniert und angemessen diesen Tag begehen.

Statt dieses Versprechen nicht nur (weitgehend) formgemäß, sondern auch inhaltlich wahr zu machen, glitt er über in das prognostizierte politische Einerlei.  In einer zur Aufpeitschung gedachten Rede forderte er Freiheit für Horst Mahler und fabulierte völlig themafern über die Holocaustreligion!

Verdammt nochmal, was hat der Judenmord mit Dresden zu tun? Dass dieser eben gerade nicht kausal für die Bombardierung Dresdens war, ist doch die rechte Position in Bezug auf Dresden. Mit so einem Scheiß verderben die Neonazis seit eh und je rechtskonservative Positionen und brauchen sich dann über den Vorwurf von Geschichtsklitterung nicht zu wundern. Wer ob solcher Idiotie noch von Spalterei spricht, hat einfach nichts verstanden.

Der Jahrestag der Bombardierung im Februar 1945 ist eben keine Erinnerung daran, »wer diesen verdammten Krieg losgetreten hatte«, sondern einzig eine Mahnung unseren Toten zu gedenken. Unbegreiflich, dass man sich bei der JLO auf das Spiel der Orosz‹ dieser Welt einlässt.


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