Anstoß

Wenn aus Hetze brutale Gewalt wird

Sie sind wieder da. Und genau wie die nationalen Sozialisten denken die internationalen Sozialisten, sie wären im Recht.

Das führt, wie die letzten Wochen deutlich zeigten, direkt zu brutaler Gewalt und Verbrechen in vermeintlich gerechter Sache, zu Sprengstoffanschlägen, Verwüstungen von AfD-Parteibüros und jetzt sogar zu Mordanschlägen. Die Motive werden durch die Hetze vieler Politiker aus sämtlichen Altparteien, die nur allzu gern von den Leitmedien transportiert werden, genährt. Sie verunglimpfen die AfD als rassistisch, weil sie gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung argumentiert. Sie titulieren Andersdenkende, die nicht an den vermeintlichen Segen einer Multikulti-Gesellschaft glauben, als menschenverachtend und Nazis.

Manipulierte Wahrnehmung

Dieses Narrativ, welches die Wahrnehmung vieler Menschen im Land manipuliert, wird in diesen Tagen zu einer Lebensgefahr für Menschen, die in der AfD, in einer demokratisch gewählten Partei, Mandatsträger und Mitglieder sind. Nur ganz zu Beginn, in der Zeit nach ihrer Parteigründung, gab es noch Debatten, um die Positionen dieser neuen Formation kennenzulernen. Je mehr Zustimmung sie erhielt und je mehr Mitglieder sich ihr anschlossen und sie zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz heranwuchs, wurde sie mit allen und immer drastischeren Mitteln bekämpft.

Die Publizisten Christian Demand und Ekkehard Knörer betonen zur Debattenkultur: „Eine Debatte ist ein öffentliches Streitgespräch, das gewissen Regeln folgt. Das Ziel einer Debatte ist nicht die Lösung eines Problems, wie in einer Diskussion, sondern Positionen zu markieren. In einer Debatte zählen nicht nur Argumente, sondern auch Polemik und der Mut zur These. Eine produktive Debatte bedarf neben von allen Teilnehmern akzeptierten Regeln auch einer sog. Debattenkultur.“

Gescheiterte Debattenkultur

In Deutschland ist die Debattenkultur völlig gescheitert. Seitdem die Mainstream-Medien als Sprachrohr der Altparteien systematisch die Meinungsfreiheit und gegenteilige Positionen unterdrücken, wurde der Diskurs unterbrochen. Ein Großteil der Bevölkerung hat keinerlei Kenntnis mehr von den Argumenten und den Lösungsvorschlägen der Gegenseite. Das führt zu einer zunehmenden Radikalisierung gerade der Linken in der Gesellschaft.

Dass Thesen wie „Es ist für viele Einwanderer besser in der Heimat zu bleiben“, „Es ist für die Heimat besser, wenn weniger auswandern“ und „Es ist für die deutsche Bevölkerung besser, wenn weniger einwandern“ komplett fehlen, ist ein Versagen der Leitmedien und damit ist die zunehmende Spaltung der Gesellschaft ihr Verdienst.

So kam es fast folgerichtig in Bremen zu einem brutalen Überfall von drei vermummten Personen auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz. Er überlebte schwerverletzt durch die Zivilcourage eines Augenzeugen, der dazwischen ging und die Angreifer verjagen konnte. Die Tatwaffe war vermutlich ein Kantholz, mit dem die Täter versuchten, den Schädel des Opfers einzuschlagen. Uwe Junge, Fraktionsvorsitzender der AfD in Rheinland-Pfalz, wurde bereits 2016 das Jochbein bei einem Angriff gebrochen. Der Hass der politischen Gegner hat sich seitdem immer weiter hochgeschaukelt, ohne dass dies von den Regierungsparteien und Medien angemessen geächtet wird.

Attacken in Döbeln und Riesa

In Döbeln ereignete sich derweil eine schwere Explosion vor dem AfD-Büro in der Bahnhofstraße. Es besteht auch dort der Verdacht einer politisch motivierten Straftat. In der Silvesternacht kam es zudem in Riesa zu einem Angriff von vermutlichen Linksextremisten gegen das Büro von Carsten Hütter, bei dem Fensterscheiben beschädigt und Farbe an die Fassade geschmiert wurde. Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sind innerhalb von fünf Tagen vier Anschläge gegen AfD-Büros in Sachsen verübt worden. Das sind offenkundig keine Einzelfälle mehr.

Heute muss jeder, der sich politisch engagiert, mit Sanktionen in sämtlichen Lebensbereichen rechnen, wie etwa Jens Maier, der mit seiner Frau aus dem Dresdener-Schauburg-Kino geworfen wurde, weil er Politiker der falschen Partei ist. Aber wer bestimmt, welche Partei die falsche ist? Genau so erging es dem Prof. Dr. Gunter Runkel während der WM in Lüneburg. Er wollte sich nur ein Fußballspiel im „Schallander“, einem Lokal an der Ilmenau, ansehen und wurde mit Hinweis auf das Hausrecht herausgeworfen. Seine Frau wurde eine Woche später aus dem Cafe‹ Klatsch geworfen mit der Begründung „Man wolle keine Nazis haben“.

Dazu wurde im gleichen Zeitraum auch seine Haustür beschmiert mit dem Schriftzug „Super U is watching you“ und einem Symbol des weiblichen Geschlechtsorgans. Prof. Dr. Runkel war mehrere Jahrzehnte an der Universität in Lüneburg tätig und ein integriertes Mitglied der Gesellschaft. Zudem war er auch Gründungsmitglied der AfD in Niedersachsen und Fraktionsvorsitzender der AfD im Lüneburger Stadtrat.

Raus, raus, raus!

Auch die Preußische Allgemeine berichtete unter anderem am 6. April 2018 von dem Rauswurf des AfD-Abgeordneten Alexander Wolf vom „Runden Tisch zur Aufarbeitung des kolonialen Erbes“ durch den Referatsleiter der Hamburger Kulturbehörde, nachdem „mehrere Teilnehmer ihn lautstark und unter Beifall vieler Anwesender zum Gehen“ aufforderten.

Fest steht, dass diese Vorfälle sich häufen. Sie alle zusammen zu tragen, stellt heute schon ein zeitaufwändiges Unterfangen dar. Eine Mitschuld trifft sicherlich die Leitmedien, die nach Demand und Knörer „pathologischen Mechanismen“ frönen, die in einer Tendenz zur „Skandalisierung, Personalisierung und Alarmismus“ bestehen. Ein Skandal nach dem anderen wird über die AfD losgetreten.

Es gibt nahezu keine positiven Erwähnungen der AfD in der Medienlandschaft, so dass selbst die Mitte der Gesellschaft zunehmend gleichgültig Attacken gegen Andersdenkende in der Gesellschaft oder die gefühlt einzige Oppositionspartei hinnimmt. Sie beginnt die demokratischen Werte zu vergessen, welche einst der Aufklärung entsprungen sind und uns der Dunkelheit des Mittelalters entrissen haben.

Der aufkommende Internationalismus, der von Ausgrenzung, Diskriminierung und Herabsetzung Andersdenkender bis hin zu Gewalt gekennzeichnet ist, wird heute schon linker Faschismus genannt. In Matthäus 7:16 steht: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Wollen wir also gespannt sein, ob das Europa der Zukunft, was von unseren Spitzenpolitikern der alten Volksparteien so hochgelobt wird, auch ein Europa der Meinungsfreiheit sein wird? Das wird mit jedem Übergriff und Anschlag unwahrscheinlicher, solange sich nicht die Leitmedien und die breite Gesellschaft empören und dieser Gewalt entschieden entgegentreten.

(Bild: AfD Bremen)

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4 Kommentare zu “Wenn aus Hetze brutale Gewalt wird

  1. Es erübrigt sich noch hinzuzufügen, daß die Brandstifter der Gewalt hoch und trocken im BT, in den Institutionen wie Kirchen, Gewerkschaften und auf Kanzeln sitzen und von dort Gift und Galle spucken, Sondergestze machen, um der AfD massiv zu schaden. Ich sehe sie, wie sie sich mit klammheimlicher Freude über die erfolgte Gewalt gegen AfD Mitglieder einig sind. Ich war selber Zeugin einer Predigt (bereits Silvester 15/16 im Chor auf der Empore unserer Marienkirche, in der offen zu Ächtung und Ausgrenzung von Pegida- und AfD- Mitgliedern aufgerufen wurde. Geschockt und entsetzt bin ich seit der Zeit nie wieder dort in einem Gottesdienst gewesen.
    Doch was hilft das Klagen? Wir brauchen Strategien, wie wir diese Vernichtungsfeldzüge nicht nur bestehen, sondern auch darüber triumpfieren können. Und zwar schnell und erfolgreich.
    Der Platz hier würde nicht reichen, die Ungeheuerlichkeiten der Verleumdungen und Attacken gegen die AfD aufzuzählen.

  2. Aus der Reihe Propheten im eigenen Land: »Wenn die Bundesrepublik Deutschland einen fundamentalen Richtungswandel in Richtung Rot-Grün vollziehen würde, dann wäre unsere Arbeit der letzten 40 Jahre umsonst gewesen. Das Schicksal der Lebenden wäre ungewiss, und das Leben der zukünftigen Generationen würde auf dem Spiele stehen. (…) Wir stehen vor der Entscheidung: Bleiben wir auf dem Boden trockener, spröder, notfalls langweiliger bürgerlicher Vernunft und ihrer Tugenden, oder steigen wir in das buntgeschmückte Narrenschiff ›Utopia‹ ein, in dem dann ein Grüner und zwei Rote die Rolle der Faschingskommandanten übernehmen würden?«
    Franz Josef Strauß am 7. Oktober 1986, nicht ahnend, dass seine CSU den Ersten Offizier auf der von einer CDU-Kanzlerin geführten und erstmals als FDJ-Sekretärin angeheuerten, über die Toppen rot-grün geflaggten ›Utopia‹ stellen werde.
    M.Klonovsky

  3. Es ist abscheulich, wie die AfD mit Terror und Gewalt überzogen wird und wie die Mainstreammedien diese Hetzjagten auch noch befeuern! Hinzu kommen die lauwarmen Distanzierungen der etablierten Politiker, die teilweise noch im selben Atemzug erneut gegen die AfD hetzten. Ein ekelhaftes Verhalten!
    Wie verlogen und doppelmoralistisch dieses machthabende Gesocks ist, zeigt sich auch, wenn man dieses Attentat, das jetzt schon von einigen Medien kleingeredet wird, mit Anschlägen auf etablierte Politiker vergleicht, die im Gegenteil sogar hochgeredet wurden. Dieselbe Doppelmoral ist beim Journalisten Billy Six zu beobachten, der in einer kommunistischen Diktatur festsitzt und für dessen Freilassung die BRD-Machthaber keinen Finger krumm machen. Aber den deutschenfeindlichen Rassisten Deniz Y. haben sie mit allen Mitteln unterstützt! So siehts aus: ist das Opfer von Gewalt und Verfolgung kein Systemling, interessierts die Machthaber schlichtweg nicht. Wenn diese Leute jedoch aus ideologischen Gründen kein Mitgefühl mit bestimmten Menschen haben, kann man davon ausgehen, dass Ihr »Mitgefühl« für andere bestimmte Menschen nur geheuchelt ist und ihrer Ideologie entspringt; also wertlos ist, weil sie es nur haben, weil der Betreffende einer der Ihren ist.
    Die Etablierten haben also auch Mitgefühl nur aus politischen Gründen. Insofern wundern mich die halbherzigen Distanzierungen von der Gewalt gegen die AfD überhaupt nicht; sie sind nur deshalb vorhanden, weil es jetzt polittaktisch ein Fehler wäre zu schweigen. Und halbherzig sind sie, weil man die eigenen linksextremen Wähler nicht verscheuchen will.

  4. Es ist ja alles noch viel schlimmer! In den letzten 25 Jahren sind etwa 20 Aktivisten bzw. Sympathisanten aus dem im weitesten Sinne rechten Spektrum von Antifaschisten bzw. Ausländerbanden ermordet worden, z.B. Holger Müller, Gerhard Kaindl, Enrico Winkler, Kevin Plum, Matthias Förster, Sandro Weilkes, Hans Münstermann, Jens Zimmermann, Rainer Sonntag und noch einige von denen mir die Namen auf die Schnelle nicht einfallen. So gut wie keiner dieser Fälle erreichte bundesweit Medieninteresse. Nur die Lokalpresse berichtete sehr voreingenommen tendenziös und mit viel Sympathie für die Täter. Man stelle sich das bloß mal umgekehrt vor.

    Wenn überhaupt Täter ermittelt wurden, erhielten diese in jedem Fall lächerliche Ministrafen von meist unter 2 Jahren Haft auf Bewährung. Wenn man bedenkt wie grausam die Rechten teilweise ums Leben gebracht wurden kommen einem die Tränen. Dabei wurde den Opfern vor Gericht auch noch unterstellt, sie seien ja mitverantwortlich, weil sie die falsche rechte Gesinnung hätten.

    Dagegen ist in Dresden ein Mann zu weit über 10 Jahren Haft – ohne Bewährung – verurteilt worden, weil er einen Mollie gegen die Tür einer menschenleeren Moschee warf, und nur die Eingangstür leicht verruzt war.

    Die Parteilichkeit der Justiz ist himmelschreiend und muss von der AfD endlich mal aufgearbeitet und angeprangert werden. Hier wird schlicht mit zweierlei Maß gemessen. So stirbt leider jeder Glaube an einen Rechtsstaat. Hier läuft etwas ganz gewaltig schief.

    Ich erwarte aber auch von der AfD endlich politisch in die Offensive zu gehen, und ihren Wählern und Mandatsträgern rechtliche Handlungsanweisungen zu geben, wie man sich legal wehren kann, z.B. gegen Rauswürfe aus Schwimmbädern, Kinos, Restaurants etc. und wie man sein Eigentum wie Haus, Auto, Büros, etc. gegen linksradikale Gewalt wirksam schützen kann. Was ist machbar (Kameras, welche Schutzbewaffnung ist wann legal,..). Dies müsste über die alternativen Medien ins Feld gebracht werden. Nur jammen bringt gar nichts. Probleme muss man lösen!

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