Anstoß

Weshalb ein friedliches Zusammenleben mit dem Islam nicht möglich ist

„Muslime sind friedlich“ und „Die Gewalt und der IS haben überhaupt nichts mit dem Islam zu tun“ sind Sätze, die wir in Deutschland regelmäßig zu hören bekommen. Aber stimmt das überhaupt? Um dies zu erfahren, müssen wir uns mit den Grundwerten des Islam und der Erziehung im Islam auseinandersetzen.

„Friedfertigkeit setzt eine Erziehung zum Frieden voraus“, so sagte es bereits Hamed Abdel-Samad, ein wohlgemerkt muslimischer Politikwissenschaftler mit ägyptischen Vorfahren, in seinem Artikel „Eine friedliche Mehrheit der Muslime gibt es nicht“. Er fährt fort, dass diese Erziehung zum Frieden in weiten Teilen muslimischer Länder und Kulturen leider fehle.

Verständnis und Sympathie für Gewalttäter

Laut mehreren Umfragen sympathisieren ein Drittel der Türken und sogar mehr als zwei Drittel aller Saudis mit den Ideen des Islamischen Staates, der sich ein eigenes, radikal islamisches Kalifat sowie die uneingeschränkte Geltung der Scharia wünscht. Äußerlich distanziert man sich natürlich von den Gräueltaten des IS. Innerlich fiebert man aber mit den selbsternannten Gotteskämpfern mit. „Theoretisch gut, nur die Umsetzung schlecht“ – ein Satz, den wir auch von Sozialisten kennen, die glauben, Stalin, Honecker und Co. hätten die Ideen von Marx nur pervertiert. An sich seien sie aber noch immer anstrebenswert.

„Es gibt zwar einen qualitativen Unterschied zwischen einem Kämpfer, der anderen Menschen im Namen Allahs die Köpfe abschneidet und einem muslimischen Vater, der seine Tochter zwingt, ein Kopftuch zu tragen, aber beide handeln aus der gleichen Geisteshaltung heraus. Beide sehen in ihren Taten die Vollendung des Willen Gottes, der weder veränderbar noch verhandelbar ist“, so Abdel-Samad.

Kritiklosigkeit gegenüber islamischen Gesetzen

Die korrekte Übersetzung des Worts „Islam“ lautet „Hingabe an Gott“. Leider machen viel zu viele Muslime dieses Motto zum Programm und beugen sich kritiklos ihrer Religion und den vermeintlichen Gesetzen Allahs. Und genau darin liegt der Unterschied zwischen dem Islam und anderen Religionen, wie dem Christentum.

Während die Menschen im Westen die Inhalte und Werte ihrer Religion hinterfragen und sich gegebenenfalls darüber hinwegsetzen, hängen die Menschen in muslimischen Ländern noch immer an ihren längst überholten Ansichten und Wertevorstellungen. Dazu gibt es viele Beispiele. Eines davon ist der Umgang mit Homosexuellen. Während sich Schwule und Lesben in Deutschland bedenkenlos zu ihrer Sexualität bekennen können, ohne befürchten zu müssen, dass ihnen ein Gotteskämpfer den Kopf abtrennt, werden Homosexuelle in elf muslimischen Ländern mit dem Tod bestraft.

Ein weiteres Beispiel sind Frauenrechte: Während Frauen in Deutschland, Österreich, Polen und Russland schon seit 1918 und in Belgien, Ungarn, Luxemburg und den Niederlanden seit 1919 wählen dürfen, ist es in Saudi-Arabien eine Sensation, dass Frauen ein Fußballspiel besuchen dürfen – für uns in Europa selbstverständlich. Zusammenfassend lässt sich behaupten, dass die überwiegende Mehrheit der Muslime an totalitären und unterdrückenden Werten hängt und sich partout nicht davon lösen möchte. Und genau das führt zum nächsten Problem.

Der Islam kennt keine Toleranz

Damit eine multikulturelle Gesellschaft funktionieren kann, bedarf es einer entscheidenden Sache, welche für viele Muslime offenbar unbekannt ist: der Kompromiss. Wenn zwei Kulturen bzw. Gesellschaften friedlich miteinander leben möchten, müssen beide kompromissbereit sein. Sie müssen bereit sein, dass ihre Kultur und ihre Werte nicht zu 100 Prozent und uneingeschränkt gelebt werden. Sie müssen akzeptieren, dass die andere Gesellschaft ihre eigenen Vorstellungen vom Leben hat, und diese auch auslebt. Ohne diesen Kompromiss, den man auch Toleranz nennen könnte, ist eine multikulturelle Gesellschaft nicht möglich.

Während sich der Deutsche, naiv und gutmenschlich, wie er ist, absurderweise im eigenen Land anpasst, den Bau von Moscheen und Frauen in Burkinis im Schwimmbad akzeptiert, verweigert sich der Standard-Muslim rigoros den westlichen Werten – kein Wunder, so wurde er schließlich erzogen.

Einige Deutsche halten es für selbstverständlich, dass muslimische Frauen in Burkinis im Schwimmbad sind. Dabei ist es undenkbar, dass eine deutsche Frau in einem Bikini in Saudi-Arabien am Strand liegt. Der muslimische Mann hat ein Problem mit solchen Dingen, egal wo er sich befindet. Wenn er in seiner Heimat gegen das Frauenwahlrecht ist, wird er das auch in Deutschland sein. Und wenn er in seiner Heimat für die Benutzung der Burka ist, will er das auch in Deutschland.

Er ist schlichtweg nicht bereit und in der Lage, sich auf einen Werte-Kompromiss zu einigen und die deutsche Kultur zu tolerieren. Und wenn er in seiner Heimat dazu bereit ist, für seine Werte zu kämpfen, ist er dies auch in Deutschland.

Muslime kommen auch nicht mit anderen Muslimen aus

Diese Separierung und diese Intoleranz führen unweigerlich zu Parallelgesellschaften und Extremismus – die Integration ist gescheitert. Das wird auch an den immer größer werdenden Problemvierteln deutlich, in welchen nahezu nur (muslimische) Ausländer leben. Während alle Kulturen gut miteinander auskommen, kommt es immer dann zu Konflikten, wenn der Islam mit von der Partie ist. Nicht einmal untereinander können Muslime friedlich leben, da sich Sunniten und Schiiten andauernd in die Haare kriegen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Muslime aufgrund ihres Willens zum Festhalten an alten, barbarischen und längst überholten Werten und ihrer fehlenden Akzeptanz und Toleranz gegenüber Andersdenkenden nicht in der Lage sind, friedlich und ohne Konflikte durch das Leben zu gehen. Dementsprechend wird eine multikulturelle Gesellschaft niemals funktionieren, wenn der Islam Teil von ihr ist.

Der Autor dieses Beitrags ist 16 Jahre alt.

(Bild: Montse PB, flickr, CC BY 2.0)

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32 Kommentare zu “Weshalb ein friedliches Zusammenleben mit dem Islam nicht möglich ist

  1. Carlos Wefers Verástegui

    Ein mir bekannter Arabist nennt als Beispiel Indien: im Laufe der Jahrtausende sind viele Völker nach Indien eingewandert, fremde Eroberer und Herrscher lösten einander ab, aber erst der Einbruch des Islam zerstörte die Einheit Indiens und verhinderte die Kultursynthese und die Assimilation. Dem fügt er hinzu, dass das überall da geschieht, wo der Islam vordringt. »Der Islam gehört zu Deutschland, weil die vier Millionen Muslime zu Deutschland gehören.« Ja, genau wie der Islam auch zu Indien gehört. Wir Europäer können uns auf etwas vorbereiten.

  2. Karl Martell

    Der Klügere gibt nach – solange bis er der Dümmere ist.

  3. Man sollte keineswegs den Islam und die »Muslime« durcheinander bringen, denn es sind zwei komplett verschiedene Themenbereiche. Vielleicht hat sich der 16-jährige unwissende Autor von irgendwelchen ahnungslosen Ghetto Typen verprügeln lassen und kommt somit zum Entschluss, dass der Islam daran Schuld sei. Bevor man große Sprüche klopft, sollte man schon tieferes Wissen über den Islam haben und sich das nicht aus dem Verhalten von ungebildetem Pöbel herausinterpretieren. Im Islam steht Bildung an oberster Stelle, jedoch wird es von der Mehrheit der Muslime missverstanden und nicht praktiziert. Daran ist ja wohl nicht der Islam schuld, wenn die Menschen zu träge sind. Zumal die Türkei zum Beispiel ein sekulärer Staat ist und unabhängig von Religion handelt, sollte man die Verallgemeinerung unterlassen.

  4. Kosmonaut

    Das Schlagwort dieses Artikels ist die Konsequenz, mit welcher die Muslime nicht von ihrem Wertegerüst abweichen. Das zeugt durchaus auch von Charakter, ob das uns gefällt oder nicht. An was soll den der Europäer heute noch glauben? Ein kleines Beispiel aus meiner Heimat Wien. Der Kardinal Schönborn veranstaltet einen Gottesdienst mit dem Life Ball Organisator Gery Keszler im Stephansdom, einem Wahrzeichen von Wien. Ein »Geistlicher« und ein HIV-infizierter Homosexueller. Was sagt Gott dazu? Was würde den die Muslime mit einem Iman machen, der dasselbe in einer großen Moschee vorhat zb. in der Süleymaniye-Moschee in Istanbul?

    Darin liegt der große Unterschied. Unsere Toleranz ist nicht nur gegenüber Fremden Heuchelei, sondern auch gegenüber kirchlichen »Reformen« und gegen dekadenten Veranstaltungen wie den Life Ball.

    Ich leugne nicht die Probleme mit islamischen Zuwanderern. Gerade Wien hat derzeit ein massives Problem mit Messerattacken von afghanischen Asylanten.

    So merkwürdig es klingen mag, möchte ich diesen Kommentar mit dem Begriff des Dschihads abschließen. Der Dschihad kann ein heiliger Krieg gegen äußere Feinde sein, als auch gegen den Feind im Inneren. Diese inneren Feinde werden nicht genug bekämpft, denn sie sind es, die den äußeren Feind erst stark machen.

  5. @Bayer, entschuldige, aber bitte wo finden sich in den Schriften des Islams Belege für Ihre steile These, daß im Islam Bildung an oberster Stelle steht? Nachdem ich mich mit den Schriften des Islams beschäftigt habe, kann ich nur sagen, daß die Unterwerfung unter die Regeln des Islams an erster Stelle steht. Das geht damit einher ein Allah-gefälliges Leben zu führen und das heißt vor allem, den Islam zu stärken und zu verbreiten. Der Rest dreht sich um den Umgang mit Frauen und Nicht-Moslems. Von Interesse sind dabei nur die Schriften des Islams, der Koran, die Hadithen und die Sira. Alles andere ist uninteressant. Nicht ohne Grund ist die islamische Welt nicht gerade für ausufernde Literatur bekannt. Und wenn man nun mit der angeblichen Blüte und Inspiration für den Rest der Welt vor tausend Jahren kommt. Das haben wir zum Großteil Christen und vor allem Juden in islamischen Diensten zu verdanken (die teils konvertieren mußten, Sklaven waren oder einfach nur islamische Namen bekamen).

  6. Rondemateper

    Von Verbandsmoslems wird eingeräumt, daß der Islam kein Islam mehr wäre, wenn er Kritik am Islam zuliesse.
    Wenn eine der beiden Hauptrichtungen des Islam die Oberhand gewönne, nachdem er die »Ungläubigen« besiegt hat, wird er gegen die unterlegene Konfession vorgehen.
    Das macht der wahabitische Sunnismus heute schon mit den Schiiten (und vs) und wenn eine Richtung gesiegt haben wird, dann werden die Fanatiker gegen alle Moslems vorgehen, die nach Ansicht dieser Inquisiteure von rechten Galuben abweichen oder nicht gläubig genug sind.

  7. Rondemateper

    @Bayer:
    Wenn im Islam Bildung an oberster Stelle käme, verstehe ich nicht, warum so Weniges von dort kommt.
    Die Liste der literarischen oder Sachbuchveröffentlichungen sind mehr als dürftig; es gibt kaum renommierte Wissenschaftler aus dem islamischen Raum, nur wenige oder keine Nobelpreisträger.
    Schon vor Jahren beanstandete die UNO die »öde Wissenswüste« namens Islam, der erstarrten Religion.

  8. Klaus-P. Kurz

    @ Bayer:
    »Glauben hilft Berge versetzen.«
    Offenbar gilt das auch für Sie, denn
    heute spielt die Wissenschaft in der islamischen Welt keine Rolle mehr, sagt Martin Riexinger, Professor für Islamwissenschaft an der Universität Aarhus (Dänemark). Er beruft sich auf einen UNO-Bericht, der eine intellektuelle Stagnation in der arabischen Welt feststellt. Dies erkenne man beispielsweise daran, dass dort sehr wenig geforscht, sehr wenig veröffentlicht und nur ganz wenige Patente angemeldet würden.
    Und wie Rondemateper hier ganz richtig anmerkt, gibt es keine Nobelpreisträger oder renommierte Wissenschaftler aus dem arabischen Raum. In einer Gesellschaft, wo Vielweiberei, kritikloses Machotum und religiöser Fanatismus gepredigt und praktiziert werden, also sich die Vererbung von Intelligenz schwer tut, ist das auch kein Wunder.

  9. Kosmonaut

    Es tangiert die Muslime peripher, ob sie Nobelpreisträger haben oder nicht! Außerdem gibt es ja gute deutsche Ingenieure und Ökonomen welche für die Saudis die Arbeit machen, und dort unten Banken und Bauprojekte leiten.

    Evolutionär gesehen ist es der Natur egal ob man intelligent ist oder nicht, hauptsache man pflanzt sich fort! Das machen die Muslime oder die Afrikaner, nur der Weiße Mensch hat damit Probleme. Womit er nicht Probleme hat sind Abtreibungen, Pillen die Schwangerschaften verhindern und dekadente Sendungen wo man 14-jährige schwangere Mädchen zeigt, unter dem Titel werden Mütter.

    In mancher Hinsicht würde dem Weißen der Islam garnicht schaden, wenn sich dadurch Kampfkraft und Geburtenraten erhöhen würden, nur wäre dass der Beginn eines großen globalen Rassen und Klassenkampfes.

  10. Robert Wagner

    Ohne das Problem mit dem politischen Islam kleinreden zu wollen: Ich finde es bedenklich, wie pauschal in diesem Artikel dem »Standard-Muslim« oder »dem muslimischen Mann« jede Bereitschaft und sogar Fähigkeit zum friedlichen und respektvollen Zusammenleben mit anderen Kulturen bzw. Religionen abgesprochen wird. Dass es in einem Land wie Saudi-Arabien kein Frauenwahlrecht gibt oder eine deutsche Frau sich dort nicht im Bikini an den Strand legen kann, sagt nichts über die Integrationsbereitschaft eines hier lebenden Moslems aus, der im Zweifelsfall schon von Geburt an hier in Deutschland lebt. Es macht eben einen wesentlichen Unterschied aus, ob man als Moslem nie woanders gelebt hat als in einem Land wie Saudi-Arabien oder ob man etwa als (Enkel-)Kind türkischer Gastarbeiter in Deutschland geboren und/oder aufgewachsen ist.

    Man könnte glauben, der Autor ginge davon aus, eine solche Unfähigkeit zu Toleranz und Kompromissen sei quasi genetisch bedingt. Eine so apodiktische Haltung mit gerade einmal 16 Jahren anzunehmen, sollte ihm zu denken geben.

  11. Carl Sand

    Aus, Robert! Pfui!

  12. @Lars
    Der Befehl Gottes, die Botschaft des Islam zu verkünden, beginnt mit dem erhabenen Imperativ „iqra!“ (96:1-5). Dieses arabische Wort (das aus der gleichen Wortfamilie wie das Wort qur’an stammt) wird im Allgemeinen mit ,Rezitiere!‹ wiedergegeben, bedeutet aber auch ,laut aufsagen‹ bzw. ,lesen/studieren‹. Es ist an kein bestimmtes Individuum gerichtet und bedarf keines besonderen Anlasses. Über den Propheten Muhammad, wird die ganze Menschheit angesprochen. Denn der Prophet repräsentiert die Menschheit als Ganze in ihrer Beziehung zu Gott, indem er das große Gewicht dieses Imperativs hört und auf sich nimmt. Iqra ist somit ein allgemein gültiger Befehl, der für jeden Moslem eine Tür zum Islam öffnet. Iqra verlangt von jedem Moslem, dass man im Wesen und im Handlen nach dem Guten streben und dass man einen Pfad betritt, der weg von der Fehlerhaftigkeit hin zur Tugend und zum Glück in dieser und in der nächsten Welt führt.

    Iqra ist ein Befehl, die Zeichen zu ,lesen‹ oder ’studieren‹ die der Schöpfer in der Schöpfung platziert hat, damit man Seine Barmherzigkeit, Weisheit und Macht besser verstehen kann. Iqra befiehlt, die Bedeutung Seiner Schöpfung zu begreifen, indem man Erfahrung und Verstand einsetzt.

    Sie haben eine ziemlich negative Auffassung vom Islam. Eine Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern ist ebenfalls zu finden, bitte kommen sie mir nicht mit den Saudi-öl-scheichs, die sowieso die Marionette der USA spielen und somit ausgeschlossen sind was Frauenrechte angeht. Außerdem gibt es keinen Zwang im Islam was andersreligiöse angeht, keiner muss Moslem sein gegen seinen Willen.
    Ich denke Sie orientieren sich zu sehr an der weltpolitischen Lage was den Islam betrifft und gehen davon aus dass die Barbaren und der Pöbel in jenem Kontinent, den Islam repräsentieren.

    Iqra, der Befehl zu lesen, ist an das ganze Spektrum unserer inneren und äußeren Fähigkeiten gerichtet. Dieser Befehl wird auf taube Ohren stoßen, solange man ihm nicht mit dem ganzen Wesen und mit einem Gleichgewicht von Einsicht, Gefühl, Verstand und Intuition Folge leisten. Man muss sich schon bemühen, um die Zeichen in der Schöpfung zu verstehen. Dabei sollten wir darauf achten, dass sich unser Verstehen auf die Tatsache gründet (und auch dementsprechend eingesetzt wird).

    Wenn Sie schon auf soviele Hadithe gestoßen sind, hätte ihnen auffallen müssen, dass das Thema Bildung auch unter den Hadithen aufzufinden ist.

  13. Klaus-P. Kurz

    @Robert Wagner:

    es ist nicht wahr, daß der »gerade einmal 16 Jahre alte Autor« dem muslimischen Mann jede Bereitschaft… zum friedlichen …Zusammenleben ….« abspricht. Tatsächlich spricht er vom »Standard-Muslim« und hat damit vollkommen recht. Wenn er sagt: »Der muslimische Mann hat ein Problem mit solchen Dingen, egal wo er sich befindet….« hätte er auch: »in Deutschland oder in Neuseeland« ergänzen können oder auch »in Australien«. In diesen Ländern sieht es ganz genaus so aus hinsichtlich des Defizits aller Muslime, Dinge, die Mohammed oder Allah (denn das ist sozusagen die allseligmachende Personalunion des Islam) verurteilen, tolerieren oder gar akzeptieren zu . Es mag den einen oder anderen Muslim geben, der sich der westlichen Denkweise geöffnet hat, aber er wird in jeder muslimischen Gemeinschaft davon wieder abrücken. Vergessen Sie bitte nicht, daß dies jedoch gerade das erklärte Ziel des Islam ist:: Diesen antiquierten, der menschlichen Evolution Bärendienste erweisenden Glauben zum Maßstab aller Dinge zu machen, eben auch und gerade für den Einzelnen.
    Gut, daß ein erst 16-Jähriger dies schon so früh erkannt hat.

  14. Robert Wagner

    @ Klaus-P. Kurz:

    Doch, genau das tut der Autor: »der muslimische Mann […] ist schlicht nicht bereit und in der Lage, sich auf einen Werte-Kompromiss zu einigen und die deutsche Kultur zu tolerieren.«

    Sie wiederholen lediglich dieselbe bedenkliche Pauschalisierung über den »Standard-Muslim« wie der Autor. Bevor ich hier aber weiter mit Ihnen diskutieren, beantworten Sie mir doch bitte meine an Sie gerichtete Frage zu Ihrem hochinteressanten Geschichtsverständnis in der Diskussion zum Artikel »Wer gehört zu Deutschland«. Ich bin wirklich neugierig auf Ihre Quellen.

  15. Leon Amberger

    @Robert Wagner
    Im Grunde kann ich Ihre Zweifel nachvollziehen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Muslim seine komplette Ideologie und seine Einstellung der Welt ändert, nur weil er in ein anderes Land kommt. Wie ich bereits in meinem Artikel geschrieben habe, bin ich der festen Überzeugung, dass die Änderung des Aufenthaltsortes keinerei Einfluss auf die Wertevorstellungen hat – zumindest nicht kurzfristig.
    Außerdem bemerkt man die Fehlende Toleranz gegenüber unseren Werten und Idealen jeden Tag: In der Grundschule reden Eltern von Flüchtlingskindern nicht mit Lehrerinnen, da diese nicht weiblich sind. Muslimische Patienten bespucken deutsche Krankenschwestern aufgrund deren Geschlechts. Ein irakischer Mann bedroht eine Ärztin und will sie töten, da sie seine Krankschreibung nicht verlängern will. Diese Liste aus vermeintlichen »Einzelfällen« lässt sich bis ins unendliche fortsetzen, da nahezu jeder Muslim dieses Problem hat. Auch wenn es oftmals falsch ist, alle über einen Kamm zu scheren, ist es in einigen Fällen, wie auch in diesem, nur korrekt.

  16. Leon Amberger

    @Bayer

    Es würde auch mich interessieren, woher du die Idee hast, Bildung stünde im Islam an oberster Stelle. Eventuell steht der Bildungsinhalt »Aufklärung existiert nicht, der Islam ist das einzig Richtige« an oberster Stelle, anderes kommt aber, gerade im Islam, absolut zu kurz. Die Belege dafür wurden schon genannt: Kaum Preise, kaum Erfindungen, kaum Forschung. Außerdem hat sich der Islam in den letzten 300 Jahren kaum entwickelt.

    Außerdem wurde ich nicht von einem Muslim verprügelt und der Islam ist daran Schuld.
    Ich habe mich in den letzen Monaten sehr umfangreich mit dem Thema Islam befasst und nahezu den kompletten Koran gelesen. Dort fand ich nichts was in irgend einer Hinsicht überhaupt zu Bildung beitragen würde, außer vielleicht zur Bildung eines Scharia-Kalifats.

    Und zu guter Letzt kann ich mich nicht daran erinnern, mich in meinem Artikel in irgend einer Weise auf die Türkei bezogen zu haben.

    MfG
    Leon Amberger

  17. Klaus-P. Kurz

    @ R. Wagner:

    nein, lesen Sie doch genauer, bitte: Leon Amberger sagt ganz richtig: »…Der muslimische Mann […] ist schlicht nicht bereit und in der Lage, sich auf einen Werte-Kompromiss zu einigen und die deutsche Kultur zu tolerieren.“ Das ist doch etwas vollkommen anderes als dem muslimischen Mann jede Bereitschaft… zum friedlichen …Zusammenleben ….“ abzusprechen, wie Sie vermuten. Tatsächlich spricht der Autor vom „Standard-Muslim“ und hat damit recht. Der »Standard« (also Durchschnitts-) Muslim ist integrationsunfähig. Nicht mehr und nicht weniger. Mal die Gauss’sche Verteilungskurve (heute auch -wieder mal politisch-korrekt- »Bell Curve« genannt) bemühen.

  18. Robert Wagner

    @ Klaus-P. Kurz:

    Und nach welcher wirren Logik zieht die fehlende Bereitschaft und sogar Unfähigkeit zu Kompromissen hinsichtlich eines multireligiösen Zusammenlebens und zu Toleranz gegenüber der einheimischen Mehrheitskultur im Kontext einer Einwanderungsgesellschaft ein friedliches Miteinander und eben keine gesellschaftlichen Spaltungen und Konflikte nach sich? Werden so nicht alle Moslems oder meinetwegen nur »der Standard-Moslem« in unserem Land als potentielle Gotteskrieger gezeichnet, die der Mehrheitsgesellschaft Ihre moralischen und religiösen Überzeugungen aufzwingen wollen, was ja in der Natur des Islams und damit des »Standard-Moslems« liegen soll? Und welche Moslems sollen eigentlich unter dieser Prämisse – dass das Problem der Islam an sich sei – nicht unter diesen vagen Begriff des »Standard-Moslems« fallen? Nur solche, die ihre Religion nicht leben und damit gar keine Moslems mehr sind? Oder legen Sie allen Ernstes nahe, dass »die Moslems«, also die Anhänger einer Weltreligion, die auf der ganzen Welt zu finden sind, soetwas wie eine « Rasse« darstellten, die von Natur aus dümmer seien als die Europäer? Wobei eine mindere Intelligenz nicht einmal ein Integrationshindernis wäre, wenn man sich diese pseudowissenschaftliche, menschenfeindliche Argumentation denn zu eigen machen wollte.

    Tut mir leid, aber mittlerweile, nach dem ahistorischen Unsinn, den sie andernorts von sich geben, und der pseudowissenschaftlich untermauerten Xenophobie, die Sie hier an den Tag legen, fällt es mir schwer, sie ernst zu nehmen…

  19. Klaus-P. Kurz

    tja, so sind sie halt, unsere Besserwisser. Wenn die Argumente ausgehen, zieht man sich auf Beschimpfungen zurück. Schade um die Zeit, sich mit solcherlei auseinanderzusetzen.
    Hier sagen wir: »Every day the number of people increases who can kiss my backside.«
    In diesem Sinne,
    Cheers

  20. Robert Wagner

    Zuerst erkennen Sie offensichtliche kausale Zusammenhänge nicht und nun sehen Sie Beleidigungen, wo keine sind. Wie gesagt, einfach nicht ernstzunehmen. Die vulgäre Andeutung schicke ich postwendend an Sie zurück.

  21. Carlos Wefers Verástegui

    Liebe Leute, was nach dieser Einleitung in Gänsefüsschen folgt ist die verdrehte Frageweise eines wirren weltlichen Inquisitors:

    »Und nach welcher wirren Logik zieht die fehlende Bereitschaft und sogar Unfähigkeit zu Kompromissen hinsichtlich eines multireligiösen Zusammenlebens und zu Toleranz gegenüber der einheimischen Mehrheitskultur im Kontext einer Einwanderungsgesellschaft ein friedliches Miteinander und eben keine gesellschaftlichen Spaltungen und Konflikte nach sich?«

    - Wow, WAS für eine Frage! Und auch noch so LANG! Ja, so fragt einer, der an den Daumenschrauben sitzen möchte, und der die »peinliche Befragung« mit anderen Mitteln fortsetzt, um der Menschlichkeit zum Siege zu verhelfen. Dass dabei die Befragung für den Inquisitor selbst oberpeinlich ausfällt stört diesen selbstverständlich nicht. ER ist der Inquisitor und Eiferer, der von der Menschheit besessene Vorkämpfer des Guten. Solche Fragesätze und und solches Geplapper kommt dabei heraus, wenn man selbst zu feige, zu schwach oder zu ohnmächtig ist, die Leute in den Kerker zu werfen, um sie auf der Folter zur Räson zu bringen.

  22. Sich ständig mit ahistorischem Unsinn beschäftigen zu müssen, ist ziemlich mühselig, ich kenne das Robert. 😉

    Mal wieder lese ich eine Menge Nebelkerzen von Dir. Wie auch Dir sicher nicht entgangen ist, ist dieser Artikel von dem 16jährigen Autor, lediglich die Essenz von dem Artikel von Hamed Abdel-Samad. Also müsstest Du dich konsequenterweise an ihn richten, mit Deiner Kritik. Also auch hier wieder mein Hinweis: Sei radikal, geh an die Wurzel!
    Ich hoffe, bei der nächsten Buchmesse in Ffm, darf man auf scharfe aber notwendige Einwürfe von Deiner Seite aus rechnen? Du bist ja kein antifa, weißt also, daß man für sowas, an diesen bestimmten Ständen, nicht verprügelt wird?

    Der Islam mag ja eine Weltreligion sein, seine Vertreter hier in der BRD, sind aber mehrheitlich geographisch nicht ganz so kosmopolitisch. Die Gebiete aus den sie stammen, nicht ganz so breit gefächert. Und natürlich gibt es da Unterschiede. Perser fallen z.B häufig durch hohe Bildung und eine tolerante Kultur im Miteinander auf. ( und schöne Frauen haben Sie auch 😀 )
    Ich weiß er gefällt Dir nicht, aber auch hier kann O. Spengler wieder einmal den Horizont erweitern. Schon bei ihm kann man lesen, daß der Araber den freien Willen negiert, sein höchstes Ziel das völlige Aufgehen im letztlich göttlichen Diktat ist. Durch diese spirituelle Sklaverei ist er sämtlichen Reizen der Umwelt ( hier kommt auch die Funktion der weiblichen Verschleierung ins Spiel) hilflos ausgeliefert und was er tut ist »kismet«, Schicksal. Jeder der in einer westdeutschen Stadt groß geworden ist, kennt das: Was guggst Du so? Der hat misch provoziert. Isch schwör!

    Aber glaube Du mal weiter, an die tolle Integrationsfähigkeit des großen Teils, der ach so friedlichen Musels hier in der BRD. Das Du den Terror auf der Mikroebene nicht wahrnehmen willst, wie alle Deine Gesinnungsfreunde, kann ich sogar verstehen. Immerhin beweist dieser ja ständig, eure Lebenslüge von der friedlichen, regenbogen MuKu Utopie.
    Was eigentlich so bunt sein soll, wenn alles braun ist, werde ich ja sowieso nie nachvollziehen können.

  23. Robert Wagner

    @Carlos Wefere Verástegui:

    Jetzt werde ich für Sie durch eine präzise gestellte Frage, die übrigens gar nicht an Sie gerichtet war, nicht nur zum Denunzianten, sondern auch noch zum Inquisitor, der am liebsten Menschen in Folterkammern geworfen sehen möchte und öffentlich angeklagt werden muss. Sie haben eine blühende Fantasie, dass muss man Ihnen lassen, aber sind Sie für dieses infantile Gehabe nicht etwas zu alt? Vielleicht könnten Sie sich ja stattdessen an der Diskussion beteiligen und diese »wirre« Frage beantworten, wenn Sie sie schon aufgreifen.

    @ Xerox:

    Du hast ein seltsames Verständnis von Autorenschaft. Dieser Artikel wurde geschrieben von Leon Amberger, also geht meine Kritik auch an ihn oder habe ich etwas nicht mitbekommen und handelt es sich bei diesem Artikel um eine Rezension? Und dass du Oswald Spengler zu Rate ziehst, um etwas über andere Kulturen zu erfahren, spricht nicht unbedingt für dich. Aber wundern tut mich das natürlich nicht mehr.

  24. Carlos Wefers Verástegui

    Da ist nichts zu machen. Sätze wie dieser »Es macht eben einen wesentlichen Unterschied aus, ob man als Moslem nie woanders gelebt hat als in einem Land wie Saudi-Arabien oder ob man etwa als (Enkel-)Kind türkischer Gastarbeiter in Deutschland geboren und/oder aufgewachsen ist« beweisen, dass Roberto unbewusst einer primitivmaterialistischen Umwelttheorie anhängt nach der wir nichts anderes als Resultate gesellschaftlicher Einflüsse sind. Der Islam z.B. ist keine Geistigkeit die ihre Eigenheiten ausserhalb der arabischen Wüste oder der vorderasiatischen Steppe bewahren könnte, und auch Marx hat nichts von der jüdischen Eschatologie bewahrt weil das ja dem Marxismus widerspräche – übrigens hat Löwith hier den Marxismus widerlegt, weil das Geistige eben doch kein reines Ausfluss des Milieus der sich mit dem Milieu ändern müsste.

    Zu meinem Islamexperten: Der Islam ist rückständig u. obskurantistisch, »Islam ist die Sharia, was im Koran steht, lass dir von den Leute nichts anderes sagen« O- Ton https://es.wikipedia.org/wiki/Felipe_Ma%C3%ADllo_Salgado

    xerox zitiert angemessenerweise Spengler bezüglich des Islam, sogar ein Franz Borkenau (!) hat Spengler hier Recht gegeben! Auch die Worte Tocquevilles sind immer noch sehr aktuell, darüber haben ich und eine weitere Person Artikel geschrieben

    https://feuerbringer.wordpress.com/2016/01/10/tocqueville-ueber-den-islam/

    Meine Worte von vor zwei Jahren:

    »Der Islam gehört nicht zu Europa

    Wie schief die Gnostiker bezüglich Judentum und Christentum liegen, wird in einem Vergleich mit einem der größten Denker des 19. Jahrhunderts deutlich: Alexis de Tocqueville hat in seinem Buch Die Demokratie in Amerika dem Islam zwar sehr wenige, darum aber umso aufschlussreichere Zeilen gewidmet. Tocqueville selbst war ein Liberaler und, nach eigenem Eingeständnis, ungläubig. Zu Mohammed bemerkt er, dieser habe mittels des Korans nicht nur religiöse Lehren, sondern auch politische Leitsätze, öffentliches Recht und Strafrecht sowie wissenschaftliche Theorien vom Himmel geholt.

    Das mache den Islam, im Gegensatz zum Christentum, unvereinbar mit Demokratie und Aufklärung. Das Christentum verficht nämlich an sich keine besonderen politischen Grundsätze. Auch ist mit ihm von sich aus noch kein bestimmtes politisch-gesellschaftliches System inbegriffen. Im Islam hingegen ist die Verschmelzung der im Westen gut unterschiedenen Sphären derart vollkommen, dass der Stillstand von der „Religion Islam“ auf Gesellschaft und Politik übergreift. Das führt im Islam unvermeidlich zum Kulturverfall. Der religiöse Fundamentalismus ist deshalb keine Ausartung im Islam. Vielmehr ist der Islam selbst das wuchernde Element: überall, wo der Islam öffentliche Zustände, die Wissenschaft und sogar das Zusammenleben der Menschen überwuchert, hat er sich in Atavismen ausgedrückt und die Barbarei befördert.

    Tocquevilles Abneigung gegenüber dem Islam beruht weder auf Unwissen, noch trägt sie einem islamophoben Vorurteil Rechnung. Sie ist einer reifen Überlegung entsprungen. Das geht aus einem Brief Tocquevilles an Lord Houghton hervor. In diesem erklärt er, warum das Christentum unbedingt dem Islam vorzuziehen sei: es mache Anspruch nur auf den „natürlichen Sitz“ der Religionen, alles andere stelle das Christentum dem Menschen frei.«

    Zur Gegenprobe eine dreiste Lügenbehauptung, Tocqueville hielte den Islam für demokratisch

    https://books.google.es/books?id=LHdzDQAAQBAJ&pg=PA153&lpg=PA153&dq=Tocqueville+%C3%BCber+den+Islam&source=bl&ots=fAipQlLs7C&sig=zYm2IxYvYjF2BPHsW7f6u5xGXS0&hl=es&sa=X&ved=0ahUKEwiZ1_Pnz4TaAhUBVBQKHXRIDloQ6AEIRzAE#v=onepage&q=Tocqueville%20%C3%BCber%20den%20Islam&f=false

  25. Carlos Wefers Verástegui

    @ Robert Wagner

    Eigensinnige und verhaltensgestörte Kinder wie Sie brauchen keine Diskussion und auch kein gut zureden, sondern die Rute.

  26. Also für mich war das eine Zusammenfassung und auch noch eine eigene Interpretation an dem vorangestellten Artikel. Ich weiß nicht, ob Du ihn gelesen hast? Aber Du wirst die meisten Deiner Kritikpunkte dort wiederfinden. Also würde ich zur Quelle gehen, doch das ist nur meine Ansicht.
    An einem 16jährigen kann man sich natürlich deutlich einfacher abarbeiten, als an einem ägyptischen Politikwissenschaftler.

    Natürlich ziehe ich da den Experten und Kulturphilosophen Oswald Spengler zu Rate. Wenn denn sonst? Dich? Du weißt doch, daß ich Spengler Fanboy bin? Wäre ich das nicht schon sowieso, der irrationale Hass von einer Gestalt wie Tucholsky, den Du mir geliefert hast, wäre ein weiteres Qualitätsmerkmal für mich gewesen. Habe ja auch gleich dargestellt, wie sich seine Ansichten, direkt im Alltag beobachten lassen. Ich dachte ja, Du bist ein Gegner der Kolonisation, aber mit der moslemischen, scheinst Du offensichtlich keine Probleme zu haben? Lass mich raten, der große Austausch, ist ja nur eine rechte Fieberphantasie? Doch Du bist sicher so gut in der Materie, daß Du schon weißt, das ich dann mit Yascha Mounk kontern würde? Denn merke, wenn Rechte das sagen, ist es eine wirre Verschwörungstheorie, wenn jüdische Politikwissenschaftler das verkünden, ein spannendes Experiment.

  27. Robert Wagner

    @ Carlos Wefers Verástegui:

    Lass es gut sein, Carlitos. Du hast hier und an mehreren anderen Stellen schon hinreichend bewiesen, dass deine windigen Predigten nur eine sehr dünne bis kaum noch vorhandene intellektuelle Substanz aufweisen, und darüber hinaus in deiner Hilflosigkeit deutlich gemacht, was für eine schlechte Kinderstube du genossen hast, indem du mit Diffamierungen, Unterstellungen, vulgären Andeutungen und beleidigenden Witzen um dich geschmissen hast – Außenstehende werden das schon einzuordnen wissen. Ich habe nun mehr als genug Zeit dafür aufgewendet, auf das beleidigte und ausfallende Gequengel eines pathologisch dünnhäutigen und aufbrausenden Geschichtsklitterers einzugehen. Auf deine Ausführungen zum Islam gehe ich an anderer Stelle aber trotzdem noch ein.

    @ xerox:

    Du änderst durch dein Herumgedruckse nichts an den Gegebenheiten. Leon Amberger hat diesen Artikel, für dessen Kommentierung diese Kommentarspalten eigentlich vorgesehen sind, geschrieben und äußert in diesem seine Meinung. Dass er seine Ausführungen auf Gedanken anderer aufbaut, ist eigentlich normal und bedeutet nicht, dass ich als Leser nicht den Autor zu seiner eigenen, aus dem Text hervorgehenden Meinung befragen darf. Wenn du aber dafür sorgst, dass Abdel-Samad hier einen Text veröffentlicht, werde ich ihn gerne kommentieren. Im Übrigen glaube ich aber nicht, dass er Ambergers Text zu Hundert Prozent unterschreiben würde.

    Und wegen Spengler: Ich bin kein Arabist, aber in einer guten öffentlichen Bibliothek wird es sicher ausgewogenere und nicht zuletzt aktuellere Literatur zur arabischen Welt geben, die nicht von problematischen, völkisch-biologistischen Vorannahmen ausgeht. Ich würde spontan ja zu Peter Scholl-Latour greifen – aber ich weiß, du bevorzugst lieber Literatur, die dich in deinen rassistischen Vorurteilen bestätigt. 😉

    Du solltest meine Kritik an bedenklichen Pauschalisierungen und Verteufelungen von Menschen aufgrund ihrer Religion nicht mit einem Gutheißen einer desaströsen Asylpolitik a là Merkel verwechseln. Und was ein einzelner Politikwissenschaftler im Fernsehen sagt, sollte man nicht überbewerten. Nur soviel dazu: Was ist das für eine internationale Verschwörung, die vor laufender Kamera vor einem Millionenpublikum ausgeplaudert wird? (Die Frage ist rein rhetorisch, ich werde jetzt nicht über völkische Fantasieprodukte wie »den großen Austausch« diskutieren.)

  28. Wo druckse ich denn herum? Ich schreibe doch immer recht deutlich, was ich meine? Vor allem, wo habe ich denn geschrieben, man darf das nicht kommentieren? Du tust es doch und es wird hier auch veröffentlicht? Ich habe lediglich meine Meinung dazu geäußert, daß man, wenn man die richtigen Antworten haben will, an die Quelle muß. Vielleicht hast Du ja schon, irgendwo im Internet, einen Beitrag von Abdel-Samad kommentiert. Das hätte mich interessiert.
    Ansonsten wirst Du hier nicht am Schreiben gehindert und drüben auch nicht, soweit ich mich erinnern kann.

    Ich bin etwas überrascht, dachte Du hättest Spengler gelesen? Dann müsstest Du aber eigentlich auch wissen, das sein Rassenbegriff eher keine biologische Kategorie ist? Ob aktuellere Literatur zu einem Kulturkreis, der sich seit Hunderten von Jahren nicht wirklich weiterentwickelt hat ( und sich beispielsweise, ohne Waffen von Ungläubigen, immer noch mit dem Krummschwert massakrieren müsste) wirklich das Ei des Kolumbus ist? Vor allem hatte ich schon eine Freundin, die mich genötigt hat, Literatur zum »Euro-Islam« zu lesen ( Nezar AlSayyad, Faruk ?en).
    Jeder wird gerne in seinen Ansichten bestärkt, das ist eine zutiefst menschliche Eigenart. Du bist rationalen Argumenten ja auch nicht besonders zugänglich und beharrst z.B auch weiterhin auf einer toxischen Vergangenheitsbewältigung, weil sie Deinem empathischen Weltbild entspricht.

    Was für eine Verschwörung? Das muß auch niemand groß im TV »ausplaudern«. Für jemanden der noch sehen kann und für 10 cent Gehirnmasse im Schädel hat, reicht dafür ein Blick aus dem Fenster! Wer das leugnet ist also entweder saudumm oder lügt mit Vorsatz, weil er selbst davon profitiert. Von daher gebe ich Dir zum Teil recht: Über Tatsachen, die jeder sehen kann, braucht man nicht zu diskutieren!

  29. Robert Wagner

    Du hast eben keine überzeugenden Argumente, das meine ich mit herumdrucksen. Und wenn ich das Wort dürfen in diesem Zusammenhang benutze, dann meine ich damit, dass du die Legitimität meiner Fragen bestreitet, weil ich mich ja nicht an dem 16-jährigen Autor abarbeiten solle, sondern direkt am Autor einer von ihm zitierten Quelle; wobei du auch noch andeutest, dass ich mich an den Abdel-Samad gar nicht herantrauen würde. Ich denke, der Autor dieses Artikels, Leon Amberger, ist schon dazu in der Lage, seinen Standpunkt, seine eigene Meinung auch im Rahmen einer Diskussion zu vertreten und zu verteidigen (und ggf. zu modifizieren) .

    Das gesamte Geschichts- und Kulturverständnis von Spengler ist biologistich durchdrungen und versteht Geburt, Aufstieg und Niedergang einer Kultur in Analogie zu einem lebenden Organismus. Entsprechend spricht er auch von der einzigartigen »Seele« einer Kultur, die von einem Volk und damit auch von einer Rasse getragen wird. In der Diskussion zum »Kongress der Verteidiger Europas« habe ich einen Abschnitt zitiert, in dem dieses Verständnis um Ausdruck komt.

    Und deine Argumente in unserer Holocaust-Diskussion waren vieles, nur nicht rational. Sie entspringen lediglich dem Wunsch, jegliche moralische Verantwortung hinter sich zu lassen, und basieren auf einem für eine Demokratie problematischen Begriff von Ethik. Und was soll das Hirngespinst vom »großen Austausch« anderes sein als eine Verschwörung? Schon mal über die Semantik des Verbs nachgedacht? Wer tauscht hier etwas aus? Und weshalb? Sellner schreibt in seinem Buch, die Migranten seien »Schachfiguren in einem Spiel«. Da fragt man sich schon, wer dieses Spiel eigentlich spielen soll. Aber etwas konkreteres als « multikulturalistische Ideologen« oder das »System« kriegt man ja ohnehin nie zu hören…

  30. Ob meine Argumente überzeugend sind, oder nicht, müssen wohl andere für sich selbst entscheiden. Hast Du dich denn schon mit Menschen wie Samad diskutiert? Die Frage ist noch unbeantwortet. Aber ich bin bei der nächsten Buchmesse dabei und ich werde die Augen offen halten und warten, ob ein junger Mann, scharfe und anspruchsvolle kritische Fragen stellt. Ich bin gespannt und mich würden auch die Antworten interessieren. Du kannst das auch persönlich bei denen am Stand machen, das kriege ich dann natürlich nicht mit. Aber vielleicht berichtest Du dann darüber?

    Biologie studierst Du schon einmal nicht, Das wäre damit geklärt. Natürlich hat er nicht die Existenz von Rassen geleugnet. Es ging aber um die Kategorie des Spenglerschen Rassenbegriffes und die war nun einmal nicht biologisch determiniert. Sehr deutlich nachzulesen in: Jahre der Entscheidung.

    Das ist Deine Meinung, auch hier gilt wieder, das müssen andere entscheiden. Im übrigen habe ich keinen Wunsch, diese Verantwortung hinter mir zu lassen. Ich trage ja gar keine Verantwortung dafür. Wer diesen Quatsch, von der Geschichte die sich wiederholt, wenn man nicht ständig daran erinnert glaubt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Wer sich den Schuh anziehen will, kann das aber gerne tun. Sollte das aber, als sein privates Leiden therapieren lassen! Antideutsche sind nur die Spitze von diesem toxischen Eisberg, den großen Teil, den man nicht sehen kann, besteht aus Wasserträgern wie Dir. Natürlich wird die Zeit ihn abschmelzen und natürlich werdet ihr euch dagegen wehren. So läuft der Prozess, ich habe nie etwas anderes erwartet. Mir ist auch klar, weil es zeitlich immer weiter entfernt und deshalb immer abstrakter wird, die Hysterie von dem Eisberg immer größer wird. Denn Auschwitz ist ja immerhin der Gründungsmythos der BRD. Und die BRD ist ein schwacher Staat, der unterschwellig permanent um seinen Bestand fürchtet, und daher in normativen Aktionismus flüchtet.
    Realität diskutiere ich nicht, hier geht es nicht um Meinungen, sondern um die Wirklichkeit da draußen, die jeder sehen kann. Abgesehen davon, glaube ich nicht, daß Du dich das wirklich fragst, Du willst nur etwas bestimmtes hören. Aber wenn Du unbedingt etwas konkretes hören willst: https://www.opensocietyfoundations.org/
    Surprise! Surprise! Aber das interessiert Dich in dem Zusammenhang gar nicht. Du willst sicher, daß man etwas genauer auf Soros eingeht, stimmts? Damit der Eisberg nicht weiter schmilzt.

  31. Robert Wagner

    @ xerox:

    Mit Samad habe ich nich nicht diskutiert, ich denke dafür hätte einer wie er auch keine Zeit. Aber mit Islamkritikern im Allgemeinen habe ich natürlich schon diskutiert. Du wirst dich wundern – obwohl ich das schon angedeutet habe –, aber ich bin selbst islamkritisch eingestellt und kann mir auch kaum vorstellen, wie man das nicht sein kann; denn dass es mit gewissen Auslegungen dieser Religion ein Problem gibt, ist offensichtlich. Daher begrüße ich es, wenn man kritisch über das bedenkliche, bis gar nicht vorhandene Demokratieverständnis in manchen muslimischen Kreisen diskutiert. Das heisst aber nicht, dass es nicht legitim wäre, ein in anderer Hinsicht problematisches Kulturverständnis, das die Religionsauffassung praktisch zu einer Sache der Vererbung macht, zu kritisieren.

    Bei Spengler geht es ja in erster Linie um Begriffe wie Kultur und Zivilisation. Ob und wie genau er die »Rasse« überhaupt definiert, weiß ich nicht, ich habe sein über 1000 Seiten starkes Werk nicht komplett gelesen. Es geht mir letztlich um seine Idee der Seele einer Kultur. Dass das Volk bzw. eben die »Rasse« als Träger einer Kultur bzw. Zivilisation und damit von dessen Seele in diesem biologistischen Kulturverständnis notwendig eine essenzielle Rolle spielt, geht schon aus dem Zitat, das ich an anderer Stelle angeführt habe, hinreichend hervor (s. o.).

    Was die Buchmesse in Frankfurt angeht: Ich hoffe, ich werde die Gelegenheit dazu haben, diese Fragen zu stellen, aber es sieht leider nicht danach aus. Dass ich letztes Jahr die Messe überhaupt besuchen konnte, war einem glücklichen Zufall geschuldet. Ansonsten kann ich mir einen Aufenthalt in Frankfurt zu der Zeit schlicht nicht leisten, da die Hotels ihre Preise unverschämt anziehen, wenn wieder Buchmesse ist. Und selbst wenn, funkt mir vielleicht die Antifa wieder dazwischen. In so einer aufgepeitschten, aggressiven Atmosphäre, wie ich sie letztes Jahr erlebt habe, wird es mit einer ernsthaften, kritischen Diskusion sowieso nichts.

    Und wenn du gar keine Verschwörung unterstellst, was ja schon mal für dich spricht, dann benutz doch nicht so polemische Begriffe wie den des »Großen Aufstandes«, der genau das suggeriert und auch in diesem Sinne verwendet wir

  32. Robert Wagner

    Um diese Diskussion wiederzubeleben und um aufzuzeigen, dass der hier als Kronzeuge für die Unintegrierbarkeit von Muslimen angeführte Hamed Abdel-Samad bei aller Islamkritik die Sache etwas differenzierter sieht als der Autor und viele Kommentatoren: In seinem neuen Buch »Integration. Ein Protokoll des Scheiterns« macht er nicht nur die muslimischen Einwanderer mit konservativen islamischen Auffassungen für die Integrationsprobleme verantwortlich, sondern auch weite Teile der Mehrheitsgesellschaft, da beide »die gleichen einfachen Weltbilder [haben], beide spalten die Welt in Freund und Feind auf, beide sind autoritätshörig und halten freiheitliche Werte und Demokratie für eine Schwäche.« Dieser Teil der deutschen Mehrheitsgesellschaft wird von vielen, im Grunde fast allen Kommentatoren hier (und anderswo in diesem Forum) sehr gut repräsentiert, meine ich.

    Ferner schreibt er: »Berechtigte Islamkritik ist keine Rechtfertigung, ganze Gruppen auszugrenzen.« Damit widerspricht er sehr eindeutig der hier vom Autor und einigen Kommentatoren geäußerten Meinung, jedem Muslim pauschal jegliche Integrationsbereitschaft und/oder Integrationsfähigkeit absprechen und ihn von vornherein gesellschaftlich ausschließen zu können, nur weil es Probleme mit dem politischen Islam gibt.

    Das wollte ich nur angeführt haben, um klarzustellen, dass man auch einen so überzeugten Islamkritiker wie Abdel-Samad nicht so ohne weiteres als Stütze für eine rassistische These, die Menschen nur aufgrund ihres ethnischen Hintergrundes jede Integrierbarkeit abspricht, vereinnahmen kann.

    Quelle: http://m.spiegel.de/kultur/gesellschaft/hamed-abdel-samad-und-sein-buch-integration-ein-protokoll-des-scheiterns-a-1201095.html

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