Dies ist KEIN Friedenstag für Deutschland
11-11-2009 von Christoph Rothämel“Am allertiefsten endlich erniedriget es uns vor dem Auslande, wenn wir uns darauf legen, demselben zu schmeicheln. Ein Theil von uns hat schon früher sich sattsam verächtlich, lächerlich und ekelhaft gemacht, indem sie den vaterländischen Gewalthabern bei jeder Gelegenheit groben Weihrauch darbrachten, und weder Vernunft, noch Anstand, gute Sitte und Geschmack verschonten, wo sie glaubten, eine Schmeichelrede anbringen zu können.”
Fichte, Reden an die deutsche Nation
Es handelt sich bei Merkels Teilnahme an der Siegesparade um eine Verhöhnung von ca. 1.000.000 Opfern der Hungerblockade der Briten noch nach dem Waffenstillstand, nachgerade um eine Verhöhnung allderer, die auf einen gerechten Frieden nach dem Ersten Weltkrieg hofften, der aber aufgrund der niederträchtigen Entente-Politik gegenüber Deutschland verunmöglicht wurde.
Zu den historischen Fakten, die das in der Überschrift aufzufindende Urteil stützen, hat Dr. Karl-Heinz Weissmann auf Sezession im Netz einen Beitrag verfasst.
Auch der Focus berichtet über Merkels Teilnahme an den Pariser Feierlichkeiten und weist darauf hin, dass der 11. November seit 1922 gesetzlicher Feiertag in Frankreich ist. Der frühere französische Präsident Jacques Chirac hatte bereits Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) 1998 zur Teilnahme an den Weltkriegsgedenkfeiern eingeladen. Kohl hatte angenommen, war dann aber abgewählt worden, sodass es erst jetzt zu diesem “starken Symbol im Dienste des europäischen Aufbaus“ kommen kann.
Auch faz.net meldet sich nochmals zum Thema zu Wort. Auch die FAZ trägt dazu bei die von den Staatschefs betriebene Geschichtsklitterung zu einer “großen Geste” der Aussöhnung zu verklären und schlägt gekonnt den Bogen zum Nationalsozialismus, indem der 11. November zum eigentlichen Datum der resistance umgedeutet wird. Irgendwie hat ja letztlich immer alles mit Hitler zu tun, auch wenn hier Ursache und Wirkung vertauscht werden soll.

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