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Angesichts der totalen Uneinsichtigkeit des Regimes

… sollte die Welt jetzt bitte doch nicht länger zusehen. Meint Andrea Nüsse. Krieg muß geführt werden. Krieg! Krieg! Krieg! Vorzugweise durch Andere. Andrea Nüsse weiß nämlich Bescheid über massenhafte Tötungen, Genozid und ethnische Säuberungen. Natürlich ist das keine Kriegshetze, die die Nüsse da betreibt. Sondern lediglich freie Meinungsäußerung. Und da sind wir froh darüber. Wenn dann ein ganzes Land in Trümmern liegt, Dank der Zunft der Nüsses, dann waschen die Kriegshetzer ihre Hände in Unschuld. Wie immer.

Quelle: http://karleduardskanal.wordpress.com/2012/02/27/angesichts-der-totalen-uneinsichtigkeit-des-regimes/

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4 Kommentare zu “Angesichts der totalen Uneinsichtigkeit des Regimes

  1. Hans-Christof Tuchen

    Die Spackos, die da bei Sudel-Ede kommentieren, haben wohl nicht gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen: Nach einem Tribut an die Vorgaben von der inoffiziellen Schriftleiterkonferenz in der Einleitung bringt Frau Nüsse eine m.E. treffende Beschreibung der Situation in Syrien. Das ist die Substanz des Beitrags, nicht die Meinungsfloskeln drumherum. Die Frau kann doch auch nicht Klartext schreiben und will ihren Job behalten!

  2. Karl Eduard

    Lieber Hans-Christof Tuchen, Sudelede ist empört, entsetzt und ein stückweit auch traurig, wie Journalisten, wie die zu Unrecht gescholtete Andrea Nüsse, ihre Friedensliebe unter Kanonendonner verbergen müssen, nur um Gefängnishaft oder gar Tod zu entgehen. Die würden ihr zweifellos in diesem, unserem Land drohen, riefe sie nur: »Die Waffen nieder!« Das hat Sudelede bei seinen Schmähungen nicht bedacht und er tut Abbitte bei der mutigen und aufrechten Frau, die zwischen den Zeilen ihre ganze vorhandene Zivilcourage ahnen lässt. Nun sollte aber dringend eine Schule nach Andrea Nüsse benannt werden, damit die Tapfere auch noch etwas davon hat.

  3. Hans-Christof Tuchen

    Werter Zombie,
    zu Zeiten des Schwarzen Kanals war Ihr Deutsch aber besser („gescholtete«)! Ich bin ein großer Freund von Ironie und Sarkasmus, aber zu einer guten Hermeneutik (ich habe Philosophie studiert und erlaube mir, das Erlernte anzuwenden) gehört es, Texte in ihrem Kontext zu lesen. (Der Tagesspiegel ist ein Hauptstadt-Blatt.)
    Man kann nicht einerseits ständig über DDR 2.0, DDR-Light, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Selbstgleichschaltung der Systemmedien lamentieren und gleichzeitig alles, was in letzteren verlautbart wird, für authentische Äußerungen ihrer Verfasser halten. „Freedom’s just another word for nothing left to lose«; Gratismut ist billig, und es steht mir nicht zu, Leuten, dich noch etwas zu verlieren haben, wegen ihres Lavierens Feigheit vorzuwerfen. Wenn das System durch und durch korrupt wäre, wäre ich schon Terrorist.

  4. Karl Eduard

    Werter Hans Christof, zu Zeiten des Schwarzen Kanals wurde Sudel Ede auch für die Sudeleien bezahlt und das ganze Land hing an seinen Lippen. Jetzt haben wir aber Demokratie, Meinungsfreiheit und jede Menge Zivilcourage und keine Furcht, die Genossen der Staatssicherheit könnten an der Tür schellen und auch Verbannung in die Produktion gibt es nicht, sollte ein Artikel E.H. nicht zusagen. Man kann höchstens seinen Job verlieren, lebte dann von der Alimentierung des Staates mit H IV. Na, wenn das nicht schlimmer als Fallbeil oder Gefängnis ist. Ihresgleichen muß mir nichts von Mannesmut vor Königstronen erzählen oder daß jemand gezwungen ist, solchen Hirnschiss zu schreiben, um seinen Arbeitsplatz zu behalten. Frau kann ja Grippe vorschützen oder ungewollte Schwangerschaft. Und na klar, kann Karl Eduard lamentieren so viel er will, denn dieses System wurde ihm ja als das freiheitlichere angepriesen und sind wir nicht gerade dabei, es in aller Welt zu verbreiten? So haben sich übrigens Hitlers willige Helfer immer herausgeredet, sie mußte ja, sie konnte ja nicht und ach, die schlimmen Konsequenzen … . Noch eins. Wer in der DDR die Realität abgebildet wissen wollte, hat Bücher gelesen, nicht die Zeitung und da schon gar nicht zwischen den Zeilen. Und »Die Philosophen haben die Welt immer nur verschieden interpretiert, Es kommt aber darauf an, sie zu verändern.« 🙂

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