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De mortuis nihil nisi bene

friedeburg_ buchAm Montag verstarb Ludwig von Friedeburg. Er war einer der tragenden Pfeiler des kulturmarxistischen Umbaus in der bundesrepublikanischen Bildungslandschaft. Seine Erfolge und Verdienste im Dienste der Weltrevolution lassen sich ganz gut hier nachvollziehen.

Von Friedeburg steht exemplarisch für die Bewältigung des Dritten Reiches in der BRD: Sein Vater Hans-Georg war U-Boot-Admiral und nahm sich als einziger Mitunterzeichner beider Kapitulationsurkunden 1945 das Leben. Ludwig war im Weltkrieg selbst einer der jüngsten U-Bootkommandanten, vom Rang  Marineoffizier.

Beschämt, ob seiner vormaligen Begeisterung für den totalen Krieg, hatte er später viel »gutzumachen«.

Doch wie heißt es, über die Toten nichts, wenn nicht etwas gutes:

Gut, dass er tot ist. Friede seiner Seele.


6 Kommentare zu “De mortuis nihil nisi bene

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