Anstoß

Die Tragik der lieblichen Studentinnen

Die Station „Schottentor“, bei der sich zahlreiche Linien kreuzen, liegt gleich bei der Wiener Hauptuniversität, dem Zentrum des organisierten Linksextremismus in Österreich. Hier kann jeder einen tragischen Vorgang beobachten, nämlich den Wandel von lieblichen jungen Mädchen in alte linke Schreckschrauben.

Die Erstsemester erkennt man gleich. Zunächst natürlich am Alter, aber das ist nicht das Ausschlaggebende. Die noch relativ Unverdorbenen haben diese besondere Lebensfreude, diese spezielle Unbekümmertheit der gerade nicht mehr adoleszenten Damen. Viele von ihnen kaufen sich gleich die offizielle blaue Umhängetasche der Uni, die sie dann stolz zur Schau tragen, damit jeder sehen kann, dass sie jetzt etwas Besseres sind, nämlich eine Studentin und somit dabei sind den sozialen Aufstieg zur „Elite“ zu beschreiten.

Sieg der Hässlichkeit

Bald schon wird sich das ändern. Ihr Blick wird steif und kalt. Ihr Aussehen verwahrlost und repräsentiert die Hässlichkeit, die ihr Inneres ganz eingenommen hat. Das Weibliche, das Erquickende und Sinnliche, weicht dem nur noch formal weiblichen feministischen Typus. Da gab es etwa in der Schule eine Klassenkameradin, die mir gar lieblich erschien. Sie war eine Einser-Schülerin, eine echte Streberin, mit einem braunen Zopf und einer betörenden Mädchenstimme. Ach wie glockenhell erklang diese, wenn sie sich, wie so oft, zu Wort meldete.

Jahre später traf ich sie wieder. Es war augenblicklich deutlich, dass sie in den Sumpf der Uni geraten war. Das einst so schöne Haupthaar wurde szenetypisch zu verfilzten Würsten verarbeitet. Die ganze Aura war verwahrlost und unweiblich. Aller einstige Liebreiz war perdu.

Die verdorbene Leichtigkeit der Studentinnen

Die frische Studentin ist auch ein sexueller Typus. Ihr Dasein ist zunächst geprägt von Leichtigkeit. Sie glaubt, dass ihr Leben toll sei, dass sie es schaffen und eines Tages den vermeintlich zu Höheren Berufenen angehören wird. Viele Jahre, während andere schon arbeiten gehen, manche auch schon eine Familie gegründet haben, wird ihr Lebenswandel unstet sein.

Sie wird Geld vom Staat oder ihren Eltern erhalten und auch mehr oder minder kleine Jobs machen müssen – die üblichen Studentenstellen eben. Das Leben wird nicht luxuriös sein, aber unbekümmert und geprägt von Spaß und dem linken Dunstkreis der Staatspropaganda, die zur Religion wird und damit für sie die Abwesenheit aller Werte zum wahren Wert.

Eine linke Studentin aufreißen

Wer auf einen schnellen Aufriss aus ist, der geht also gerne in Studentenlokale und zu Studentenpartys, denn man weiß, dass die Studentin eine niedere Moral hat, dass sie den Rauschmitteln nicht abgeneigt ist und die Leere ihres oberflächlichen Daseins gerne auffüllt mit Lustbarkeiten und Triebbefriedigungen.

So jedenfalls erhofft sich das der angehende Aufreißer. Anschluss findet man leicht, insofern man die passende Gemütseinstellung mitbringt. Wer rechts ist und hier sein Glück versucht, der gehört zu einem von zwei Typen. Der erste hat akzeptiert, was üblich ist und sich damit arrangiert. Er will Sex und den bekommt er, wenn er seine Einstellung nicht zur Schau trägt, wenn er den BoBo mimt, der er vielleicht auch wirklich ist.

Die Aristokratie des Geistes und der Ungeist der Uni

Der Zweite, der sich nicht verstellen kann oder will, wird hier weniger leicht glücklich. Das Umfeld wird als feindlich, ja, als widerlich wahrgenommen. Es kommt hier einfach so gar keine Entspannung auf. Wer zu den bekannteren Andersdenkenden gehört, muss sowieso immer auf der Hut sein, da sich in diesem Milieu jederzeit ein keifender Pogrommob zusammenrotten kann.

Die Gespräche jedenfalls sind sowieso inhaltslos und langweilig. Die Frauen auch. Der Schwäche des Augenblicks und dem Alkohol geschuldet möchte man ihnen womöglich gleich an die Wäsche. Doch das quälende Prozedere, das dazu üblicherweise als Auftakt nötig ist, ist nicht zu ertragen. Sie soll sich doch gefälligst gleich hingeben, ihren Körper zur Verfügung stellen, für die flotte alkoholgeschwängerte Bedürfnisbefriedigung, denn mehr hat sie ohnehin nicht zu bieten.

Du linke Studentin bist ganz Kreatur und kein bisschen Geist. Kein wahrhaft aristokratisches Gefühl durchströmt dich und deshalb bist du keine Frau, die man verehrt, deren Gegenwart allein man schon genießt. Die Reize der Jugend, das glücklich lächelnde Fluidum des Weibes umfangen dich, doch du bist nicht auf seelischer Ebene wahrnehmbar für den Aristokraten des Geistes. Eine solche Begegnung wird also zu einem inneren Kampf des Fleisches gegen den aristokratischen Geist, gegen das Gefühl der eigenen Würde. Es ist unendlich erniedrigend einer niederen Frau gefallen zu müssen, die doch nur Fleisch ist und lockender Jugendreiz.

Angewidert bricht man das Unterfangen ab, zieht es vor, alleine nach Hause zu gehen. Letztlich bleibt man selbst sowieso unzugänglich, kann also bestenfalls etwas vorspielen, womit man mit sich selbst nicht mehr im Reinen ist und an Esprit verliert. Die Ungeduld macht es einem kaputt, denn man weiß, dass es sowieso, wenn überhaupt, nicht länger als diese Nacht dauern wird, zumindest aller Wahrscheinlichkeit nach. Aber man sucht doch das Wahre und Schöne.

Doch ewig lockt das Weib – im ersten Semester

Wieder einmal sitze ich in der Straßenbahn Richtung Schottentor. Da sitzt sie, das unschuldige Erstsemester-Mädchen. Schön klein und zierlich, wie mir das gefällt. Sie ist anmutig und weiß es. Gekleidet in Schwarz mit schwarzem Lippenstift, also im Gothic-Look, wenn auch dezent und nicht plakativ. Durchaus anziehend. Ich halte öfters inne vom Lesen einer rechten Zeitschrift und blicke zu ihr. Die Damen bekommen dies stets mit – immer. Sie lässt sich nichts anmerken, was ein gutes Zeichen ist. Ja, da könnte etwas möglich sein. Der notwendige Anfangsreiz ist definitiv vorhanden. Doch ich weiß, wo sie aussteigen wird, sie will zur Uni. Es ist ganz klar.

Und sie steht auch wirklich auf und kurz vor dem Aussteigen dreht sie sich um und wirft mir diesen heißen Blick zu, der Blick, der mir sagt, dass sie genau weiß, dass ich sie wohlwollend betrachtet habe. Sie gönnt mir diesen lasziven, lockenden Blick, doch nur im letzten Moment. Dies ist eine Gemeinheit der Damen, die nach Aufmerksamkeit lechzen. Sie hätte sich auch schon ein paar Sekunden vorher zu diesem Blick herablassen können, doch er kommt genau jetzt in dem Moment, wo man sich zum Hampelmann macht, wenn man ihr eilig nacheilt, obwohl man doch selbst gar nicht aussteigen möchte.

Aller Wahrscheinlichkeit wäre diese Aktion also bloß eine Selbstbestätigung für sie, die für mich keinen Ertrag brächte. Ich lasse sie dahingehen, denn sie möchte mit mir doch nicht das Römische Reich neu errichten – sage ich mir eben selbst. Natürlich frage ich mich kurz danach, ob ich’s nicht doch einfach hätte versuchen sollen. Aber es wäre entwürdigend gewesen. Ich konnte mich nicht überwinden.

Wie lange wird es dauern, bis alle ihre Reize dahin sind, bis sie ganz zerstört und geschändet wurde vom Ekel der linken Hochschule? Wenn sie das Spielchen sein gelassen hätte, vielleicht wäre sie dann gerade noch einmal gerettet worden.

(Bild: Pexels, gemeinfrei)

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Jahrgang 1986, aus Wien, Studium der Philosophie, begreift sich als Vertreter der deutschen Alt-Right (Alternative Rechte) und ist seit 2014 als Journalist bei diversen Medien tätig und veröffentlichte mehrere Bücher. Maßgeblich war er beteiligt an PEGIDA in Österreich. Zudem ist er Gründer und Obmann von "OKZIDENT - Verein zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit". - www.georgimmanuelnagel.at

14 Kommentare zu “Die Tragik der lieblichen Studentinnen

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