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Ethnozentriertheit? Oha!

Dass es in den USA bei allen Mängeln immer noch eine für deutsche Verhältnisse ungeheure Redefreiheit gibt, beweist folgender Link.

Europäischstämmige Bevölkerungen, die es zulassen, daß sie verdrängt werden, spielen ein sehr gefährliches Spiel – gefährlich, weil ihnen die lange Geschichte ethnischer Auseinandersetzungen keine Garantien für die Zukunft bietet. Während der gesamten Geschichte neigten ethnische Gruppen, die in der Mehrzahl waren, dazu, Minderheiten zu unterdrücken. Ein Blick auf die jüdische Geschichte reicht, um die Gefahr zu erkennen, der sich eine ethnische Gruppe gegenübersieht, die über keinen Staat und keinen politischen Apparat zum Schutz ihrer Interessen verfügt.

Der Autor ist auch mit einem Buch namens »Culture of Critique« bekannt geworden. Seine Thesen erinnern erschreckend (und zugleich hoffnungsfroh stimmend) an den immer noch aktuellen Erkenntnishorizont in Deutschland vor nunmehr ca. 90 Jahren. In jedem Fall ist der Verlauf dieser Debatte auch für Europa entscheidend.

Kennt jemand den aktuellen US-amerikanischen Diskussionsstand dazu?

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2 Kommentare zu “Ethnozentriertheit? Oha!

  1. weiteres Zitat aus dem Text:

    Ein vorzügliches Beispiel für einen seiner Abstammung bewußten reichen Juden ist Haim Saban, der kürzlich in der New York Times portraitiert wurde. Saban kontrolliert die größte Mediengesellschaft in Deutschland. Saban hat in Großbritannien eine Kontroverse ausgelöst, als er öffentlich sein Interesse am Kauf von ITV bekundete, des größten privaten Fernsehnetzes, wobei er seine Mitbewerber einschließlich BBC News einer pro-arabischen Berichterstattung beschuldigte. Er sieht die Erlangung einer dominanten Stellung bei den deutschen Medien als langfristig zum Nutzen Israels. Offenbar bedeutet der Besitz von Medien seiner Ansicht nach nicht einfach einen Weg um Geld zu verdienen, sondern eine Einflußnahme auf die Inhalte, durch Förderung jüdischer Anliegen. Die Times beschrieb ihn als „den vielleicht am stärksten politisch vernetzten Mogul in Hollywood“ – und das besagt viel. Folgendermaßen wird er beschrieben: „er setzt seinen Einfluß und sein Geld in Washington und zunehmend auch in der Welt ein und versucht, alle israelischen Angelegenheiten zu beeinflussen. ‘Ich bin ein Kerl mit einen Thema und mein Thema ist Israel.’“ Zu diesem Zweck wurde er einer der größten privaten Spendengeber in den USA für die Demokratische Partei und ihre Kandidaten. Im letzten Jahrzehnt spendete er Millionen – 2002 betrug eine einzelne Spende an das Nationalkomitee der Demokraten 7 Millionen US $. Er hat mit John Kerry vertraulichen Umgang und er macht Ferien mit Bill Clinton. Es ist sicherlich auffallend, daß Bill Clinton im Ruf steht, eine sehr positive Haltung zu massiver Einwanderung und dem drohenden Minderheitenstatus seiner eigenen Volksgruppe zu haben, während er eine enge Verbindung zu einem reichen Juden pflegt, der als ethnischer Aktivisten davon besessen ist, jüdische Interessen zu fördern. Das Gleiche könnte man praktisch über die gesamte politische Klasse in Amerika sagen. Das ist meiner Meinung nach ein Gleichnis unserer Zeit.

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