Gesichtet

Grippe und Corona

Alljährlich hat ihr Stelldichein: die saisonale Grippe! Ihren typischen Verlauf schilderte vor einem Jahr der reisemedizinische Infoservice Fit For Travel:

„In Deutschland sterben jährlich laut Influenzabericht des Robert-Koch-Instituts zwischen 5.000-8.000 Menschen an einer Influenza. Die meisten Influenza-Krankheitsfälle treten zwischen Dezember und April auf. Ob eine Grippewelle einen normalen oder schweren Verlauf nimmt, kann nur schwer vorhergesagt werden. Fest steht: Grippewellen verlaufen jedes Jahr unterschiedlich. Von der Influenza betroffen ist in den saisonalen Grippemonaten jedoch nicht nur Deutschland sondern die gesamte nördliche Halbkugel mit vielen beliebten Reisezielen. Zur Nordhalbkugel, die sich nördlich des Äquators befindet, gehören Europa, Asien, Nordamerika sowie der größere Teil Afrikas, der nördliche Teil Südamerikas und Grönland.“

Wenn man es so will, haben wir jedes Jahr eine Grippe-Pandemie. Doch wen hat es jemals groß gekümmert? Und warum drehen jetzt alle am Rad?

Nur wenige Obduktionen zu den Todesursachen

Der Lagebericht des Robert-Koch-Instituts zu Covid-19 vom 16. April listet 3.569 Todesfälle mit dem Nachweis einer Coronainfektion auf, ohne dass besonders viele Untersuchungen zur Todesursache der im Durchschnitt 82-jährigen Opfer durchgeführt worden wäre. Dazu gut 400 Todesfälle mit Grippebezug. Wobei sich die Symptome dieser beiden Infektionen insgesamt zu sehr ähneln – die einen sterben mit Atemnot, während die anderen mit Durchfall sterben –, um ein Auseinanderdividieren als sachlich erscheinen zu lassen. Die übliche Unterscheidung zwischen einer Erkältung/einem Schnupfen und einer Grippe sollte ausreichen.

Die Grippe ist ein Winterphänomen, der Mix aus unterschiedlichen Erregern (7-15% Coronaviren sind eigentlich immer dabei) ist noch immer mit den wärmeren Temperaturen im April verschwunden, ob nun mit oder ohne Ausgangssperre. Bei geöffneten Schulen und Geschäften sinken schließlich auch in Schweden die Neuinfektionen. Von den Zahlen her ist der Grippeverlauf 2019/2020 mild, aber über viele Wochen herrschte ein unglaubliches Getöse in den Medien, als ob die Russen wieder vor Berlin stehen würden. Dazu jede Menge Untergangsprophezeiungen auf dem Niveau einer Greta Thunberg. Für den omnipräsenten Virologen Christian Drosten zum Beispiel ist der Coronavirus „eine Naturkatastrophe in Zeitlupe“.

Regeln, die „wir“ uns selbst gegeben haben?

Wie auch bei Greta Thunberg folgt die deutsche Politik den Untergangspropheten, boykottiert mit umfangreichen „Kauft-nicht-bei…-Maßnahmen“ (nach Merkel: „Die Regeln, die wir uns selbst gegeben haben.“) die eigene Wirtschaft und produziert jede Menge Arbeitslose und gescheiterte Existenzen, um den Betroffenen anschließend „Bleibt gesund!“ zuzurufen.

Außerdem geht aus den Corona-Statistiken nicht hervor, dass Bezieher von Arbeitslosengeld I und II deutlich häufiger zum Arzt gehen als Menschen, die mit sich und ihrem Arbeitsleben zufrieden sind? „Wer zählt die Menschen, die wegen verschobener Operationen gestorben sind, obgleich die vorhergesagte Coronawelle nie kam? Wer zählt die Selbstmorde, die erfahrungsgemäß schon bei leichten Rezessionen zunehmen?“, fragte deshalb die Welt.

Trotzdem waren laut ARD-DeutschlandTrend noch nie so viele Deutsche mit der Arbeit ihrer Bundesregierung dermaßen zufrieden wie bei der jüngsten repräsentativen Befragung Anfang April, obwohl Merkel sie auf unbestimmte Zeit in Massenquarantäne steckte und die Folgen der staatlich verordneten und durchgesetzten Einschränkung des öffentlichen Lebens desaströs sind.

Wie erklärt sich die hohe Zustimmung für das Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung? Einen Hinweis darauf gibt eine Risikoanalyse der Bundesregierung aus dem Jahr 2012, die einen hypothetischen Verlauf einer Pandemie in Deutschland durchspielt. Unter „Kommunikation“ formuliert die damals fachlich federführende Behörde, das staatliche Robert-Koch-Institut (RKI):

„Es ist anzunehmen, dass die Krisenkommunikation nicht durchgängig angemessen gut gelingt. So können beispielsweise widersprüchliche Aussagen von verschiedenen Behörden/Autoritäten die Vertrauensbildung und Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen erschweren. Nur wenn die Bevölkerung von der Sinnhaftigkeit von Maßnahmen (z. B. Quarantäne) überzeugt ist, werden sich diese umsetzen lassen.“

Die der Bundesregierung widersprechenden Aussagen von Behörden und Autoritäten wurden unter den heutigen Bedingungen offensichtlich unterdrückt. Stattdessen am 20. März 2020 nur Panikmache des RKI-Präsidenten Lothar Wieler bei seiner Lageeinschätzung vor Journalisten in Berlin: „Wir alle sind in einer Krise, die ein Ausmaß hat, das ich mir selber nie hätte vorstellen können.“ Bösartig sind die Medien, welche die Angstmache des Präsidenten 1:1 an jede Wand malen. Waren es anfangs nicht alle?

Angstpropaganda als Herrschaftsinstrument

Die Angstpropaganda als Herrschaftsinstrument ließ die Menschen sich teilweise so durch den öffentlichen Raum bewegen, als ob man ihnen einen Alien-Chip eingepflanzt hätte. Aber schwächen Panik, Stress und staatlich verordnete Einsamkeit insbesondere in den Alten- und Pflegeheimen nicht das Immunsystem und bereiten so Viren ein ideales Milieu?

Die Theateraufführung um den Grippevirus Covid-19 erreichte mit den geschlossenen Kirchen zu Ostern ihren dramatischen Höhepunkt. Es bleibt zu hoffen, dass bald der letzte Akt eingeläutet wird. Der Kaiser ist nämlich nackt, auch wenn der Weltenherrscher Bill Gates, der über die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die diktatorische Kontrolle über die globale Gesundheitspolitik anstrebt, sieben Milliarden Menschen gegen Corona impfen lassen möchte. Dabei lösen Coronaviren schon seit den 1960er Jahren nachweislich Krankheiten aus. Und ein Impfstoff  – und nicht etwa weniger Luftverschmutzung für alle! – bringt jetzt die große Erlösung?

Robert Kennedy Junior rechnete jedenfalls am 7. April 2020 auf Instagram mit Bill Gates Impfwahn ab:

Mit dem Versprechen, Polio mit 1,2 Milliarden Dollar auszurotten, übernahm Gates die Kontrolle über den Nationalen Beirat Indiens (NAB) und ordnete 50 Polio-Impfstoffe (statt 5) für jedes Kind vor seinem fünften Lebensjahr an. Indische Ärzte machen die Gates-Kampagne für eine verheerende Impfstamm-Polioepidemie verantwortlich, durch die zwischen 2000 und 2017 496.000 Kinder gelähmt wurden. Im Jahr 2017 lehnte die indische Regierung Gates‘ Impfkampagne ab und vertrieb Gates und seine Kumpanen aus den NAB. Die Lähmungsraten von Polio gingen rapide zurück. 2017 gab die Weltgesundheitsorganisation widerwillig zu, dass es sich bei der weltweiten Polio-Explosion überwiegend um einen Impfstamm handelt, d.h. dass sie vom Impfstoffprogramm von Gates ausgeht.“

Globale Gesundheitsbefürworter auf der ganzen Welt haben schon immer gewusst, welche Faktoren Infektionskrankheiten eindämmen: sauberes Wasser, Hygiene, Ernährung und wirtschaftliche Entwicklung. Steht unsere Wirtschaft nicht gerade still?

Geht es der „Elite“ am Ende darum, einen mit dem Wirtschaftsstillstand geplanten Zusammenbruch des Geld- und Finanzsystems auf einen Virus schieben zu können?

Noch einmal: Laut WHO sterben weltweit jedes Jahr zwischen 290.000 bis 650.000 Menschen an einer Grippe, ohne dass bisher ein einziger Betrieb geschlossen worden wäre. Food for thought.

(Bild: Pixabay)


2 Kommentare zu “Grippe und Corona

  1. Manuel Ionas

    Die Spanische Grippe von 1918 war doch auch »nur« eine Grippe. Grippe klingt ja auch harmloser…
    Sicher, Panik ist eine Sache – Verdrängung die andere.
    Übrigens: Warum sollte sich so etwas wie 1918 nicht wiederholen? Warum sollte ein Virus nicht cleverer sein als unsere erlauchten Prof. Dr. etc. (egal ob Wodarg (SPD), Drosten oder Kekulé)?
    Aufgabe der Neuen Rechten muss sein, das Versagen der Regierung offen zu legen: Warum noch lange Zeit offene Grenzen? Was ist COVID-19 bei Asylbewerbern? etc.

  2. Einherjer

    Vergleichen wir die Strafaktion des Einsperrens meinungsloser Erwachsener mit dem Einsperren von unmündigen Kindern. („Freien Presse“, 20.4.2020 Seite A1, Rubrik „Kind & Kegel“) Zitat eines Psychogramms von Danielle Graf:

    „Einsperren regt nicht zum Nachdenken an. Ein Kind zur Strafe einfach in sein Zimmer zu schicken, löst keine Probleme. Es demonstriere nur, dass Eltern mächtiger sind, sagt Erziehungsexpertin Danielle Graf. Solch eine Strafe führe eher dazu, dass sich Kinder ungeliebt und zurückgewiesen fühlen, als dass sie hinter der Tür darüber nachdenken, was sie falsch gemacht haben. Einen erwachsenen würde man doch auch nicht des Zimmers verweisen. „Dabei ist es möglich, Kinder ganz ohne Strafen zu erziehen“. Dafür müsse man aber wertschätzend mit ihnen umgehen und sie von Anfang an der Suche nach Kompromissen und Lösungen beteiligen. So umgehe man entwürdigende Maßnahmen. / dpa“

    >>>Neben augenscheinlichen Parallelen kollektiv globaler Bestrafung aller Lämmer >wirWir< – als deren „Kinder“.
    So wird aller Planetenpöbel über den Strohmann CORONA ebenfalls kollektiv abgestraft indem er gefälligst Maskiert Hausarrest bekommt.
    Nun benutzt als willkürliche Manövriermasse bedient das Domestizierte Haustier dabei gleichzeitig einen banalen Allmachtsgedanken seiner Wächter, – wie zur längst überwunden geglaubten Epoche astral-mystischer Pharaonen.

    Ganz nach diesem Sinne fällt nun auch bald der letzte Vernunftwall gegen Zwangsimpfung. Die mit Angst verseuchte unbewußte Herde will diese genauso wie Zwangsverortung vom Trottoir bis zur Toilette.

    Ganz Kurz im Sinne des Österreichischen Kanzler ausformuliert.:

    Unbewußte Psychopathen entscheiden über bewußtlose Patienten.

    Und wenn man schon nicht dem Solar befeuert Koronalen Grippegefängnis Erde entfliehen kann, so lässt sich mit erzeugter Angst wenigstens Geld im irdischen Irrenhaus verdienen.

    Hierbei entlarvt sich bei tiefer gehender Kenntnis disfunktionaler Massenpsyche ein eklatantes Abbild allgemein unbequem empfundenen Daseins auf Darwins grippaler Feinstaubkugel:

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