Anstoß

Bhakdi und die ethnische Wahl

Warum auch die Zuwanderung von klugen und anständigen Fremden problematisch ist, am Beispiel von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi.

Im Zuge der Corona-Zwangsmaßnahmen-Krise wurde der emeritierte Professor für Mikrobiologie und Virologie, Sucharit Bhakdi, über Nacht zu einem Prominenten. Schon zuvor war er in der Welt der Wissenschaften kein Unbekannter, sondern einer der am meisten zitierten Forscher Deutschlands.

Ein YouTube-Video der international anerkannten Koryphäe verbreitete sich in Windeseile. Darin kritisierte Bhakdi die Zwangsmaßnahmen als absolut übertrieben und legte dar, warum die offiziellen Zahlen über die Pandemie falsch und die behauptete Gefährlichkeit der Krankheit irreführend seien.

Da er es wagte, der Politik der Merkel-Administration zu widersprechen, wurde Bhakdi routiniert von den staatsnahen Medien dämonisiert. Hier merkt man deutlich, dass die große Auseinandersetzung nicht mehr nur um hochideologische Fragen geführt wird, sondern es schlichtweg um den brutalen Machterhalt eines Gesellschaftssystems geht, das nach Jahrzehnten der Verkrustung einfach keinerlei Widerspruch mehr duldet.

Die ethnische Wahl zerstört die Demokratie

Es soll in diesem Artikel aber nicht um eine medizinische Beurteilung gehen, sondern vielmehr um die ethnische Wahl. Darunter versteht man das Phänomen, dass in multikulturellen Gesellschaften Einwanderer fast geschlossen linksliberale Parteien wählen und dies auch dann, wenn ihre eigene Weltanschauung der Parteiideologie widerspricht, weil die Rücksichtnahme auf die Vorteile für die eigene Gruppe andere Überlegungen dominiert. Beispielsweise wählt die Mehrheit der Türken in Deutschland überwiegend die ultranationalistische AKP von Diktator Erdogan, während sie bei uns zu rot-grün tendieren.

Die Grundvoraussetzung dafür, dass ein demokratisches System funktionieren kann, ist eine möglichst homogene Gesellschaft, die über eine gemeinsame, starke Identität verfügt. In multikulturellen Staaten werden Wahlen über kurz oder lang nur noch zu einer reinen Durchzählaktion der ethnischen Blöcke. Dies ändert sich auch dann nur geringfügig, wenn die anderen alle bestens „integriert“ sind.

In den USA wählen etwa Schwarze und Latinos überwiegend die linke Demokratische Partei. Die „Demokraten“ werden gewählt, weil sie ihrer Klientel versprechen, immer noch mehr Bevorzugungen und Geldleistungen durchzusetzen. Viele „Afroamerikaner“ leben seit zweihundert Jahren in den USA, niemand kann behaupten, dass es ihnen an „Integration“ mangele. Die unterschiedliche ethnische Identität hat sich deshalb natürlich genau so wenig geändert, wie die Ethnie selbst, die prädeterminiert ist.

Bhakdi sieht einen „totalitären Staat“

Voller Begeisterung sah ich mir nun ein Gespräch von Bhakdi mit dem Journalisten KenFM an. Neben den medizinischen Fragen gibt der Gelehrte darin auch gesellschaftspolitische Ansichten zum Besten. Er zeigt sich bestürzt über die antidemokratische Debattenkultur in Deutschland und sieht einen „totalitären Staat“ am Werk, der abweichende Meinungen unterdrückt.

Dass sich die Deutschen kritiklos an das „Social Distancing“ halten, das Bhakdi als sinnlos erachtet, führt bei ihm zu großer Verwunderung. Er findet die Situation in Deutschland erschreckend und merkt an, dass er so etwas von seiner Heimat Thailand, wo, seiner Meinung nach, ein undemokratisches Regime herrscht, erwartet hätte, aber nicht von der Bundesrepublik. In Deutschland wären der Staat und die Medien allmächtig geworden, kritisiert der Wissenschaftler. Er drückt sich hierbei immer sehr diplomatisch aus.

Man merkt, dass es Bhakdi wirklich um das Allgemeinwohl geht und, dass er vor allem aus Pflichtgefühl gehandelt hat. Bhakdi ist ein absolut sympathischer, bodenständiger und bescheidener Mensch. Wenn man ihm zuhört, muss man ihn einfach mögen. Der Schluss des Gesprächs hat mir jedoch dieses Video verdorben. Nach der einzigen Partei, in der seine kritischen Ansichten zur bundesrepublikanischen Politik überwiegend geteilt werden, gefragt, gibt er eine eindeutige Antwort: „Ich finde nicht gut, was die AfD macht.“

Bhakdi behauptet nicht, Deutscher zu sein

Immer wieder betont Bhakdi, dass er Thailänder ist. Er macht klar, dass er sich Zeit seines Lebens seiner Heimat, seinem Volk sehr verbunden gefühlt hat, weshalb er erst vor zwei Jahren die Staatsbürgerschaft der Bundesrepublik annahm. Als KenFM fragt, warum sich die Deutschen das alles gefallen lassen, antwortet Bhakdi: „Das müssen Sie sagen. Sie sind doch Deutscher.“

Der BRD-Staatsbürger Bhakdi bezeichnet sich selbst klar als Thailänder. Jetzt haben wir die absurde Situation, dass dieser Staat, bzw. das Bundesverfassungsgericht es als „gegen die Menschenwürde“ und damit als „verfassungsfeindlich“ ansehen, wenn man als „Biodeutscher“ meint, dass nicht jeder Staatsbürger auch ein echter Deutscher im ethnischen Sinne sei.

„Integration“ ist eine Lüge

Bhakdi ist ein Paradebeispiel für „gelungene Integration“. Niemand wird daran zweifeln, dass er ein ehrenwertes, kultiviertes Mitglied der Gesellschaft ist, das hier viel geleistet hat. Für seinen mutigen Einsatz gebühren ihm Dank und Anerkennung. Die meiste Zeit seines Lebens, ca. sechzig Jahre, verbrachte er in Deutschland. Seine Karriere wäre im rückständigen und armen Thailand so vermutlich nicht möglich gewesen. Trotzdem konnte er sich erst vor zwei Jahren dazu durchringen, sich hier einbürgern zu lassen.

Dies zeigt deutlich, dass sich ein ethnisches und nationales Bewusstsein durch Dinge wie „Integration“, also gutes Benehmen, Arbeit und Bildung eben nicht ändert. Wenn es darauf ankommt, siegt bei vielen „gut integrierten“ Einwanderern eben doch wieder die ethnische Wahl. Ich habe selbst europäische Arbeitsmigranten aus Nachbarländern erlebt, die zwar politisch unkorrekte Ansichten vertreten, dann aber doch eine einwandererfreundliche, linke Partei wählen, weil eben auch sie, trotz der enormen kulturellen Nähe, primär hergekommen sind, um davon finanziell zu profitieren.

Stoppt den großen Austausch!

Viele liberale Konservative haben die Hoffnung, dass die Masseneinwanderung einmal so gesteuert wird, dass nur vorbildliche Migranten wie Bhakdi zu uns kommen. Einerseits wird dies nicht gelingen, andererseits ist es eben auch nicht so, dass das Bewusstsein alleine über das Sein bestimmt. Wir sind ein spezifisches Volk, das man nicht austauschen kann. Klar ist die Homogenität eines Volkes immer nur eine relative. Da kommt einmal jemand hinzu, da geht einmal jemand weg. Im Großen und Ganzen bezeichnet der Begriff „deutsches Volk“ aber eben eine konkrete Seinswirklichkeit, an der man nicht beliebig herumbasteln kann, ohne sie zu zerstören.

Fast noch unerträglicher als die Linken, die uns aus Gründen des nationalen Selbsthasses austauschen wollen, sind mir die Liberalen, die „civic nationalists“, die gegen die Ersetzungsmigration nichts einzuwenden haben, wenn die Fremden nur irgendwelchen oberflächlichen Kriterien genügen. All diese elenden Debatten müssen aufhören. Die Botschaft muss klar und deutlich sein: Wir wollen keinerlei Einwanderung, egal wie die Umstände sind und wie sich die Migranten benehmen oder welche Religion sie haben.

KenFM-Interview: https://www.youtube.com/watch?v=dwJSNPz_8uk

(Bild: Sucharit Bhakdi, rmt hh, flickr, CC BY-NC-ND 2.0)


Jahrgang 1986, aus Wien, Studium der Philosophie, begreift sich als Vertreter der deutschen Alt-Right (Alternative Rechte) und ist seit 2014 als Journalist bei diversen Medien tätig und veröffentlichte mehrere Bücher. Maßgeblich war er beteiligt an PEGIDA in Österreich. Zudem ist er Gründer und Obmann von "OKZIDENT - Verein zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit". - www.georgimmanuelnagel.at

2 Kommentare zu “Bhakdi und die ethnische Wahl

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