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Georg Wilhelm Friedrich Hegel ist sich sicher

Frauen können wohl gebildet sein, aber für die höheren Wissenschaften, die Philosophie und für gewisse Produktionen der Kunst, die ein Allgemeines fordern, sind sie nicht gemacht. Frauen können Einfälle, Geschmack, Zierlichkeit haben, aber das Ideale haben sie nicht. Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist die des Tieres und der Pflanze: das Tier entspricht mehr dem Charakter des Mannes, die Pflanze mehr dem der Frau, denn sie ist mehr ruhiges Entfalten, das die unbestimmtere Einigkeit der Empfindung zu seinem Prinzip erhält. Stehen Frauen an der Spitze der Regierung, so ist der Staat in Gefahr, denn sie handeln nicht nach den Anforderungen der Allgemeinheit, sondern nach zufälliger Neigung und Meinung. Die Bildung der Frauen geschieht, man weiß nicht wie, gleichsam durch die Atmosphäre der Vorstellung, mehr durch das Leben als durch das Erwerben von Kenntnissen, während der Mann seine Stellung nur durch die Errungenschaft des Gedankens und durch viele technische Bemühungen erlangt.

(Grundlinien der Philosophie des Rechts, Zusatz zu § 166)

Wohin Homosexuelle, feminisierte Männer und Hermaphroditen, nach ihren Auswirkungen beurteilt,  hinzuzurechnen sind, darf sich jeder selbst ausmalen.

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8 Kommentare zu “Georg Wilhelm Friedrich Hegel ist sich sicher

  1. bullshit

    ich bin dieser beitrag

  2. Schanzwurst

    Dieser Rothämel ist echt bloß noch peinlich…

  3. Christoph Rothämel

    Ich weiß, dass ihr alle ein sehr, sehr einsames, freudloses, ja verbittertes Leben führt, aber ich hatte gehofft, dass der Grips ausreicht, um den satirischen Zug, der hier mitschwingt, zu bemerken, ohne den Begriff Satire in das Schlagwortverzeichnis mit aufzunehmen.

    Mal aufs Bild geklickt?

  4. Schanzwurst

    Naja, hat grad mal nicht so gut geklappt.

  5. L'ancien régime

    Was Hegel hier sagt, ist allerdings m. E. zutreffend. Der Mann ist derjenige, der über das Haus hinaus organisiert, sich verbindet, handelt. Die Frau ist die Empfangende, sie ist aber mitsamt dem Haus,für dessen Gesamtführung und Bestandssicherung nach außen der Mann zuständig ist, ihm auch ein Hort.

  6. Ich gebe dir da Recht. Mir ist das auch eingängig, insbesondere in seiner historischen Realität. Aber erstens trifft das nicht auf alle zu (heute schon gar nicht). Zweitens sollte man mit Hegelzitaten vorsichtig umgehen, weil es zum Verständnis des Zitats ganz praktisch wäre zu wissen, was die kursiven Worte (Allgemeines, Staat, Meinung, Neigung, usw.) in Hegels Zusammenhang bedeuten. Man kann derlei Teilaussagen sehr schnell vulgarisieren ohne etwas zu erklären.

    Und man darf sich nichts vormachen: Heute sind die geschlechtlichen Positionsbestimmungen so sehr aus dem Ruder, dass sich Hegels Aussagen zudem eher wie eine Sollens- denn eine Seinsbestimmung anhören. Dieser Unterschied ist nicht trivial. Sich einmal ein traditionales Rollenmuster vor Augen zu führen, kann aber helfen, die bunte Rinde vom ewig gültigen Kern des Geschlechterverhältnisses zu trennen, um sich zu überlegen wie Mann und Frau miteinander unabhängig vom historischen Spezifikum umzugehen haben, wenn die gegenwärtige, weit verbreitete Unfruchtbarkeit überwunden werden soll. (Die Zahl der Nichteheschließungen, Fremdgeherei und Ehescheidungen ist dafür meines Erachtens genauso aussagekräftig wie verbreitete Kinderlosigkeit.)

  7. L'ancien régime

    Ich denke, Gen 1-2, das 4., 6. und 9. Gebot, die Ausführungen Christi zur Ehe (und Ehescheidung) sowie folgend die Betrachtungen des Hl. Paulus (1. Kor, Eph, Kol), d. h. zur Ehe, Familie, zum gegenseitigen Umgang usf., aber auch zur Stellung der Frau in der Kirche sind da ganz hilfreich.
    Die Zweigeschlechtlichkeit ist deutlich, die in gewissem Sinne vorhandene Unterordnung der Frau unter den Mann ist in Gen 2 deutlich und geschichtlich im o. g. Sinne nun einmal wirkmächtig, auch im griechischen Zusammenhang, ist aber christologisch einzuorden: nach den Worten des Hl. Paulus ist der Mann Christus untertan und die Frau dem Mann, es geht hie auch um Repräsentation. In dem Zusammenhang sei auch erwähnt, daß Christus als Repräsentanten der Kirche in Anlehnung freilich an das Volk Israel 12 MÄNNER erwählte. Und auch insofern ist der Hl. Paulus entsprechend zu verstehen, wenn er sagt, die Frau solle nicht lehren.
    Denken wir aber andererseits an die Hl. Gottesgebärerin – sie ist das höchste Geschöpf überhaupt, eine Frau. Um Mensch zu sein, muß man von einer Frau ausgetragen und geboren sein, also auch der menschgewordene Logos.
    Andererseits wiederum, in der Tat, Maria hat nicht das Priesterum in Christo, wie es die Jünger und Apostel und Nachfolgende haben. Und Maria ist eben die vom Heiligen Geist empfangende und die Frucht der Kraft Gottes Austragende. Sie ist aber auch Mutter der Kirche, weil gleichsam Adoptivmutter des Apostels und Evangelisten Johannes; dazu das Bild der Frau mit dem Kranz mit den zwölf Sternen, das sind ja wohl dann die 12 Stämme Israels bzw. die 12 Apostel als Fundament der Kirche, und somit ihr Sinnbild, gleichsam erwählte Braut Christi. Sie ist aber auch Vorbild für die Mutter überhaupt. P. Gaudron sprach mal so in etwa von Maria als der geschaffenen Weisheit. Es gibt sicher eine spezifisch weibliche, mütterliche Weisheit.

  8. L'ancien régime

    Vater und Mutter müssen eben in Ergänzung ihre jeweilige Rolle wahrnehmen, beide sind im Ganzen notwendig. Dann klappt es auch. Ein Bischof aus London sagte jüngst: »Die Eltern müssen sich über eines klar werden: Wenn es Helden bedarf, um ihre Kinder retten zu können, dann werden die Eltern eben zu Helden.«

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