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Wir befinden uns im Krieg…

seit 1400 Jahren und werden gewzwungen ihn zu führen oder unterzugehen. Und WIR haben uns diesen nicht auf die Fahnen geschrieben: Er ist normativer Zwang und substantieller Bestandteil muslimischer Frömmigkeit. Ihn nicht zu führen, wäre aus islamischer Sicht sündhaft.

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5 Kommentare zu “Wir befinden uns im Krieg…

  1. L'ancien régime

    Im fortwährenden metaphysischen Kriege befinden wir uns seit des Herren Kreuzestod und Auferstehung.

  2. Logo, aber Matthäus 22, 21 ist aus christlicher Perspektive elementar.
    Staatspolitisch argumentiere ich jedenfalls strikt als Ghibellinist.

  3. L'ancien régime

    Nun ja, auch der Kaiser,der ja zum Schutze der ecclesia militans da ist, muß freilich Gott geben, was Gottes ist.

    D. h. er muß diesen metaphysischen Krieg auf der richtigen Seite mitkämpfen; wenngleich dessen politische Konkretionen eben auch dem weltlichen Schwert obliegen. Dazu freilich gibt es nicht so einfac bewertbare politische Zusammenhänge, bei denen es einfach um den Bestand der Ordnungen geht, wenngleich die ja wiederum nur metaphysisch verständlich und haltbar sind.
    Jdf. ist es in der Regel nicht die Kirche, die in dem Sinne Politik macht; sie gibt aber die Richtlinien vor. Und elemtnarste Pflicht des Staates ist der Schutz der Kirche, sodaß sie frei handeln kann.
    Zudem: Gemeinschaften, Volkstümer, Stände, Staaten, Reiche sind ja von Ehe und Familie her und die wiederum sakramental von der Kirche.

    Der Staat kann also gegenüber der Kirche nicht neutral sein. Der Laizismus führt letztlich zum Herausdrängen der Kirche aus dem gemeinschaftlichen öffentlichen Zusammenhang und darüber hinaus zur Perversion von Staat, Nation, Gesellschaft et c. zur Ersatzkirche.
    Andererseits kann der Staat nicht andere Religionen namens der Kirche verfolgen; politisch kann er da handeln, aber Zwangstaufe et c. sind ja nach kirchlicher Lehre untersagt, dann kann auch der Staat namens der Kirche derartiges nicht tun.
    D. h. also:Zwei-Schwerter-Lehrer bei enger Zusammenarbeit (also kein Cäsaropapismus, kein Laizismus)

  4. L'ancien régime

    Übrigens zum Kaisertum und zur Obrigkeit überhaupt: Christus selbst sagt zu Pilatus, daß dessen Macht ihm von oben gegeben sei. D. h. auch der noch nicht christliche römische Staat und seine Repräsentanten sind doch, ohne es wirklich zu wissen, von Gott eingesetzt. Und solange sie die Kirche, d. h. zuvor aber das Judentum, nicht religiös beschränken, sind sie insofern legitim. Die Zeloten wollten die Römer ja außer Landes jagen, mit teils terroristischen Mitteln. Und nun ja, die vörliegende Frage kommt hingegen von Leuten, die Christus hereinlegen wollen: sie sind ja auch eher gegen die Römer, aber wenn Christus sich gegen sie ausspräche, könnten sie Ihn dennoch bei ihnen verpfeifen, es ist doch eigentlich eine Fangfrage. Aber so einfach ist es eben nicht, Christus deutet unmißverständlich auf eine Unterscheidung der zwei Schwerter, wie man es dann nennt, hin; ohne freilich den Zusammenhang aufzulösen. Und die Römer duldeten ja in der Tat den jüdischen Kult.
    Und dann gilt eben auch, was entsprechend der Hl. Paulus den Christen in Rom nahelegt, nämlich der Obrigkeit untertan zu sein, und sie sei von Gott eingesetzt. (das gilt ja nicht für jede Situation, das ist klar, aber im Grundsätzlichen)

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