Anstoß

Helm auf zum Appell!

Wenn er vom Herrgott zusätzlich zu seinem kleinen Talent noch einen großen Charakter als Sonderausstattung mitbekommen hätte, gäbe es einen Bundeskanzler Scholz, der in einer zugespitzten Situation den Aufgaben gewachsen wäre.

Bei allem Kritischen, was man zu Kurt Schumacher, Willy Brandt und Helmut Schmidt anmerken kann – mit Blick auf ihr Rückgrat und ihren eigenen Kopf standen sie turmhoch über dem kleinen Olaf. Seit den Tagen seiner Juso-Begeisterung für die DDR hat sich dieser Parteisoldat nur noch treiben lassen, bis er schließlich angesichts einer verrotteten Funktionärskaste als kleineres Übel an die Spitze gespült wurde. Halten kann er sich dort nur, indem er in Bezug auf CumEx und Wirecard auf Demenz macht. Nun aber tritt er in Washington beim noch dementeren Oberherrn Biden zum Befehlsempfang an.

EIGENTLICH hält Olaf Scholz den militärischen Ostlandritt für zu gefährlich, eigentlich will er den ukrainischen Zündlern nicht noch Brennstoff liefern, eigentlich will er Deutschlands Energieversorgung sichern . . . Was kann er dafür, daß man ihn nicht so läßt, wie er möchte? Wie soll er so jemals den Friedensnobelpreis bekommen? Gut möglich, daß er heimlich Gerhard Schröder Recht gibt und Fritz Pleitgen zustimmt, der immer noch vom gemeinsamen Haus Europa von Brest bis Wladiwostok träumt.

Man wird Olaf Scholz wahrscheinlich in den Geschichtsbüchern einreihen bei den Wels, Braun und Severing, also jenen SPD-Führern, die durch Verrat und Betrug gegenüber den eigenen kampfbereiten Mitgliedern und durch die Verhinderung einer antifaschistischen Einheitsfront Hitler in den Sattel halfen. Michael Grandt hat das gerade in seinem ausgezeichneten Buch „Ohne SPD wäre Hitler nicht an die Macht gekommen“ unwiderlegbar nachgewiesen.

In der Weimarer Republik scheiterten die demokratischen Parteien und Regierungen an ihrer Unfähigkeit und Unwilligkeit, die Folgen des Versailler Diktats und der Weltwirtschaftskrise zu überwinden. Massenelend, Arbeitslosigkeit, Korruption, Inflation, Polizeiprovokationen, Spaltung des Volkes durch Frontbildung wie in einem Bürgerkrieg waren an der Tagesordnung.

Manches davon finden wir heute wieder. Die etablierten Medien hetzen die Menschen gegeneinander auf, damit sie nicht als Volk und Nation gemeinsam die Krisenerscheinungen bekämpfen und sich befreien können. Sender wie die Deutsche Welle oder der WDR sind längst zu Instrumenten der Staatspropaganda geworden. Daher ist es lächerlich, wenn sie aus ihrer etwas anderen Organisationsform ableiten wollen, sie seien unabhängig und prinzipiell anders als der russische Sender RT. Der einzige Unterschied: RT setzt sich im Ausland für russische Belange ein – die Öffentlich-Schlechtlichen dagegen machen in Deutschland und in Europa mobil gegen die deutschen Lebensinteressen an Frieden, Unabhängigkeit und Wohlstand.

All das vollzieht sich inmitten eines immer mehr zurückbleibenden, vergreisenden, verarmenden und kulturell niedergehenden Kontinents. Queere Lobbyisten und schwule Kleriker arbeiten mit ihren bornierten Verschlimmbesserungen daran, die innere geistige Einheit des Christentums und sein Fundament in Bibel und Tradition zu zerschlagen. Gabriela Allemann (ihr Name harrt noch der Genderung!), die Präsidentin der Evangelischen Frauen Schweiz (EFS),  findet, es solle „die Gott“ und „das Gott“ heißen, denn Gott habe viele Geschlechter. Statt sich den wirklichen Problemen der wirklichen Menschen zuzuwenden, pflegen diese übersättigten Dämchen die privaten Sparren im Hinterkopf.

Unterstützt wird das von der Staatsbehörde der deutschen Bundeszentrale für politische Verbildung mit einer kostenlosen Genderbroschüre, in der der antideutsche Kriegsrhetoriker Anatol Stefanowitsch gegen die „Männersprache“ ins Feld zieht und der Terror der Minderheiten schlichtweg als Erfindung rechter Ideologen wegphantasiert wird. In dem Bestreben, jeden US-Schwachsinn nachzuahmen, importieren deutsche Selbstmörder die barbarische Cancel-Unkultur und zerstören dann etwa in Dresden die Skulptur eines Kindes, das an das beharrlich auf nur 25.000 Tote heruntergefälschte Kriegsverbrechen des angloamerikanischen Bombardements erinnerte. Wie soll man sich gegen äußere Feinde wehren, wenn die inneren noch die Oberhand haben?

Natürlich ist es ungerecht, daß in der NATO nur die USA und die Türkei richtigen Krieg führen dürfen, während die arme Bundeswehr mit Ausbildung und Brunnenbau abgefunden wird. Wie toll wäre es, könnte die ungediente, aber allzeit dienstbare Ministerin auch einmal von nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen des Gegners faseln oder von aus den Brutkästen gerissenen Babys!

Wenn die Bundeswehr doch in Sachsen Bomben werfen könnte wie die Türkei in ihren Kurdengebieten oder in gleich zwei Nachbarstaaten einmarschieren und sich einnisten könnte – dort Syrien und Irak, hier vielleicht Holland und Tschechien. Hatten die einstigen Grünen doch recht, als sie im vorigen Jahrhundert herauswollten aus der NATO und den fremden Soldaten die Heimreise zu spendieren versprachen?

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