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»Ich schieß auf Claudia Roth«

Rapper Bushido und sein Kollege Shindy hetzten gegen Schwule und wollen Politiker sterben sehen. Werden Gerichte das als Kunstfreiheit werten?

Wie die BILD-Zeitung berichtet, drohen die beiden Rapper in ihrem neuen YouTube-Video Politikern mit Mord. In dem Lied sind unter anderem Textpassagen gegen Politiker wie »Ich schieß auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz«, »Ich will, dass Serkan Tören jetzt ins Gras beißt« oder »Du wirst in Berlin in deinen Arsch gefickt wie Wowereit« enthalten.

»Männer lutschen keine Schwänze«, lautet eine weitere, öfters wiederholte Aussage, die allen toleranten Weltverbesserern klar machen dürfte, wie unsere »neuen Mitbürger« zu Homosexuellen stehen. Da hilft auch keine »Integrations-Bambi-Preisverleihung« an Anis Mohamed Youssef Ferchichi alias Bushido. Das Video vermittelt typische Ghetto-Rapper-Ästhetik in schwarz-weiß und hat bereits nach einem Tag über 330.000 Klicks auf dem bekannten Videokanal.

Man darf jedoch gespannt sein, wie betroffen und empört Claudia Roth darauf reagieren wird. Und dann gegebenfalls die deutsche Justiz. Trotz Migrantenbonus dürfte hier eigentlich kein Freispruch erfolgen, wenn bereits die dagegen harmlose Beleidigung einer fiktiven Kunstfigur zu 90 Tagessätzen führt.

An dem Rapper-Ausspruch »Ich verkloppe blonde Opfer« wird sich jedoch wohl keine breite Welle der Empörung losschlagen.

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4 Kommentare zu “»Ich schieß auf Claudia Roth«

  1. Hier wird sicherlichkein politischer Prozess folgen! Auch wenn hier der Straftatbestand der Beleidigung, der Bedrohung, der Verleumdung und ein Tateingeständnis ausdrücklich genannt und sogar veröffentlicht werden, weird es keine juristischen Konsequenzen nach sich ziehen! Da bin ich mir absolut sicher! Das gelunge Beispiel für erfolgreiche Integration, Anis Ferchichi, ist immerhin BAMBI-Preisträgerund Steuerzahler in Millionenhöhe! Da wird man sicherlich den Teufel tun und ihr juristisch belangen. Claudia Roths Courage wird hier ihrer Scheinheiligkeit weichen! Und die Kunstfreiheit wird diesem kriminellen Subjekt als Freibrief offenbart werden!

  2. resistance II

    Roth plane bisher keine rechtlichen Schritte, sagte ihr Sprecher Jens Althoff der dpa.

    Quelle: http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/bushido-droht-claudia-roth-mit-mord-1.3535339

  3. Die taz sieht darin eine künstlerische Darbietung, die nur wegen ihrer schlechten Qualität keine Aufmerksamkeit verdient und lobt Claudia Roth deshalb dafür, dass sie von einer Anzeige abgesehen hat (»Ödnis in Reimkultur«, Seite 14 der Druckausgabe vom 15.07.13).

  4. Das sind nun eben die Geister, die die dümmlich-naive und politisch überkorrekte BRD gerufen und gezüchtet hat. Die vom Staat alimentierte Unterschicht wird täglich größer und investiert »ihr« Geld in Idole aus ihrer Mitte, die dann die ebenso angestrebten gesitlosen Lebensziele, wie Sex und getunte Autos vorlebt. Im Grunde ist es geradezu symptomatisch für den geistigen Zustand dieses Landes, wenn die intellektuelle Unterschicht mit Bambi-Preisen, Filmen und der Aufmerksamheit von Politik, Kunst und Medien bedacht wird… Gekrönt wird das ganze dann vom befreundeten Clan illegal eingereister libanesischer (Schein-) Asylanten, der mittlerweile die halbe Hauptstadt kontrolliert und schon Geschäfte mit Bundestagsabgeordneten macht (siehe Spiegel TV). Man täte gut daran, endlich die Scheuklappen der politischen Korrektheit abzulegen und sich aufzumachen, das Land der Dichter und Denker und seine Zukunft zu retten.

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