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Kampf im Klassenzimmer

oder hier:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4980716

Gerne hätte ich gewusst, woran es liegt, dass die Ausnahmelibanesin an der Hauptschule so freundlich zu den Deutschen ist. Ist sie vielleicht maronitische Christin?

Nunja, es wäre wohl etwas zu viel verlangt. Es gibt nicht alles auf einmal. Die Reportage ist eine halbe Sensation, obwohl

1. NICHT klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass das notorische Abgrenzungsverhalten genauso wie die praktizierte Gewalt (mit ihrem Mitteilungscharakter) systemimmanenter Bestandteil islamischer, DEZENTRALER  Normdurchsetzung ist

und

2. die Reportage erst im TV gesendet wurde, als die Generation 60+ und ein Gutteil der Arbeitenden schon die Schäfchen gezählt hat.

Wer es verpasst hat und noch nicht die tägliche Portion Wut im Bauch hat, sollte die Sendung unbedingt nachholen. Als ich in einem früheren Beitrag unterstellte, dass Islamisierung IMMER mit Gewalt gegen Nichtmuslime einhergeht, wurde mir Dummheit vorgeworfen. Eine grandiose Studie, die das eindeutig belegt, hat Manfred (der von dem Blog) vorgelegt, auf die an dieser Stelle schon einmal hingewiesen werden soll. Die 20€ sind gut angelegt. Islamkritik unter permanentem Verweis auf Einzelfälle wie es bspw. PI macht, ist auf Dauer nicht ausreichend. Es wird in wenigen Tagen eine umfassende Rezension von meiner Seite zum Dschihad-System in unserem Artikelbereich veröffentlicht werden.

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2 Kommentare zu “Kampf im Klassenzimmer

  1. Es gibt viel in dieser Sendung, über das schon ausreichend gesprochen wurde. Darum mal andere Fragen:
    Warum kommt ausgerechnet eine Deutsche zu spät zum Unterricht?
    Was sind das für Sitznachbaren weißer Herkunft neben »Zori« (oder wie man so etwas schreibt)?
    156 Schüler? Was ist das bitte für eine Schule?
    Wo sind die ganzen beschriebenen Kopftücher?
    (Ich weise wegen diesen 2 Fragen auch auf die Aufnahmen aus der Klasse hin!)
    Und wie bitte kann es sein, dass an einer deutschen Schule jemand eine Sprache unterrichten soll, wenn dieser eine derart gebrochene deutsche Sprache ausweist, dass man seine Aussage mit Untertiteln versehen muss?
    Gerade auch im Hinblick auf die Ausdrucksweise (»definier‹ mal Ehre« »Integrieren heißt Anpassen« etcpp), die die Schüler an den Tag legen, wage ich es doch nicht nur an der Qualität, sondern auch an der Authenzität der Sendung zu zweifeln. Entweder spielen sich hier die Macher der Dokumentation oder aber die Lehrer der Schule auf. Ich sehe in Essen und gerade der dargestellten Schule keine extremen Problembezirke. Da ist meine kleinstädtische Heimat anscheinend gefährlicher.

    »Es wird in wenigen Tagen eine umfassende Rezension von meiner Seite zum Dschihad-System in unserem Artikelbereich veröffentlicht werden.«
    Wenn diese Veröffentlichung eine Reaktion auf eine derartig schlechte Sendung ist, so höre ich auf ernsthaft BN zu lesen.

    Nebenbei: In ihrer sexuellen Unerfahrenheit sind mir die muslimischen Mädchen definitiv sympathischer als das erzählende russlanddeutsche Mädchen. Das gleiche gilt für »keine Partys, kein Alkohol, kein Sex«. Gerade in einem konservativen Magazin sollte so etwas hervorgehoben werden.

  2. Das Dschihad-System wäre auch ohne die Sendung, die zweifelsohne aus unserer Perspektive immer noch ein politkorrektes Machwerk war, erschienen. Keine Angst.

    Soviel Realitätssinn muss aber sein:
    Die Sensation ist, dass das ganze überhaupt gesendet wird, auch noch in der ARD, weil der Film mit ausreichender Zusatzversorgung an Informationen genung Hinweise zum weiteren Nachdenken liefert. Warum gibt es einen Arabischlehrer an einer Hauptschule? Ist der vielleicht einfach Dolmetscher? Der Part mit der Ehre…, undundund.
    So. Wer immer und überall nur Maximalforderungen aufstellt und auf Übermenschen wartet, die morgen mit Milliarden Euros, Millionen Deutsche auf die Straße bekommen, der wartet mit Sicherheit bis wir ausgestorben sind. Daher: Es wird positiv berichtet, wenn es Positives zu berichten gibt. Auch wenn die ARD sonst machmal ein antideutscher Scheißverein ist such eich mir aus dem Film nicht die Kackkrümel raus.

    Zu sexueller Freizügigkeit und Co.: Es genügt nicht nur Recht zu haben, sondern man muss auch die richtigen Gründe dafür haben. Die Moslems haben sie nicht. Auch uns ist die allgemeine Tendenz zum Schamverlust ein Dorn im Auge. Der Islam ist auch nicht das einzige Problem, das uns zersetzt, aber er sitzt an vordringlicher Stelle, weil er gewalttätig ganze Stadtteile einnimmt und eine Mehrheit nicht einmal den Mechanismus korrekt erfasst hat. Im Gegensatz zum Ende des laisser faire bietet die richtige Begründung der Islamgegnerschaft auch mittelfristig eine Machtoption für eine politische Rechte.

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