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Sarkozy und der Terror: War er es doch selbst?

Die Terroranschläge von Toulouse, sie haben Europa in Schockstarre versetzt. Namenlos ist das Entsetzen, ratlos wirken die Reaktionen. Was lässt sich noch verbieten, um so etwas künftig zu verhindern? Muss das deutsche Waffenrecht nachgebessert werden, wenn es Kalaschnikows in Marseille zum Preis eines alten iPhones zu kaufen gibt? Sollen die Grenzen dicht gemacht werden? Kommt die Personalausweispflicht für das Anschauen von Internetseiten?

Niemand weiß weiter, keiner hat einen Plan. Wo stecken die Hintermänner? Gibt es ein Netzwerk um den beinahe lebend gefassten Attentäter Mohamed Merah? Zum Glück hat wenigstens die Financial Times sich einen klaren Blick auf die tieferen Zusammenhänge bewahrt. Entschlossen enthüllt jetzt wenigstens im immer noch viel zu wenig gelesenen Roséblatt ein Leitartikel, wo der »Profiteur des Terrors« (FTD) sitzt, der bei »Cicero« der »Profiteur der Krise« ist: Im Élysée-Palast, aus dem heraus Präsident Nikolas Sarkozy die Anschlagserie des Al-Kaida-Anhängers aus Algerien mit großem Wohlgefallen verfolgt, wie die nicht namentlich gezeichnete Analyse verrät.

Nachdem dem kleinen Mann im großen Amt vor knapp einem Jahr durch glückliche Fügung schon der gefährlichste Gegner Dominic Strauss-Kahn in einem New Yorker Hotel verloren gegangen war, ist der Terror von Toulouse nun zwar »zuerst für das Land und dann auch für den Wahlkampf eine Katastrophe«. Doch die Anhänger des amtierenden Präsidenten, heißt es, »jubilieren insgeheim«. Sarkozy profitiere nun von seinem Amtsbonus, »weil er als Präsident vier Wochen vor der Wahl noch politisch handeln kann«.

Der Tod als trauriger Teaser. Und der Einzelverkauf am Kiosk steigt vielleicht auch an.

Quelle: http://www.politplatschquatsch.com/2012/03/war-er-es-doch-selbst.html

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3 Kommentare zu “Sarkozy und der Terror: War er es doch selbst?

  1. Hans-Christof Tuchen

    Die Überschrift und die im Beitrag enthaltene Insinuation sind unredlich; nach dem Cui-bono-Prinzip kann man so ziemlich jedem etwas in die Schuhe schieben, selbst die Schuld an Erdbeben und Tsunami in Japan (HAARP, USA). Dem Zwerg im Elysée-Palast traue ich zwar alle möglichen Schurkereien zu; eine Aktion wie die hier unterstellte wäre aber nur dumm.
    Ein Angebot, das sich politplatschquatsch nennt, will vielleicht gar nicht ernst genommen werden, doch Anzeichen von Ironie kann ich hier nicht entdecken.

  2. lichtgestalt

    Hat nicht Gerd Schröder auch einmal von einem Hochwasser profitiert? Trägt er möglicherweise auch die Verantwortung für die Hochwasserschäden?
    Oder gilt das nur für »Nichtlinke«?

  3. Wer am Fluss baut, muss mit nassen Füßen rechnen.

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