Alter Blog

Schmetterlingseffekt: Kampagne gegen CSU-Herrmann wegen Pornorap

Stolz können wir immer noch behaupten, als erste über die Pornorap-Allüren von Jakob »Jackpot« Herrmann, Sohn des bayerischen Innenministers,  berichtet zu haben.

Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht in den deutschen Medien, nachdem zuerst das Münchner Abendblatt unser Thema aufgegriffen hatte. Man kann dabei nicht mehr an Zufall glauben, wenn man weiß, dass unser Chefredakteur Felix Menzel zuvor eine Pressemitteilung an eben jenes Medium betreffs der Podiumsdiskussion »Sarrazin lesen« in München am vergangenen Montag versandt hatte. Vermutlich ist die Redaktion auf den Artikel infolge der Recherche über die Person Menzels gestoßen.

Hatten vorgestern bereits die Süddeutsche Zeitung, NTV, BZ und MoPo das Thema aufgegriffen, so haben nun Bild, Focus, Handelsblatt und  Welt Online das Thema auf der Agenda. Herrmann (CSU) gilt als konservativer Law-and-Order-Politiker, weshalb ein Unterschichtenphänomene imitierender Sohnemann ein gefundenes Fressen ist, um dessen politische Anliegen zu diskreditieren.

So ist das: Einer schreibt beim anderen ab, doch dass die Ursprungsquelle Blaue Narzisse heißt, wird geflissentlich unterschlagen.

Verwandte Themen

Umbenennung unseres Fördervereins WICHTIGER HINWEIS IN EIGENER SACHE! Das Amtsgericht Chemnitz hat uns heute die Umbenennung unseres Fördervereins bestätigt. Er heißt nun: "Verein Jour...
Das Placebo politischer Illusionen Vorab: Keine Sorge, hier sollen keine Emotionen behandelt werden. Es ist also einigermaßen sicher, weiterlesen zu können, wenn auch unser tägliches Le...
Wer gehört zu Deutschland? Der Islam gehört zu Deutschland! Der Islam gehört zu Deutschland? Die einen sagen „Ja“, die anderen „Nein“, oder „ein bisschen“. Aber fragt man d...

5 Kommentare zu “Schmetterlingseffekt: Kampagne gegen CSU-Herrmann wegen Pornorap

  1. er »fickt bräute aus der unterschicht«, weil aus der oberschicht keine wollen.

  2. Habe gut gelacht über den Kommentar unter dem verlinkten Youtube Video:

    und ich ficke seine mutter aus der oberschicht dieser dreckige bonzenjunge

  3. »Herrmann (CSU) gilt als konservativer Law-and-Order-Politiker«

    Das ist heute die zutreffendste Beschreibung für all jene ahlhaus-aal-glitschigen Unions-Karrieristen, die unerwartet rechts blinken, aber dann doch regelmäßig links abbiegen.

    Man könnte über Herrmann ebenso ein Dossier anlegen, wie über Roland Koch, Volker Kauder, Wolfgang Bosbach, Christoph Ahlhaus, Horst Seehofer und auch Jörg Schöhnbohm (*), in dem alle Verlautbarungen bzw. Maßnahmen aufgelistet sind, die von diesen so titulierten »Konservativen« verantwortet wurden und die sich dennoch, teils unter Verrat ihrer eigenen Weggefährten, gegen bedeutende Teile des konservativ-bürgerlichen Lagers gerichtet haben, zu dem einzigen Zweck, nämlich in ihrem mediokren Mutti-Mitte-Milieu ihren Arsch zu retten.

    (*) nur zur Erläuterung: Auch Jörg Sch. ist leider zu diesem opportunistischen Kreis zu zählen, weil er sich mir gegenüber (**) in einem Schreiben zwar rühmte, der JF »schon zweimal ein Interview gewährt« zu haben, gegenüber der taz aber verlauten ließ, dies nicht mehr tun zu wollen, um diese Zeitung »nicht aufzuwerten«.

    (**) Ich hatte ihn als damaliges CDU-Präsidiumsmitglied nach seiner Meinung zu Jürgen Rüttgers‹ Auffassung von Pressefreiheit (***) befragt, dessen persönlicher Referent der JF geraten habe, Artikel nur noch so abzufassen, dass eine Beobachtung durch staatliche Behörden entbehrlich werde.

    (***) und auch diese Witzfigur galt ja mal als »konservativer Law-and-Order-Politiker«

  4. OT:

    Ungarn: Falschdarstellungen werden immer mehr
    http://wp.me/pt2oW-uD

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo