Anstoß

Zwei-Fronten-Kulturkampf

Ich nehme an, Sie sind wie ich ein friedfertiger Mensch. Sie suchen nicht Streit, um sich zu prügeln, selbst wenn Sie Fußball-Fan sind. Sie wollen leben und leben lassen. Deshalb mögen Sie womöglich den Ausdruck „Kampf der Kulturen“ nicht.

Aber außer im Märchen hilft das Wünschen nicht, und der alte Spruch „Wenn du den Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor“ gilt weiterhin. Und leider Gottes wird uns der Kulturkampf aufgezwungen, ob wir wollen oder nicht. Wir haben nur die Wahl zwischen Widerstand und Kapitulation. Was uns nach der Kapitulation erwartet, das wußten die alten Römer schon: „Wehe den Besiegten!“

Nun mag es Ehre bringen, viele Feinde zu haben, aber es bringt auch viele Gefahren mit sich. Kulturell steht unser Volk in einem Zwei-Fronten-Krieg. Da ist einmal eine seit Jahrzehnten anhaltende Amerikanisierung, die ein souveränes, selbstbestimmtes Denken und Handeln der Deutschen verhindern will. Seit den siebziger Jahren hat andererseits eine Islamisierung eingesetzt, zunächst durch Türken, die als Gastarbeiter kamen, aber spätestens seit Demirel aufgefordert wurden, sich als Kolonisten und Missionare des Islam zu begreifen.

„Islam“ heiße nicht etwa Unterwerfung, sondern Frieden wurde naiven Deutschen gepredigt. Wo die nicht ohnehin konvertierten, wurden sie als nützliche Idioten zu Verbündeten der inzwischen durch Araber und muslimische Schwarzafrikaner verstärkten Invasionsbewegung. So soll über Generationen die von Mohammed im Koran allen Muslimen zur Verpflichtung gemachte Weltherrschaft des Islam vorangebracht werden.

Um hier jedes Mißverständnis zu vermeiden: Aufgeklärte, demokratisch denkende Reformmuslime wie Seyran Ates, säkulare Kulturmuslime wie Necla Kelek und Ex-Muslime wie Mina Ahadi sind ebenso als Gäste Deutschlands oder als neue Deutsche willkommen wie Amerikaner, die jede Supermacht-Vorherrschaft der USA und die einseitige Bevorzugung von Google, Disney und Co. ablehnen. Ich habe größten Respekt vor den Werken Hemingways (persönlich eher ein Schweinehund), Fitzgeralds oder Ezra Pounds (politisch eher ein Vollpfosten) wie vor den großen türkischen und arabischen Dichtern.

Aber so sehr ich die heroische Zeit der Pop-Musik schätze, von den Beatles bis zu Abba, so wenig finde ich es erträglich, von den Staatssendern fast ausschließlich mit meist dümmlichen Englischschnulzen beschallt zu werden. Absolut dämlich die Begründung des WDR5-Wellenchefs dafür: Bei deutschen Texten würden ständig die Hörer anrufen und mutmaßen, warum gerade jetzt dieses Lied käme und was man damit unterschwellig gewollt habe.

Unser Kulturkampf ist eine Sache der Selbstverteidigung: Unser Volk und unsere Nation können nur überleben mit unserer auf Christentum und Judentum gegründeten Kultur, mit unserer Sprache, mit unseren Sitten und Bräuchen, mit dem Selbstbewußtsein einer starken Friedensmacht. Allerdings muß man zunächst die Feinde im eigenen Land überwinden und aus dem Feld schlagen.

Es sind die  Barbaren, die sich gegen die Verankerung des Deutschen im Grundgesetz stellen, die unsere Fahne und unsere Nationalhymne boykottieren und verhöhnen. Es sind die Sprachvergewaltiger, die mit ihrem Genderwahn die Menschen dazu bringen wollen, nur noch Sternchen zu sehen. Es sind die teils gekauften, teils ideologisch verblendeten Verfechter diverser Bildungsabbau-„Reformen“ (neue Rechtschreibung, Schreiben nach Gehör, Englisch in der Grundschule, Verdrängung des Deutschen aus der Wissenschaft usw.) und die Prediger des Abiturs für alle, gegen die ein genereller Kurswechsel erzwungen werden muß – in Richtung Durchsetzung des Leistungsprinzips und der Bildung einer tatsächlichen Elite aus allen Schichten der Bevölkerung.

Statt Front zu machen gegen den mörderischen Islamterror, machen die Regierenden sich und dem Volk Vorwürfe, man habe nicht genug für Integration getan. Integration?! Der Würzburger Mörder, der in Somalia womöglich selbst Mitglied der islamistischen Al-Shabaab-Miliz war, hätte sofort ausgewiesen gehört – mit Freiflug in ein nordafrikanisches Flüchtlingslager.

Man erzähle uns nicht, daß gegen Geld und durch Druck das unmöglich sei. Aber „unsere“ Politiker sind ja mehr damit beschäftigt, jene Fahnen zu verfolgen, die von 1867 bis 1933 den deutschen Staat symbolisierten. Bei aller Liebe für das Schwarz-Rot-Gold der 1848er – die antiken bis antiquierten deutschen Fahnen schaden niemandem und haben mehr mit uns gemein als der türkische Pro-Erdogan-Fahnenmob von Ditib und Grauen Wölfen.

Haldenwangs Schlapphüte erdreisten sich zu der Aussage, der „völkisch-abstammungsmäßige Volksbegriff der AfD“ verstoße gegen die Menschenwürde. Dabei sind erstens in jedem Land der Welt die meisten Menschen eines Volkes gleicher Abstammung und zweitens auch etliche AfD-Politiker durch Überzeugung und nicht durch Abstammung Deutsche. Der Volksbegriff der Großen Koalition von Haldenwang bis Henning-Wellsow („Bevölkerung“ im Sinne der Hans-Haackeschen Drecksammlung im Reichstag) verstößt gegen die Würde der deutschen Menschen und ihre Lebensinteressen.

Mit Bereitschaft zur Diskussion, aber zugleich ohne jeden faulen Kompromiß, müssen wir uns vor allem den an Selbsthaß und Köhlerglauben leidenden jungen Menschen zuwenden, die in der grünen Jugend oder bei Fridays For Futility sich verdummen und verhetzen lassen. Hier geht es um klare Kante, nicht um Kuschelpädagogik. Wir haben die Argumente – sie das Geschrei. Mal sehen, was am Ende stärker ist.


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