Anstoß

Ausblick 2018

Wer einen politischen Wandel vorantreiben will, wie wir uns das auf die Fahnen schreiben, braucht dafür eine klare Strategie.

Wir haben uns deshalb in diesem Jahr vor allem auf zwei Dinge konzentriert. Zum einen haben wir sehr erfolgreich mit unserem Blog Einwanderungskritik.de zwei Kampagnen betrieben, um die breite Masse zu erreichen. Anfang des Jahres sorgte so unsere No-Go-Area-Karte für großes Aufsehen und wurde inzwischen 440.000-mal angesehen.

Masse und Klasse

Die Wochen vor der Bundestagswahl nutzten wir dann für eine erneute Online-Aktion. Das Ziel: Eine Million Leser über soziale Netzwerke mit einwanderungskritischen Bildern, Infographiken und Texten versorgen! Das Ergebnis: Ohne Werbung zu schalten, landeten wir einen viralen Hit nach dem anderen und erzielten so eine Reichweite von 2,5 Millionen Lesern.

Noch vor einigen Jahren hielten wir es für absolut unmöglich, so viele Menschen zu erreichen. Doch Merkels Politik der offenen Grenzen veränderte alles. Seitdem ist eine große Zahl von Deutschen empfänglich für die Themen, die wir bereits seit vielen Jahren gründlich und tiefgründig bearbeiten.

Dennoch wäre es ein Fehler, einzig und allein über die Masseneinwanderung zu berichten. Wir haben deshalb zum anderen die Suche nach langfristigen Alternativen intensiviert. Unsere Vorstellungen dazu finden Sie in unseren neuen Büchern: Alternative Politik. Ein ganzheitlicher Ansatz und Rechts!? Eine Strategiedebatte. Darüber hinaus erschienen 2017 täglich in diesem Onlinemagazin neue Beiträge, die Ihr nonkonformes Denken anregen sollten.

Insgesamt blicken wir somit auf ein sehr arbeitsreiches, aber auch ausgesprochen fruchtbares Jahr zurück. Wir haben eine breite Öffentlichkeitswirkung erzielt und inhaltlich-strategisch die Weichen für die Zukunft gestellt. Was heißt dies nun für das Jahr 2018?

Der erste patriotische Wirtschafts-Thinktank

Wir werden das, was wir in unseren neuen Büchern skizziert und angekündigt haben, in den nächsten zwölf Monaten umsetzen und dafür neben der Blauen Narzisse, die unverändert jeden Tag neue Beiträge liefern soll, ein neues Projekt starten. Es handelt sich dabei um eine patriotische Denkfabrik, die sich mit allen zentralen Fragen rund um unsere Wirtschaft beschäftigen wird.

Der erste Schritt auf dem Weg zu dieser Denkfabrik wird die Umbenennung unseres Fördervereins sein. Dieser heißt bisher „Verein Journalismus und Jugendkultur“. Der Name wurde 2009 gewählt und unter anderem mit unserem Jugendkulturpreis mit Leben gefüllt, den wir dreimal ausrichteten. 2010/11 war Rainer Maria Rilke Namenspatron, 2012/13 Franz Kafka und 2014/15 Michel Houellebecq.

Eine Fortsetzung dieses Projekts, das uns immer besonders am Herzen lag, ist jedoch nicht geplant. Schwerpunkte verschieben sich nun einmal und nichts ist schlimmer als ewig jugendlich sein zu wollen. Aus diesem Grund werde ich bei der nächsten Vereinssitzung im Winter 2018 eine Umbenennung in „Verein Journalismus und Wissenschaft“ beantragen. Die weiteren Vorstände des Vereins sowie unsere Stammautoren habe ich über diesen Schritt bereits informiert. Er wurde von allen begrüßt und dürfte deshalb nur eine Formalie sein.

Der zweite Schritt auf dem Weg zu der neuen Denkfabrik ist es, ein inhaltliches Fundament zu erstellen. Ich habe dafür in den letzten Jahren bereits viele Vorarbeiten geleistet, die Sie auf verschiedenen Kanälen nachlesen können. Im Kern ging es dabei immer darum, eine Wirtschaftsordnung zu beschreiben, die das Lokale anstelle des Globalen bevorzugt, Familien in ihrer Unabhängigkeit stärkt, statt diese zu zerstören, und mit dem Ziel der Kulturbewahrung vereinbar ist. In meinem letzten Büchlein Alternative Politik findet sich für diese Vision die Bezeichnung „nachbarschaftliche Marktwirtschaft“.

In diese Richtung soll nun weitergeforscht werden. Ich arbeite deshalb aktuell an einem umfassenden Buch zum Thema „Nähe und Kapitalismus“, das die Wirtschaftsentwicklung seit dem Mittelalter in den Blick nimmt und wichtige Korrekturen zur Mainstream-Lehre vorzuschlagen hat. Wann dieses Werk fertig sein wird, kann ich noch nicht sagen, hoffe jedoch auf Ihre Unterstützung beim Bohren dieses dicken Bretts. Denn eins steht leider fest: Während wir bei jedem Band unserer Schriftenreihe BN-Anstoß relativ locker durch die Verkäufe auf eine runde Null gekommen sind, ist dies bei diesem Buchprojekt unrealistisch. Es muß über eine Art Mini-Stipendium finanziert werden. Der „Verein Journalismus und Wissenschaft“ soll genau dies leisten. Mehr dazu in Kürze!

Der dritte Schritt auf dem Weg zu unserer Wirtschafts-Denkfabrik ist schließlich ihre eigentliche Gründung und Etablierung. Diese wird definitiv im nächsten Jahr erfolgen. Der Name des Projekts steht bereits fest und wir sind in weit fortgeschrittenen Gesprächen mit einem promovierten Philosophen, der neben mir die Aufbauarbeit leisten soll.

Allzuviel wollen wir noch nicht verraten, nur so viel zum jetzigen Zeitpunkt: Die Denkfabrik wird viermal im Jahr einen ansprechend gestalteten Infobrief herausgeben, der gedruckt und als ePaper erhältlich sein wird. Außerdem soll es Veranstaltungen geben und ein breites Netzwerk entstehen.

Über den Widerstand hinaus brauchen wir konstruktive Alternativen

Wir wollen auf diese Weise die ökonomische Kompetenz des patriotischen Spektrums stärken und realistische Visionen aufzeigen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, daß 2019 bei uns im Freistaat Sachsen die erste Chance für die AfD besteht, als klar stärkste Kraft mit hoffentlich weit über 30 Prozent in Regierungsverantwortung zu kommen.

Diesen Weg wollen wir inhaltlich unterstützen. Einzig die Ablehnung der Positionen der etablierten Parteien reicht dafür jedoch nicht mehr aus. Wie in unserem Büchlein Rechts!? lang und breit erörtert, ist das gesamte patriotische Spektrum in den nächsten zwei Jahren gefordert, wirkliche Alternativen zu präsentieren. Genau deshalb ist unser Projekt von immenser Bedeutung.

Wir kalkulieren damit, daß wir für den Aufbau der Denkfabrik 50.000 Euro im ersten Jahr benötigen. Für den Onlinebetrieb der Blauen Narzisse kommen weitere 11.000 Euro dazu. Etwas mehr als 60.000 Euro müssen wir somit 2018 einnehmen, um unsere Ziele erreichen zu können. Das wird uns nur mit Ihrer Unterstützung gelingen.

Am meisten würden wir uns freuen, wenn Sie unserem Förderverein beitreten (ab 2,50 Euro/Monat möglich). Darüber hinaus sind aber natürlich auch Einzelspenden möglich, die uns per Lastschrift, Paypal oder Überweisung (Verein Journalismus und Jugendkultur, IBAN: DE79860100900418774903, BIC: PBNKDEFF) erreichen können.

Vielen Dank und frohe Weihnachten,

 

 

Felix Menzel
Vorsitzender des Vereins Journalismus und Jugendkultur e.V.

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3 Kommentare

  1. Das mit der No-Go-Area-Karte ist eine hervorragende Sache: https://www.blauenarzisse.de/neue-karte-ueber-westeuropaeische-angstraeume/
    Gute Arbeit.

  2. Leider verharren viele Linke und Rechte in ihren alten Denkschemen, weil sie nicht bemerken wollen, wer zu anderen Zielen kommen will, muß auch andere Wege gehen. Das ist der Unterschied zwischen den „Völkerfeinden“, die unbeirrt ihre Ziele verfolgen und deshalb gemeinsam handeln, im Gegensatz zu den vermeintlich „Rechten“, wo jeder den Königsweg gefunden glaubt. Leider ist die Intelligenz bei vielen „Linken“ auch nicht höher, denn sie sind zwar gegen Kapitalismus und Kapital, jedoch unbewußt tun sie genau das, was den Hintergrund-Planern ins Konzept paßt. Das beweisen sie u. a. auch im – Kampf gegen RECHTS – ! So wirken sie getreu dem teile und herrsche-Prinzip in die Hände.

  3. Am geilsten ( und total selten) sind aber diejenigen, die glauben, Sie hätten als einzige, wirklich den Durchblick und so richtig hinter die Kulissen geschaut und das große Ganze begriffen.

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